Geocaching – Eine Alternative zum Fitness-Center

Im Januar hatte ich mir einen Vorsatz gefasst. Mehr Geocaching statt Facebook. Was daraus geworden ist?

Geocaching - Antenna Tour - Enterprise Cache Geocaching – Antenna Tour – Enterprise Cache

 

Obwohl die Zeit für Jahresrückblicke und Neujahrsvorsätze noch nicht reif ist; die zwei letzten wunderbaren Geocaching Tage veranlassen mich zu einer kurzen Bilanz.

In diesem Jahr habe ich 23 Geocaches gefunden  und 5 eigene Caches in einer thematischen Serie, der “Antenna Tour” platziert. Im Schnitt ergibt das jede zweite Woche eine Geocaching Aktivität. Das ist mehr als erwartet.

Geocaching fängt an, sich in meinen Alltag einzuschleichen. Ob gezielte Ausflüge, um einen Cache zu finden, einen spontanen Abstecher zu machen, um auf dem Heimweg noch einen Cache zu “loggen” oder gar Pläne zu schmieden, um einen eigenen Cache zu verstecken – Geocaching kann spontan oder gut geplant erfolgen. Alleine oder mit Familien und Freunden.

Caches zu suchen und zu finden ist eine Sache. Mehr noch macht mir das Platzieren von eigenen Geocaches Spass. Das Evaluieren einer Location auf der Geocaching Map oder Google Earth, das Planen der Route, das Vorbereiten und Ausstatten der Behälter und das sachgerechte Verstecken am Zielort.

Fazit: Geocaching – ist meine Alternative zum Fitness-Center. Was ist schon das Laufband im muffigen Fitness Center, wenn Du am Sonntag Morgen durch unberührten Schnee auf einen Jura Ausläufer hochsteigen kannst?

Und nebenbei gesagt: Es gibt keine besser geeignete Outdoor Aktivität, welche den Einsatz verschiedener elektronischer Gadgets und Internet Services mit Quality Time in der Natur so harmonisch verbindet…

Ziel für nächstes Jahr? Mehr als 23 Caches zu finden und noch weitere Caches zu platzieren und kein Fitness Abo abzuschliessen.

PPS:
Eine kurze Übersicht zu Geocaching habe ich hier publiziert.

 

 

Rock’n'Roll Thunders Unplugged. Chris Cornell an der Baloise Session 2013

Konzertkritik: Chris Cornell an der Baloise Session 2013. 2009  hatte ich Chris Cornell als “alte Rockersau” im Extra erlebt und den intimen Rahmen und die Soundqualität herausgestrichen. Der heutige Gig an der Baloise Session hat das noch einmal getoppt.

Chris Cornell - Baloise Sessions 2013

Der akkustischen Gitarre hat Chris Cornell also gar nichts geschenkt. Die alte Klampfe musste für einen Unplugged Event so einiges ertragen. Die Ankündigung war Programm: “Chris Cornell Solo”. Alleine auf der Bühne mit drei akkustischen Gitarren, einem Dutzend “Trettminen”, einem Barhocker und einem roten Telefon. Sinngemäss: “I’m just here to play some songs. That’s about it.” war seine treffende Begrüssung.

Sein Plan: eine Retrospektive, nicht unbedingt chronologisch. Von Temple of the Dog, Soundgarden, Audioslave, über Singles wie James Bond Titel Track, Songbook Tracks – alles da, alles akkustisch, alles alleine vorgetragen. Natürlich mit Hungerstrike, Black Hole Sun, Fell on Black Days, Can’t change me, Call me a Dog  und meinem persönlichen Favoriten The Day I tried to live. Stimmgewaltig, knackig an der Gitarre, mit den feinen, virtuosen Passagen, die man von zahlreichen Soundgarden Tracks kennt – überraschend filigran auf die akkustische Gitarre übertragen.

Die Bühne verlässt er nach knapp zwei Stunden mit ohrenbetäubendem, experimentellem Versuch an den Trettminen – Wer das Soundgarden Konzert damals in der Winterthurer Eulach Halle mitbekommen hat, der weiss was ich meine…

Nicht nur die alten Grunger die den Abend bislang sitzend an Fünfertischen verbracht haben versammeln sich nun vor der Bühne und machen “Noise”, der sich auszahlt. Chris Cornell kommt nochmals auf die Bühne und gibt drei Zugaben. Volle zwei Stunden Power.

