Corporate Rockstars auf die Bühne – Referat an der ONE Konferenz

Heute habe ich an der ONE Konferenz 2012 im Banking 2.0 Track ein Referat zum Thema Content gehalten, dass ich gerne hier teile. Eingeleitet habe ich das Referat wie folgt:

Der Social Media Hype und das App-Fieber der vergangenen Jahre haben Spuren hinterlassen. Spuren von ersten Gehversuchen: Iconflut auf Corporate Websites, Smartphone Apps mit Crap-Features, verwaiste Twitteraccounts und lahme Facebook Corporate Pages. Ist das alles, was von den visionären Strategien übrig geblieben ist?

Die Geschichte wiederholt sich. Einmal mehr ist es nicht die Technologie sondern die Inhalte und deren zeitgemässe Adaption auf den elektronischen Kanälen. Dabei sitzen viele Unternehmen auf Goldschätzen. Professioneller Content, hochwertige Publikationen und kompetente Autoren verbleiben oftmals auf Hochglanzpapier oder hinter passwortgeschützten Wällen.

Kindle Touch – Ein Testbericht

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Vor einigen Tagen in der Mailbox gefunden: Die vollmundige Ankündigung “Begrüssen Sie Kindle Touch”, was ist Tat und Wahrheit heisst “Sie können diesen vorbestellen. Erscheinungsdatum 27. April 2012″.

Nach erster Verärgerung habe ich den Kindle Touch dann bei Amazon vorbestellen wollen. Kurz vor Abschluss des Bestellprozesses unterbricht die sinngemässe Meldung “Das Gerät kann nicht in das Zielland geliefert werden”. Deutschland, Österreich etc. OK. Schweiz leider nein.

Kindle Touch

Vor lauter Ärger habe ich den Kindle Touch einfach bei Digitec bestellt und am nächsten Tag aus der Post gefischt. Nicht vorregistriert, nicht mit deutscher Menuführung aber immerhin sofort verfügbar und mit deutschsprachigem Content im Amazon Kindle Shop in Massen. Darunter über 5500 kostenlose, urheberrechtsfreie Klassiker.

Was noch nicht funktioniert, ist der direkte Download von Büchern ab dem Kindle Touch Reader. Der Einkauf auf Amazon.de Website und die Synchronisation über WLAN geht allerdings einwandfrei in Sekundenschnelle.

Wer sich an die Touchbedienungskonzepte von iPad und Co. gewöhnt ist, wird den neuen Kindle Touch nun endlich als bedienbar taxieren.  ”Touch” bei Kindle ist allerdings nicht ein elaboriertes Touch- und Gestenkonzept wie beim iPad, sondern schlicht drei fixe Screenbereiche in die man zur Navigation reintatschen kann.

Für meinen Geschmack reagiert das Ding einen Bruchteil einer Sekunde zu träge und flackert in unregelmässigen Abständen bei Seitenübergängen oder Aufruf von Menus. Den Schnellblätterern, die nicht sehr einfühlsam bedienen, wird das Klappern des Plastiks schnell auffallen. Das Klicken und Scrollen hat nicht iPad Genauigkeit, dafür hat das iPad auch nicht Akku Laufzeit von 2 Monaten. Das einfache Blättern hingegen ist performant und dank “Easy Reach” auch sehr zweckmässig eingerichtet.

Trotz all den Unwegsamkeiten zum Start; der Kindle Touch ist für mich der erste echte eBook Reader in punkto Bedienbarkeit bei gleichzeitig hoher Akkulaufzeit.

Ob der Kindle Touch auch auf Dauer Spass macht, wird sich in den nächsten Monaten weisen. Auf alle Fälle habe ich mich mit einer grossen Summe an kostenlosen Klassikern und 99 Cent Ausgaben meiner liebesten Jugendbücher ausgestattet.

Und übrigens: Falls das mit dem Kindle und mir nicht zur grossen Liebe gereichen sollte, kann ich die gekauften eBooks ja einfach mit dem Kindle für iPad oder dem Kindle für Mac lesen.

In 3 Schritten zu Deiner fiktiven Band. Name, Cover, Albumtitel. Zägg.

Keine neue Geschichte sondern eine alte Blogparade aus 2009, neu entdeckt dank Pascal. Erstelle ein fiktives Plattencover, Deiner fiktiven Band mit fiktivem Albumtitel. Alles ganz “zufällig” mit Hilfe von Wikipedia, Quotationspage und Flickr. Machst Du mit?

doorset gold tip - more often than not

Mach mit. So geht’s:

  1. Go to Wikipedia and hit random. The first random Wikipedia article you get is the name of your band.
  2. Go to quotationspage.com and hit random. The last four or five words of the very last quote of the page is the title of your first album.
  3. Go to Flickr and click on “explore the last seven days”. Fourth picture no matter what, it is, will be your album cover.
  4. Use Photoshop or similar (picnik.com is a free online photo editor) to put it all together.
  5. Post it with this text.

Jetzt bin ich gespannt auf Eure Vorschläge und Random Album Art Work.

 

 

Die Geschichte hinter dem “Keep Calm and Carry on” Poster

Die Geschichte des britischen Propaganda Posters aus  dem zweiten Weltkrieg geht seit Jahren um die Welt und in abertausenden Varianten als Meme “um” das Internet. Noch eindrücklicher ist eine einfache Google Bild Suche.

Keep Calm and Carry On

Ein Video gefunden bei Nico Luchsinger illustriert nun die Geschichte sehr anschaulich.

