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Twitter soll stabil werden.

Amazon Gründer Jeff Bezos steigt mit seinem Fonds Bezos Expeditions bei Twitter ein ist auf dem Twitter Blog zu lesen.

We’re happy to announce two new members of our investment team: Bijan Sabet with Spark Capital in Boston and Jeff Bezos of Bezos Expeditions in Seattle. Bijan has also accepted a seat on our board of directors. We’re looking forward to the guidance and advice both will bring to Twitter.

Damit hat Twitter eine zweite Finanzierungsrunde über 15 Millionen US Dollar erhalten, und das in einer Zeit, in der der Service immer wieder überlastet und schwer verfügbar war.

Immerhin hat Twitter erkannt, dass erst die Infrastruktur ausgebaut werden muss, damit der Dienst die Benutzer nicht vergrault und dem Twitter Hype standhält. Ein Post im Firmen Blog von Twitter zeigt Ratlosigkeit bezüglich der Ursache der hohen Peaks.

Als weiteres Problem stellt sich die Frage des Business Modells. Momentan gibts keines. Die turbulenten Entwicklungen im Handymarkt wären ein Anknüpfungspunkt. Nokia kauf Plazes, und will Symbian in eine Stiftung einbringen, Google hat Android angekündigt und Apple startet in Kürze den Rollout des neuen iPhone 3G. Wenn es gelingen würde, Twitter beim einem der grossen Hersteller zu integrieren, wäre der erste Schritt in Richtung Mainstream Adoption getan, was die Frage vom Business Modell aber noch nicht beantwortet. Aber mit einer breiten Masse an Nutzer rückt eine Finanzierung über Werbung wieder in den Bereich des Möglichen. Ganz einfach wäre, den Dienst kostenpflichtig anzubieten oder ein Premium Member Angebot à la XING.

Ich glaube ich wäre bereit, einen Franken oder auch einen Euro im Monat dafür auszugeben, wenn der Dienst dafür stabil ist.

Update:
Ich muss demnächst wohl genauer erklären, was Twitter eigentlich ist. Das sagen RL Kommentare.

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von

Ralph Hutter. Digital Stuntman. Blogger. Twitter Aficionado. Digital Artist. Fotograf. Agile Product Manager. Dozent. Foodie. Geocacher.