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Facebooker stürmen fremde Pools

Der Telegraph meldet "Facebook ‚dipping‘ craze irks pool owners". Jugendliche verabreden sich in Social Networks zu "Pool Raids". Sie suchen mit Hilfe von Google Earth einen grossen Pool in der Nachbarschaft und laden zur Pool Party ein.

Oftmals tragen sie verrückte Kostüme und werden in der Einladung schon aufgefordert, Fahrräder zur schnelleren Flucht mitzunehmen. Obwohl schlussendlich nur kleine Gruppen am Ort des Geschehens anzutreffen sind, gibt es hunderte von Bewunderern und potenziellen Nachahmern, wie sich in den Kommentaren auf Facebook zeigt.

One message reads: “You crazy lot and your crazy antiks (sic). Don’t think I can make it but maybe I can do it on my own in London.”

Ob diese Meldung an sich nur bloggenswert ist, frage ich mich schon. Allerdings ist die Entwicklung das Phänomen bemerkenswert, das sich aus virtuellen Communities spontane (kultige?) Mobs in "Real Life" entwickeln. Ich habe schon länger nichts mehr von Flashmobs gehört, merke ich gerade. Wer erinnert sich noch an den Flashmob, als 10000 Cheeseburger bestellt wurden?

In Deutschland hat bisher ein Flashmob im März dieses Jahres in Berlin am meisten Aufsehen erregt. Hunderte Teilnehmer hatten sich via Internet zu einem Treffen in einer McDonald’s-Filiale verabredet – und gleichzeitig über 10 000 Cheeseburger bestellt. Die Mitarbeiter brieten Hackfleisch im Akkord und belegten Brötchen am Fließband – so lange, bis tatsächlich alle Burger über die Ladentheke gegangen waren.

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von

Ralph Hutter. Digital Stuntman. Blogger. Twitter Aficionado. Digital Artist. Fotograf. Agile Product Manager. Dozent. Foodie. Geocacher.