 

Stephen Shore. Grossmeister der Bildkomposition

Es gibt noch immer Gründe, Fotobücher zu kaufen. Stephen Shore ist einer davon. Einer der ganz grossen Fotografen, auf den ich heute wieder einmal (dank Pinterest) aufmerksam geworden bin.

Abgesehen vom speckigen Charme der analogen Farbbilder mag ich vor allem die brillianten Bildkompositionen. Selbe Liga wie Henri Cartier Bresson. Inspiration genug für mich, die analogen Kameras wieder rauszukramen, Filme einzulegen und in die Tasche zu packen.

 

 

Leme Camera – Eine Alternative zu Hipstamatic

Leme Camera – Yet another iPhone Photo App oder eine brauchbare Alternative zu Hipstamatic, Instagram, Pudding Camera und Co.?

Früher wars die LomoLomo App. Nach einigem Naming Hickhack und Wechsel des Geschäftsmodells zur Gratisanwendung ist die Leme (Leme) Camera ein Versuch wert.

Camera View - Leme Camera - iPhone Photo App

Die App startet und speichert vergleichsweise schnell. Ebenso die Umstellung der Kameras, Filter und Linsen. Klar geht es schnell, ist die Bildgrösse doch am Ende nur 600×600 Pixel und damit auch der Kritikpunkt einer weiteren LoFi-Photo App: Lustig für Online Gebrauch, spontanes Knipsen und veröffentlichen auf verschiedenen Plattformen wie Flickr, Twitter, Tumblr, Facebook oder Picasa. Aber auch nicht mehr.

Auf alle Fälle ist die App eine willkommene Abwechslung zu Hipstamatic, Instagram oder Pudding Camera. Sie hat ein paar coole Kameras wie Light Leak oder Double Exposure.

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Dropbox verschenkt 5 GB Speicher. Für Betatester.

Dropbox experimentiert mit einer neuen Funktion. Ein automatischer Upload von Fotos ab Speicherkarte, Smartphone oder Digitalkamera.Für Betatester gibt es so bis zu 5 Gigabyte zusätzlichem, kostenlosen Speicherplatz.

Die Teilnahme ist simpel. Dazu muss die letzte Beta-Version der Desktop Software installiert werden. Danach wird (erstmals) beim Anschliessen eines Smartphones, Digitalkamera oder Speicherkarte automatisch ein Upload Dialog angezeigt. Die Bild- und Video Files werden synchronisiert und beim nächsten Anschliessen nur die neu fotografierten Elemente zusätzlich synchronisiert.

Damit habt ihr die Möglichkeit, bis zu 5 GB zusätzlichen Speicher zu erlangen, der auch nach dem Löschen der Fotos bestehen bleiben wird.

Dropbox Foto Import
Bildquelle und via: Computerworld 

Jetzt Beta Client herunterladen und FAQ lesen (und sich nicht über Bugs in Betasoftware auslassen).

DJ-Battle mit Soundrop App

Mit Soundrop.com habe ich eine coole Spotify App gefunden, um die legendären DJ-Battles weiterzuführen.

Es ist Zeit, um Abschied zu nehmen von blip.fm. iTunes Match, Ping, Spotify und Co. mit der breiten Userbasis oder direkter Facebook Integration haben dem coolen Dienst den Rang abgelaufen. Noch viel ernüchternder ist, dass kaum mehr Musikstücke online zu finden sind. Damit haben sich auch die legendären DJ-Battles erübrigt. Jetzt bahnt sich allerdings eine Alternative an. Für Spotify Benutzer zumindest.

Soundrop.com - Spotify App - Screenshot

Im Spotify App Finder ist “Soundrop” ziemlich prominent aufgeführt. Einmal installiert und mit Facebook verknüpft, kann man entweder einem der zahlreichen “Listening Rooms” beitreten oder einen eigenen “Listening Room” erstellen und handverlesen Spotify Freunde dazu einladen oder die URL via Twitter, IM etc. oder als Facebook Nachricht versenden.

Danach wirds selbsterklärend. Songs oder Playlist in die Warteschlange der App ziehen, abstimmen und damit die Reihenfolge der Songs beeinflussen und gleich auch bisschen chatten. Zu guterletzt kann das  Ergebnis als Playlist gespeichert werden.

Perfekt für eine neue Generation DJ-Battle oder?

Heute Abend 20:00 Uhr starte ich einen BETA Feldversuch. Thema: “Ich war jung und brauchte die Musik” (Zitat: @raumsinn).

Den Link zum Listening Room gibts heute abend via Twitter. Hashtag: #DJ-Battle

PS:
Die App gibt es übrigens auch für iPhone, iPad und iPod unter http://soundrop.com/.

 

 

Die besten Coversongs – mach mit an der Public Playlist

In den letzten Tagen habe ich aktuell 63 Coversongs, 4 Stunden Musik zusammengetragen – in einer öffentlichen Spotify Playliste. Magst Du Deinen Lieblings Coversong dazu beitragen?

Coversongs Spotify Playliste - Pixelfreund

Über Twitter, Facebook und Co. hatte ich nach Tipps und weiteren Coversongs gefragt. Erst nach einem Tweet von Mario merke ich, dass ich die Spotify Playlisten nicht nur öffentlich anzeigen kann, sondern Benutzer auch weitere Songs hinzufügen können. Das Flag “Gemeinsame Playlist” machts aus… Ab sofort ist die Playlist offen für weitere Coversongs.

Hier der Link: http://p.xlf.ch/coversongs.

Ich freue mich auf Eure Geheimtipps.

PS:
Einzige Voraussetzung ist natürlich ein (gratis) Spotify Account

PPS:
Keine doppelten Einträge bitte.