Google

Ladezeiten und Weissfläche – Google Anekdoten

Im derStandard.at gefunden. Es geht um die Frage der (kärglichen) Gestaltung der Google Startseite. Google hat herausgefunden, dass je schneller der Inhalt geladen sei, umso mehr werde die Seite genutzt. Darum hat Google auch den Seitenumfang der Google Maps um 30 Prozent gekürzt. Und siehe da: Die Nutzung ist um 30 Prozent gestiegen.

Das tönt einleuchtend und wenn ich mir das genau überlege, macht dies genau den Unterschied zwischen flickr und youtube. Flickr benutze ich der langen Ladezeiten wegen nicht mehr. Auf Youtube ertappe ich mich immer wieder, dass ich ungeplant "nur noch dieses eine" Video angucke und dann eben noch eins und noch eins. Beides sind im Prinzip einfach gehaltene Sites, aber die Ladezeit gibt eben doch den Ausschlag.

Erwähnenswert sind die beiden Anekdoten im Artikel des Standard:

Tests mit Studenten

Googles reduzierte Start-Seite und auch der "I’m feeling lucky"-Button sind heute nichts Besonderes. Das sei jedoch nicht immer so gewesen. Als Google als kleine Firma mit gerade mal 80 Personen angefangen hat, habe man Tests mit Studenten der Stanford Universität durchgeführt, um herauszufinden, wie sie mit der Oberfläche zurechtkommen. Aufgabe war herauszufinden, welches Land die meisten Goldmedaillen bei den Olympischen Spielen 1994 gewonnen hatte. Das Ergebnis: die Studenten starrten zunächst minutenlang auf den Startbildschirm, da sie glaubten, die Seite werde noch geladen.

 

"Kann kein HTML"

Die minimalistische Starseite war allerdings nicht Mayers Idee, sondern ist das Design von Mitgründer Sergey Brin. Brins Antwort auf ihre Frage, wieso die Seite so karg gestaltet sei: "Wir hatten keinen Webmaster und ich kann kein HTML."

Via: derStandard.at

Kategorie: Google

von

Ralph Hutter. Digital Stuntman. Blogger. Twitter Aficionado. Digital Artist. Fotograf. Agile Product Manager. Dozent. Foodie. Geocacher.

4 Kommentare

  1. Georg sagt

    Warst etwas schneller als ich. Wollte das auch gerade bloggen.

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