Blogger Portraits, Blogging
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Blogger Portraits – Peter Hogenkamp

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Profil von Peter

Name Peter Hogenkamp
Blog Adresse http://www.hogenkamp.com
http://www.blogwerk.com
Twitter Profil http://www.twitter.com/phogenkamp
   

Mein amtliches Profilfoto im Anzug ist eigentlich total unbloggig. Ich habe das einige Jahre benutzt, bis sich Kommentare mehrten, ich sehe ja in echt viel weniger spiessig aus. Trotzdem hatte ich keine Lust, ein anderes machen zu lassen, ich hasse es, fotografiert zu werden, also habe ich einfach aus einem turi2-Video von der re:publica08 ein Foto ausgeschnitten, das jetzt auch mein Twitterprofilfoto ist.

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Profilfoto – Einfach aus dem turi2-Video von der re:publica08 ausgeschnitten

Ich finde übrigens, jeder sollte im Twitterprofil ein unverfremdetes Foto haben und keinen abstrakten Scheiss. Ich hasse das, wenn ich Leute nicht erkenne, die mich dann ansprechen und halb vorwurfsvoll sagen: “Aber Du followst mir doch.” Was ich mich persönlich nicht zu sagen traue, jetzt hier: “Mach ein Foto, und ich erkenne Dich nächstes Mal vielleicht!”

Worum geht es in Deinem Blog?

Um nichts besonderes. Sachen, die mich freuen oder aufregen. Mehr aufregen. Mein Blog ist das Überlaufgefäss für Dinge, die sonst nirgends reinpassen. Wenn ich alles schreiben würde, was ich gern schreiben wollte, wären vielleicht mehr positive Sachen drin. Generell blogge ich weniger als früher, aber das geht ja fast jedem so. Die besten Posts kommen meist raus, wenn man denkt: «Das schreibe ich schnell, das dauert nur zehn Minuten.» Natürlich dauert es dann immer eine Stunde.


Beschreibe Dich mit einigen Tags.

Willentlich: Seriengründer, Always-on, Vater.
Widerwillentlich: Ostschweizer, Pendler, Samstagseinkaufer.

Bist Du ein digitaler Nomade und was schleppst Du an Hightech mit Dir herum?

Ich verlasse praktisch nie das Haus ohne meine Tasche mit Laptop und zwei Handys drin. Und Ladegeräten und Kopfhörer und und und.

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“Hosensack” Hightech – Ein Poken haben viele. Aber eine solchen Hightech Löffel? 

Hast Du ein bestimmtes Geek Gadget, von welchem Du Dich nicht trennen würdest.

Hätte grosse Mühe, mich vom iPhone zu trennen, weil das Synchen von Mails, Kalendern und Kontakten (wir nutzen für Blogwerk Google Apps) inzwischen wirklich ziemlich gut funktioniert. Die Push-Funktion des iPhones für Kalender und Kontakte macht nochmal einen Riesenunterschied, das hätte ich nicht gedacht.

Nutze das iPhone für fast alles und das Nokia E61i trotzdem als Zweithandy. Hatte mich daran ein halbes Jahr lang daran gewöhnt, zwei Handys mit mir rumzutragen, während ich auf die Portierung meiner Nummer von Orange zu Swisscom gewartet habe, und habe es dann beibehalten.

Das Nokia nutze ich zum Beispiel zum schnellen Tippen von längeren Texten unterwegs, wofür das iPhone immer noch eine Qual ist, oder zum Mailen und Surfen in Deutschland, wo mir die Swisscom-Roaming-Gebühren zu teuer sind. Mit der «World Data Option» würde man zwar «nur» CHF 3.- statt 14.- pro Megabyte zahlen, aber ich zahle noch lieber nur 24 Cent mit der ALDI-Prepaid-SIM-Karte.

Wie sieht Dein Desktop Hintergrund aus?

