Blogger Portraits, Blogging

Blogger Portraits – Bloggingtom

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Bloggingtom auf dem Leumund seinem Sofa am Blogcamp Switzerland 2008

Worum geht es in Deinem Blog?

Wenn ich das so genau wüsste. Was im Februar 2005 mit einem Sammelsurium an Themen angefangen hat, fokussiert sich heute etwas mehr in Richtung Internet, Web 2.0, Marketing und Co. Doch obwohl mir die Profis empfehlen, mir endlich eine klare Fokussierung zuzulegen, findet sich immer mal wieder ein Thema im Blog, dass gar nicht dahin gehört. Aber das ist halt BloggingTom. So gewachsen und so geblieben.

Bist Du ein digitaler Nomade und was schleppst Du an Hightech mit Dir rum?

Anders als man erwarten würde, trag ich gar nicht viel mit mir herum. Ausser meinem HP iPAQ Smartphone(?) nämlich so ziemlich nichts elektronisches. Zumindest im Alltag. Gehts auf Reisen, dann kommt natürlich noch der Notebook (das nächste Woche durch ein Netbook ersetzt wird) und eine Digicam dazu. Damit hats sich dann schon. Kein iPhone, kein iPod. Also bin ich gar nicht so der Technik-Freak, wie man sich das vielleicht vorstellen würde.

Wie sieht Dein Desktophintergrund aus?

Desktophintergrund? Ich wüsste nicht wofür ich den brauche. Bei all den Programmen, die auf meinem Computer laufen, würd ich den eh nie zu Gesicht bekommen…

Welches war Dein erster Computer

Mein erster Computer war ein Commodore C64, damals zuerst noch mit dem Kassettengerät als Speichermedium. Erst später ist dann auch noch ein 5 ¼-Zoll-Diskettenlaufwerk dazugekommen, dass ich damals als ungeheuer interessante Errungenschaft sah.


C64 – „Der Brotkasten“ / Quelle: Wikimedia Bill Bertram

Welches waren oder sind Deine liebsten Computergames?

Mein ersten Spielkonsolen, die ich noch im Wohnzimmer am elterlichen Fernseher anschliessen durfte (und mich fortan mit den Eltern über „Benutzungszeiten“ stritt), waren Pong und etwas später dann der Videopac G7000 von Philips. Als Jugendlicher waren dann aber die „Spieltische“ mit Games wie PacMan, Space Invaders und Co. hoch im Kurs.

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Philips Videopac G7000 / Quelle: wikimedia

Heute spielen Games bei mir nur noch eine sehr untergeordnete Rolle. Zwar kann ich mich erinnern, auch auf dem PC stundenlang Monkey Island gespielt oder Larry Laffer auf seinen (meist etwas schlüpfrigen) Abenteuern begleitet zu haben, aber das ist nun doch schon eine Weile her. Heute reichts vielleicht noch für eine Runde Solitär, aber das wars dann auch schon.

Du und das BlogCamp Switzerland (Hast Du gar auf dem Leu seinem Sofa gesessen)?

Ich halte das BlogCamp für eine der besten Veranstaltungen von und für Bloggern in der Schweiz. Nur habe ich immer etwas Mühe, all die Sessions zu besuchen, die ich gerne sehen will, denn: Ich schwatz natürlich auch gern mit den Leuten rum. Und so nutze ich das BlogCamp meist eher für (mehr oder weniger) interessante Gespräche und bin weniger an den Sessions zu finden.

Und wenn’s denn sein muss: Hier gibts sogar das ganze Foto.

Dieses Jahr werde ich dann aber zum ersten Mal fehlen, wenn das BlogCamp über die Bühne geht. Am 21. März befinde ich mich nämlich, so zumindest meine Agenda, über den Wolken auf dem Heimflug von der MIX09 in Las Vegas…

Du und Twitter?

Ja. http://www.twitter.com/bloggingtom

Wie bist Du zum Bloggen gekommen?

Eigentlich aus reinem „Gwunder“. Nachdem ich ein paar Mal über Blogs gestolpert bin, dachte ich mir, das kann ich auch. Gesagt, getan: Mit Ich bin auch ein Blogger gings dann los. Orientierungs- und ziellos. Und so präsentiert sich meine Themenauswahl ja auch heute manchmal noch…

Welches ist Dein liebster eigener Post?