Was dazwischen geschah, könnte man in einer epischen, aufgeblasenen Konzertkritik verwursten oder es einfach bei einem “That’s where magic happened” belassen.  Das beste Kompliment an den Gig scheint mir, dass nicht nur die alten Grunger bei den heftigen Tracks kaum ruhig sitzen konnten, sondern auch zahlreiche ältere Semester, die der Ausschreibung gemäss eher einen Singer-Songwriter erwartet haben dürften, kräftig auf den Sitzplätzen mitgewippt haben.

Die Baloise Session hat natürlich nicht mehr viel der Gattung der alten Rockkonzerte gemeinsam. Aber in der ersten Reihe bei brillanter Soundqualität in wenigen Metern Abstand vom Artisten an Fünfertischen sitzend; das hat mehr als nur Charme. Das ist eine andere Liga von Konzerterlebnis. Intim und pur.

 

PS:
Nachträglich überlege ich mir, was ich gerne in diesem Rahmen sehen würde. David Bowie, Pearl Jam und warum nicht auch Moby.

 

Ein Projekt nimmt Form an…

Ein Projekt nimmt Form an. Die Arbeit der letzten Monate wartet im Wohnzimmer auf ihre Bestimmung…

Ein Projekt nimmt Form an

Für einmal nicht Social Media, nicht online, nicht 2.0 sondern analog, handfest, mit Keilrahmen und nicht zur Dekoration des Wohnzimmers gedacht…

Ich erfülle mir einen langgehegten Traum, den ich die letzten Jahre immer wieder auf die lange Bank geschoben habe: Ich stelle Bilder aus. Vor physischem Publikum. Und nicht nur in Monitorgrösse und schon ganz bald.

Eines sei verraten: Es handelt sich ausschliesslich um aktuelle Werke, die am neuen Wohnort in der Region Fricktal enstanden sind. Ganz Digital mit Analog…

 

Dinge mit Gesicht. Ein Buch von Konrad Lischka

Seit langer Zeit habe ich wieder einmal etwas gewonnen. Das Buch “Dinge mit Gesicht” von Konrad Lischka.

Dinge mit Gesicht. Das Buch von Konrad Lischka ist angekommen.

Mit der Lancierung seines Buches hat Konrad einige Exemplare unter Retweets seiner Twitter Follower verlost. Ich habe eines gewonnen und freue mich sehr darüber. “Things with faces” ist ein andauerndes Internet Meme.

Das ist offenbar ein Phänomen, das Dir und mir öfters passiert. Dann und wann fotografiere ich auch “Gesichter”. Mein liebstes Bild aus meiner Serie gibt’s hier auf Instagram:

SimCity nun auch für Mac verfügbar

Endlich! Das neue SimCity ist nun auch für Mac User verfügbar. Und wer schon eine Lizenz für die Windowsversion auf Origin gekauft hat, kann nur kostenlos die Mac Version (im Origin Client) herunterladen.

SimCity auf Mac - Origin Client

Wer Origin noch nicht installiert hat, findet hier die Anleitung für die Aufschaltung von SimCity bei EA. Ich hatte den Origin Client bereits installiert. SimCity war in der Spieleliste angezeigt und mit Klick darauf konnte ich auch die Mac Version herunterladen. Enjoy! Jetzt bin ich gespannt, was der alte iMac an Grafikleistung hergibt.

Nebenbei gesagt; über die Distribution via Origin Client und Online Zwang wurde anfänglich ausufernd diskutiert. Am Ende scheinen mir diese neuen Plattform eben doch eine zeitgemässe Art Spiele zu beziehen. Die ganze Sammlung ist einfach organisiert, auf verschiedenen Rechnern (und wie hier sogar für verschiedene Betriebssysteme) verfügbar und die Zeiten der Installationsmarathons mit div. CD / DVD Boxen und späterem Patching gehören definitiv der Vergangenheit an.

 

Prince Konzert in Montreux 2013 – Die alte Funk Diva macht dem Namen alle Ehre

Prince gastierte dieses Jahr gleich drei Nächte in Folge im Strawinski Auditorium am Montreux Jazz Festival. Funky Big Band Show und divaeskes Benehmen.

prince konzert montreux 2013
Prince in Concert – Montreux 2013, Quelle: Youtube

Um es vorweg zu nehmen; Prince, die alte Funk Diva machte am Sonntag Abend seinem Namen alle Ehre. Er liess die Gäste eine Dreiviertel Stunde auf einen unspektakulären Start warten. Bereits nach weniger als einer Stunde startet er mit einem “Good Night Montreux”, die Bühne verlassend sein Spielchen, welches den ganzen Abend andauern sollte: Noch ein paar Songs spielen, die Bühne verlassen und sich unter Applaus wieder auf die Bühne bitten lassen. Man würde meinen, ein Star wie er hätte solches nicht mehr nötig.  Aber offenbar ist das konstruierter Teil der Show. Prince hat sichtlich Spass daran. Soviel zum ärgerlichen Teil des Sonntag Abends.