Unspektakulär. Ich habe es in eineinhalb Jahren Mac-Nutzung nicht mal für nötig gehalten, den Standard-Leopard-Hintergrund auszutauschen. Ich bin mein bester Beweis für meine These, dass der Bedarf der Leute nach Personalisierung dramatisch überschätzt wird. Das macht man, wenn man jung oder ein Geek oder viel Zeit hat. Alles trifft auf mich nicht zu.
Wer jetzt aufschreit und sagt: “Hey, ich habe mir alles bis ins letzte Pixel individuell eingestellt.” – ja ja, easy. Es gibt auch Leute, die ihre Autos mit Speziallack anmalen und Blinker vom Tuner einbauen für die sportlichere Linie. 95% der Leute sind aber mit dem Auto zufrieden, wie es vom Band rollt, oder es ist ihnen zumindest zuviel Arbeit, etwas daran zu ändern.
Deswegen gilt für mich auch im Internet: Vorsicht vor Websites und Geschäftsmodellen, bei denen die User viel einstellen müssen.

Welches war Dein erster Computer?

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Commodore C64, zuerst mit Datasette, dann mit Floppy-Drive 1541.  – Quelle

Habe damals auch viel in Basic programmiert, die aufwändigsten Sachen wie eine komplette Saisonverwaltung für die Tischfussballspiele, die ich mit meinem Schulfreund Jens ausgetragen habe. Weil es uns zu langweilig wurde, immer nur zu zweit gegeneinander zu spielen, hatten wir jeder vier Mannschaften und haben mit denen eine komplette Saison gespielt. Ergebnisse und Tabelle habe ich mit dem Computer verwaltet – eine unglaubliche Zeitverschwendung. Habe neulich allerdings gelesen (natürlich in einem Tweet, von @heiko von Burda), dass Facebook auch fürs Management nur Leute einstellt, die rudimentär programmieren können. Wenn sich das durchsetzt, wäre das meine Zeitinvestition mit dem spätesten Return.

Den Computer habe ich mir damals ab 14 von meinem kargen Verdienst mit Zeitungen austragen erspart. Im Rückblick erscheint mir das heute fast am faszinierendsten, wie man mit 25 Mark Verdienst pro Woche in überschaubarer Zeit 1500 DM ersparen kann.
Welches waren oder sind Deine liebsten Computergames?
Damals auf dem C64 habe ich natürlich wochenlang alle Klassiker gespielt, Summer Games, Forbidden Forest, Aztec Challenge etc.
Schon auf dem PC habe ich eher wenig gespielt, ausser einen ganz simplen Tetris-Klon als Prokrastinationbeschäftigung statt fürs Vordiplom zu lernen. Das hat mich mindestens ein Jahr zurückgeworfen.

Heute interessiert es mich theoretisch schon noch, aber mir ist schon die Einarbeitung in ein neues Spiel zu mühsam. Was interessiert mich, wann ich die Taste mit dem Quadrat und wann die mit dem Dreieck drücken muss. Dieser Lernprozess ist macht Gaming sehr geekig – es ist zwar durchaus ein Massenphänomen, aber es bleibt begrenzt.

Aus Usability-Sicht ist daher die Wii für mich ein Quantensprung und verdankt sicher einen Grossteil ihres Erfolgs der Tatsache, dass man natürliche Bewegungen ausführen kann, ohne vorher viel üben zu müssen. Hätte ich Zeit, würde ich mir eine kaufen, aber ich weiss, die würde genau drei Stunden benutzt und dann rumstehen. Ich arbeite halt lieber in jeder freien Minute, und das muss man auch nicht zu übersteuern versuchen.

Du und das BlogCampSwitzerland (Hast Du gar auf dem Leu seinem Sofa gesessen)?

Ja, war als Organisator natürlich dabei, und habe auch mit Bundesrat Leuenberge
r vor dem Sofa gestanden. Diese Fotogeschichte ist eine super Sache und etwas sehr Bleibendes, ich schaue heute noch die Fotos vom ersten BlogCamp gern an.

