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Piwik – Open Source Analytics oder Google Analytics ohne Google

Jeder Webmaster kennt die Geschichte. Kein Statistiktool ist wie das andere. Und schon gar nicht die Zahlen. Jürg Stuker kann mittlerweile ein Lied davon singen und hat eine bemerkenswerte Anzahl Artikel zu Webanalytics im Namics Blog veröffentlicht. Bisweilen habe ich Google Analytics und AWstats im Einsatz. Die Zahlen differieren bis zu 30 %. Eine gewisse Unschärfe ist sicherlich die Feedburner Statistik, die in Google Analytics explizit ausgeklammert wird. Aber das ist ja mindestens deklariert.

Nun kommt mit Piwik eine Alternative zu Google Analytics auf den (Open Source) Markt. Vom Look and Feel her ist die Anwendung stark an die Google Statistiken angelehnt, wenn auch noch nicht die ganze Breite an Funktionen verfügbar ist.

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Screenshot: Piwik Demosite

Ein grosser Vorteil indessen ist, dass sich Piwik auf dem eigenen Server installieren lässt und die Ergebnisse in einer MySQL Datenbank speichert. Eine Alternative also für alle, die Herrn Bush, Google oder den amerikanischen Datenschutzgesetzen (gibt es diese?) misstrauen. Die Daten bleiben auf dem Server des eigenen Providers.

Die Installation ist einfach. Ziemlich genau wie die Installation eines WordPress Blogs. Ein kleines Javascript in den Header oder Footer eingebunden und schon werden die ersten Daten erfasst. Realtime.

Bereits in der aktuellen Betaphase sind Plugins erhältlich für:

  • WordPress
  • Mediawiki
  • Dokuwki
  • Typo3
  • Dotclear2

Das macht Piwik Analytics zu einer attraktiven Anwendung für OpenSource Entwickler und WordPress Blogger. Ein weiteres attraktives Goodie für Mash-up Freunde. Einzelne Charts können ganz einfach in die eigene Website eingebunden werden.

Die nächsten Tage werden zeigen, wie sich Piwik im Praxiseinsatz verhält und wie die Zahlen im Vergleich zu Google Analytics und AWstats aussehen.

 

Via: WordPress Magazin 

PS: Das WordPress Magazin ist übrigens ein Quell unerschöpflicher Inspiration für WordPress Fanboys.

3 Kommentare

  1. Oh ja, kannte ich nicht und sieht auf den ersten Blick spannend aus. Macht Lust es auszuprobieren… ich lege es mal auf meinen Stapel. Könnte aber eine hewisse Zeit dauern ;-) Danke für den Hinweis.

  2. Pingback: Pornogurke

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