Äähm… grübel… studier… Gibts denn einen einzigen favorisierten Beitrag? Ich glaube nicht…

Hast Du neben Deinem Blog weitere Webprojekte am Laufen?

Jein. Zwar gibts neben BloggingTom und dem Travelblogger noch ein paar weitere Webprojekte, allerdings leiden die alle an akuter Zeitnot. Will heissen: Ja, es gibt da weitere Projekte, aber die dümpeln momentan alle nur so vor sich hin. Mehr Zeit wär also dringend nötig, doch das scheitert auch daran, dass meine Familie wenig Freude haben würde, wenn ich noch mehr Zeit vor Bildschirm, Tastatur & Co. verbringen würde.

Schreibst Du regelmässig Kolumnen auf andere Blogs oder Medien?

Ja, aber nur auf einem einzigen weiteren Medium. Nämlich jeweils am Mittwoch, wo ich meine wöchentlich erscheinende Kolumne „BloggingToms Abenteuer im Cyberspace“ auf inside-it.ch schreibe. An anderen Tagen gibts auf inside-it.ch und inside-channels.ch dann News aus dem ICT-Business, die ich berufshalber verfasse. Jaja, so ein Blogger muss schliesslich auch von irgend etwas leben…

Was ist Dein Rekord an Kommentaren bei einem eigenen Artikel?

Den Rekord hält sicherlich der Beitrag Die Eypo AG schlägt zurück mit 596 Kommentaren. Zusammen mit den weiteren dazugehörigen Beiträgen zum Thema Eypo, die übrigens viel zu meiner Bekanntheit beigetragen haben, summieren sich die Kommentare auf ganze 769 Stück.

Welche 3 Tipps gibst Du einem Blogger-Neuling?

  1. Eine ganze Menge Geduld und Durchhaltewillen
  2. Eine ganze Menge Geduld und Durchhaltewillen
  3. Über Themen schreiben, die nicht schon hundertfach heruntergespult wurden (wen interessiert schon den hundertsten Beitrag darüber, dass eine neue WordPress-Version erschienen ist). Und wenn doch, dann doch bitte wenigstens mit Zusatzinfos, die man nicht schon überall gelesen hat.

Hast Du ein Lieblings-T-Shirt?

Puuh, was für Fragen… Lieblings-T-Shirt im eigentlichen Sinne eigentlich nicht. Aber als Blogger vielleicht das frosch-grüne T-Shirt von Leumund’s früherem Quasi-Startup blogrrr.com.

20080921-schnappschuss

Welche Blogs liest Du regelmässig?

Zuviele, um die hier alle aufzulisten…

Welcher Bloggertyp wärst Du am ehesten?

Zumindest in letzter Zeit passt der Titel „Pausenblogger“ wohl bestens zu mir – auch wenn ich die Pausen meist nicht zum vornherein ankündige…

Das letzte Wort hat der Pixelfreund – Tom und ich

Tom habe ich am Blogcamp (während des Referats von Matthias Ackeret) kennen gelernt, während welchem wir mit @phogenkamp um die Wette getwittert haben. Twitter ist sehr praktisch um sich während den Anlässen zum Mittagessen zu verabreden. Genauso ging es an der Microsoft Shape Konferenz beim Hashtag #shape fast mehr um Futter, als um die Konferenzinhalte.

Etwas neidisch bin ich offen gestanden, weil mir Tom die schöne Telefonzelle am Central vor der Nase weggeschnappt hat und ich mit dem Stromkasten auf der Bahnhofsbrücke Vorlieb nehmen musste. Doch das hat er mit der Organisation des Telefonkabinen-Sit-Ins wieder kompensiert.

Am Twitterbier Zuerisee habe ich neben Tom’s schönen Stammplatz einen Platz gefunden, wo jeweils Geheimprojekte und weniger geheime Projekte entstehen.

Ich mag die Art von Tom. Obwohl einer der “Leitblogger” ist er nicht etwa eine Blogger-Diva. Als bekennender Autofahrer unter vielen Autolosen und SBB-Twitter-Bonzen, letzter Verfechter der Anti-iPhone-Bastion und NICHT-Thesis-Theme-Nutzer ist er ein eher untypischer Vertreter unserer Gilde.