Die Show startet in fetter Funky-Soul-Big Band Manier. Prince könnte die Reinkarnation von James Brown sein. Frontman, Dirigent und Entertainer; erstaunlicherweise zu keinem Zeitpunkt mit eigener Gitarre auf dem Set. Spätestens nach “Raspberry beret” sind die alten Fans in Schwung. Mit Take me with you, 1999, Nothing Compares 2 U wechseln sich grosse Hits mit instrumentalen Stücken und weniger bekannten Songs ab. Nach dem dritten Song ist aber klar, dass Prince nach wie vor “der Chef” auf der Bühne ist – nicht etwa omnipräsent sondern in ständiger Interaktion mit einzelnen Musikern, Tänzerinnen und dem Publikum.  Ob das nun Altersmilde ist oder ihm noch der Gig und die Aftersession im Lab des Vorabends in den Knochen lagen sei dahingestellt.

Prince in Concert Montreux 2013 2
Prince in Concert – Montreux 2013, Quelle: Youtube

Trotz netto weniger als zwei Stunden Spielzeit war das Konzert am Sonntag Abend ein musikalisches Highlight, das zu einem guten Teil auch der Location geschuldet ist. Trotz ausverkauftem Konzert bietet das Stravinski Auditorium einen nahezu intimen Rahmen, um ein Konzert zu erleben: Brillante Tonquallität, sauber abgemischt und mit kurzer Distanz zu Bühne.

Prince werde ich wieder sehen wollen und das Stravinsiki Auditorium habe ich nicht zum letzten Mal besucht.

Youtube Video vom Prince Konzert in Montreux 2013

Alp Diorama – Veränderung

Nach einem Jahr Produktion ist es nun endlich so weit “Alp Diorama – Veränderung” ist im Apple Store zum Download verfügbar.

Ich habe Fotos meines Alpganges beisteuert: “Eine Reise nach Zermatt. Das Matterhorn hüllt sich in Wolken. Impressionen von einem Ausflug auf den Gornergrat. Kargheit und Technokratie der Logistik.”

alp_2013

Die Bilder wurden entweder nativ (mit Kamera Kreativprogrammen) mit einer Lumix LX-5 aufgenommen. Unbearbeitet, 1:1 Ratio – oder mit einer Diana Mini. Ganzer Film überbelichtet und daher mit etwas digitaler Nachhilfe getrimmt.

alp.gornergrat

Das gesamte Diorama für iPad gibt es hier  im Apple Store zum Download und die Fotos meines Beitrages im Flickr Album.

 

Und was ist nun Alp?

Das Konzept lautet wie folgt: “Wir reflektieren 100 Jahre lang den Kulturraum der Alpen. Dazu brechen wir einmal im Jahr auf. Eine Woche lang besuchen und untersuchen fünf bis sieben Teilnehmer einen Ort oder ein Tal. Es entstehen dazu Texte, Fotografien, Sounds, Grafiken…wir nennen das die Milch, die an einem Alpgang entsteht. Und wir „chäsen” schon während dieser Woche. Das heisst: es entsteht ein Ergebnis, das diese Inhalte verarbeitet. Beides, der Chäs und die Milch liegen nach einem solchen Alpgang unter alpgang.net bereit. Und dort finden Interessierte diese Inhalte. Sie verarbeiten sie auch weiter wenn sie wollen. Alpgang.net und die Alpgänge sind dazu auch gedacht, dass sie anregen.”

Testbericht – Fujifilm X100S – Hightech in Retro

Auf die Fujifilm X100S habe ich lange gewartet und mit der ersten Charge erhalten. Die Kritik am Vorgängermodell bezüglich Geschwindigkeit des Autofokus und generell der Software sowie das Fehlen eines nativen quadratisches Bildformat hatte mich bislang vom Kauf abgehalten. Das ist nun Geschichte. Ein Erfahrungsbericht der ersten 14 Tage.

fujifilm X100s

Warum die Fujifilm X100S?