Ich mag die spontanen Aktionen wie die Telefonzelle, den Cabletom oder die unendliche Geschichte mit der Sonntagszeitung und v.a. einige Geheimprojekte, die noch in der Pipeline sind.

Was ich noch nicht geschafft habe, ist auf seine Blogroll zu kommen oder ihm einen Bloggerbutton schmackhaft zu machen. Aber das kommt vielleicht schon bald. Der “Redesign-Blogger”.

In der Serie “Blogger Portraits“ werde ich wöchentlich einen Blogger vorstellen oder besser, sich selber vorstellen lassen. Im Unterschied zu Bloggingtom’s Blogtipps stehen hier nicht die Inhalte der Blogs im Zentrum, sondern persönliche Facetten und kleine Einblicke in das Leben meiner Lieblingsblogger.

14 Kommentare

  1. Mann, BloggingTom. Ich habe mein Portrait schon fast fertig und hatte auch den C64 als ersten Compi. Jetzt meinen dann alle, ich hätte das Dir nachgemacht, um endlich zu den A-Bloggern zu gehören. Mann!

  2. ein netter Beitrag. endlich erfährt man mal was von den Bloggern als Person.

    Ich freue mich darauf zu sehen, welche Blogger sonst noch interviewt werden !

  3. @marcel keinen programmierbaren taschenrechner oder so etwas in der art gehabt, das du angeben könntest….

  4. @marcel Jeder wird einen C64 auflisten. Ausser die Cracks. Die hatten einen C128D ;-). Du kannst ja auch Deinen HP Business Consultant-Aufschneidbrettli auf den Scanner legen….

  5. Interessantes Projekte diese Blogger-Portraits. Bin schon gespannt wer da noch so kommt.

  6. @Patrick
    Oh, doch. Der erste war ein Texas Instruments. War’s ein TI 58? Wäre ja verrückt, wenn mich nach rund 3 Jahrzehnten noch an die Modellbezeichnung erinnern würde! *beiwikipedianachschau* tatsächlich! Danach bin ich – man ist ja wer – allerdings auf HP mit der Umgekehrten Polnischen Notation umgestiegen. :-)

    @Ralph
    Also der erste Computer, den ich ab 1981 bedient habe, war ein IBM System/370. Der gehörte allerdings IBM und es brauchte 5 von uns Operators, um das Maschinchen im Laufen zu halten … :-)

  7. @ralph
    Ich hatte niemals einen Commodore Computer.

    @bloggingtom
    Danke hast du das Bloggrrr T-Shirt rausgeholt. Schön wenn es den einen oder anderen gibt der sich an die Geschichte erinnert.

  8. „Ein Tag im Leben von…“ im Tagi Magi wird ja auch in der „ich“ Form erfasst und klingt zu 100% authentisch, aber offenbar schreiben die vorgestellten Personen ja nicht selbst, wie es hiess. Wie wirst du das bei dieser Seriewirst handhaben, Ralph?
    BTW: freu mich schon auf das nächste Portrait.

  9. @flog In dieser Serie ist es ganz klar: ich „lasse“ schreiben. Die Portraitierten stellen sich selber vor und suchen sich auch die Fragen aus, die Ihnen am besten zusagen.

    Allerdings stelle ich mir die Frage, ob ich eine Einleitung oder einen Kommentare zu jedem Portraitieren schreiben soll, in dem ich kurz meine Beziehung oder Gemeinsamkeiten oder eine Anekdote schildere.

  10. Allerdings stelle ich mir die Frage, ob ich eine Einleitung oder einen Kommentare zu jedem Portraitieren schreiben soll, in dem ich kurz meine Beziehung oder Gemeinsamkeiten oder eine Anekdote schildere.

    Wäre ich Du, ich würde mir die Frage mit JA beantworten.

  11. @Marcel @Christian Vermutlich mache ich das bei den künftigen Portraits. Gibt eine persönliche Note. Jetzt muss ich das noch bei @bloggingtom nachholen.

  12. @pixelfreund: Blogroll? Hmm, tatsächlich, wie konnte ich das nur vergessen… Ich seh schon, ich sollte die Rolle etwas öfters pflegen. Aber… Nachgeholt!

  13. bei der heute ergänzten Passage gefällt mir der Satz „Als bekennender Autofahrer unter vielen Autolosen und SBB-Twitter-Bonzen, letzter Verfechter der Anti-iPhone-Bastion, (…)“ besonders gut

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