Nach wie vor bin ein glühender Verehrer meiner geliebten Lumix LX5.  Aber als analog sozialisierter Fotograf hatte mir bislang immer eine digitiale “Reportageformat- Kamera” mit analogen Bezügen (wie die Olympus 35 RC) gefehlt: optischer Sucher, Blendenring, Drehrad mit Verschlusszeiten und manuelle ISO Einstellungen mit einer Festbrennweite. All dies bei einer Qualität, die sich mit digitalen Spiegelreflexkameras vergleichen lässt und speziell in “Available Light” Situationen punkten kann.

Es hätte fast auch eine Systemkamera wie die X-Pro1 oder die X-E1 werden können, aber eben… Die sind in punkto Ausmass und Ausstattung einer DSLR schon so nahe, dass ich genau so gut die grosse Nikon in der Fototasche hätte mitnehmen können.

Fazit der ersten 14 Tage

Die X100S hat sich in den ersten Tagen überaus bewährt. Positiv zu erwähnen sind:

  • Die Verarbeitung ist hochwertig. Bis hin zum Objektivdeckel aus Aluminium und ebenfalls hochwertig ist die Qualität der Fotos
  • Kompliment für die herausragende Bedienerfreundlichkeit.  Alles ist selbsterklärend und die wichtigsten Funktionen direkt über einen Knopf (Quick Button, Drive, ISO oder Sucherwahl) bedienbar

  • Der Hybrid Sucher verbindet analoge Sicht mit zusätzlichen Informationen und Bildrahmen (und in rein digitalem Modus auch Vorschau Bildergebnis, Fotografieren im Dunkeln, oder manuelles Scharfstellen )

  • Und ja, die X100S hat auch den zusätzlichen Schnickschnack, den ich mag:(Mehrfachbelichtung, 1:1 Bildverhältnis, Tiltshift (Fake) Modus und ein natives Schwarz/weiss Programm…

Es gibt nicht viel Negatives zu berichten.

  • Der Grip ist gut, aber nicht perfekt. Der richtige Handgriff will gelernt sein
  • Für genügend Schärfe bei Nahaufnahmen muss ich noch üben und der Makromodus (unter 10cm Abstand) ist vorhanden aber nicht sehr berauschend

Dies ein erster Bericht. Der nächste folgt auch mit Fotos…

Neue Single von David Bowie – Where are we now

Zum 66. Geburtstags veröffentlichte David Bowie den Song „Where are we now?“ auf iTunes. Seit 10 Jahren endlich wieder eine Veröffentlichung.

Auf iTunes ist der erste Song “Where are we now” zum Download. Das gesamte Album kann auf iTunes vorbestellt werden. Die Veröffentlichung wird mit 12. März 2013 angegeben. Viel mehr erfährt man auch auf der offiziellen Website noch nicht.

David Bowie

Das sind ja mal gute News zum Start ins 2013. Rock’n'Roll Thunder!

Where are we now – Das Video

Vorsatz für 2013 – Mehr Geocaching statt Facebook

Am Neujahrsmorgen einen Vorsatz gefasst: Mehr Zeit mit Geocaching statt mit Facebook verbringen und gleich einen Geocache in der Nähe geloggt. Ein kurzes Portrait von Geocaching – Vielleicht lassen sich einige mit dem Virus anstecken…

Geocaching ist ein guter Grund für Geeks, etwas mehr Zeit in der Natur zu verbringen. Es kombiniert GPS Gadgets, Social Media mit Bewegung draussen. Ob zu Fuss oder per Bike und gemeinsam mit Freunden macht’s noch mehr Spass.

Geocache Box

Geocache Box mit Logbuch und Tauschobjekten

Was ist Geocaching?

Das Prinzip ist einfach. Es gilt einen versteckten Schatz, den Geocache mittels GPS Gerät oder Smartphone App zu finden. Alleine in der Schweiz gibt es tausende versteckte Geocaches. Vermutlich auch bei Dir gleich um die Ecke. Ein Geocache ist typischerweise eine wasserdichte Box, die ein Logbuch und in vielen Fällen auch kleine Tauschobjekte enthalten. Wenn Du die Box gefunden hast, trägst Du Dich ins Logbuch ein, nimmst ein Tauschobjekt heraus und hinterlässt etwas von gleichem Wert für den nächsten Finder. Die gefundenen Geocaches kannst Du online in Deinem Profil auf www.geocaching.com eintragen.

Was braucht es zum Geocaching?

Die Geocaching-Regeln

  • Falls Du ein Tauschobjekt aus dem Cache nimmst, dann hinterlasse etwas von gleichem oder höherem Wert.
  • Trage Deinen Besuch im Cache-Logbuch ein.
  • Stelle Deine Erfahrung unter www.geocaching.com ins Netz.

Links

Video: Geocaching in 2 minutes