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Doppelt selten. Moritz Leuenberger am Blogcamp und Peter Hogenkamp im Anzug ;-)

Das starre Format des Fotos gibt eine schöne Einheit und der Selbstauslöser eine persönliche Note. Ich wünschte, das gäbe es auf jedem Camp so eine Fotobooth. (Die Idee ist übrigens tatsächlich vom Leu, geboren wenige Tage vor dem ersten BlogCamp, dort lief es dann auch mit meiner Nikon, aber inzwischen hat Nadia Schweizer die technische Abwicklung übernommen.)

 

Wie bist du zum Bloggen gekommen?

Ich habe jahrelang Screenshots von schlechten Usability-Beispielen gesammmelt, nicht erst seit der Gründung von Zeix im Jahr 2000, sondern schon seit etwa 1997, damals hatte ich schon mal eine Usability-Firma.

Ich wollte immer mal eine tolle Website machen (die Domain nutzbar.ch hatte ich dazu schon 1997 reserviert und dann jahrelang für nichts bezahlt, ich nenne das den «Kieser-Effekt»), auf der ich die alle Probleme aufliste und dokumentiere. Ich dachte immer an eine Art Nachschlagewerk, toll kategorisiert und verschlagwortet und so, für Einsteiger zum Lernen oder für Fortgeschrittene zum Nachschlagen. Natürlich kam es nie dazu.

2003 sah ich dann ein Blog von einem deutschen Suchmaschinenexperten, der in England lebte. Ich googelte etwas rum, fand blogger.com und richtete mir auch eins ein. Die Inhalte spielte ich dann via Blogger zu nutzbar.ch raus. Mein erster Blogpost vom 27. April 2003 ist daher bis heute erhalten, wenn auch inzwischen unter einer anderen URL als damals.

Aber zunächst hatte ich das Gefühl, das liest kein Mensch. Ich bekam nur Kommentare von immer denselben drei Leuten (huhu, Marcel Marchon!). Habe dann also wieder aufgehört. 2005 sah ich dann, dass z.B. Andreas Göldi und Jürg Stuker angefangen hatten zu bloggen (Andreas damals mit “Beobachtungen zur Medienkonvergenz, ist 2008 in netzwertig.com aufgegangen) und nahm mein Blog wieder in Betrieb.

Im Juli 2005 begann ich ein sechsmonatiges Sabbatical, zugleich Vaterschaftsurlaub zur Betreuung meines im April geborenen Sohns und Zeit zum Schreiben meiner Doktorarbeit. Ich habe damals unglaublich prokrastiniert und in wenigen Wochen dutzende Blogposts verfasst, teilweise drei lange an einem Tag. Entsprechend war auch die Qualität der Diss, die zur Überarbeitung zurückgewiesen und erst im zweiten Anlauf 2008 angenommen wurde.
Technisch wechselte ich bald von Blogger zu Kaywa und dann weiter zu WordPress. Im Nachhinein hat mich der Zwischenschritt nur Zeit und Nerven gekostet, aber das weiss man ja hinterher immer besser. WordPress hat sich seitdem sensationell entwickelt, ich würde es heute jeder kleinen Firma empfehlen, die einen simplen Webauftritt mit 50 Seiten hat.

Du und Twitter?

Ja, unbedingt. Es war so ähnlich wie mit dem Bloggen.
Hatte mich im Februar 2007 recht früh angemeldet (freue mich bis heute, wenn ich in den Followerlisten vor Twitter-Berühmtheiten auftauche; Twitter sortiert ja quasi nach Mitgliedsnummer), es ausprobiert, aber nicht verstanden und erstmal wieder gelassen bzw. nur sehr sporadisch getwittert. Als dann viele andere eingestiegen waren, habe ich auch wieder mitgemacht, und irgendwann hat es mich dann voll erwischt. Heute erwische ich mich manchmal dabei, dass ich beim Laufen im Kopf Tweets fomuliere, auch wenn ich die nie schreibe.

Bin in der Schweiz mit meinen 1363 Followern halbwegs «prominent», während ich damit in Deutschland bald aus den Top 75 fallen werde. Ich habe das Gefühl, Twitter begünstigt automatisch Leute mit viel Followern, dass sie noch mehr Follower bekommen, jedenfalls wächst der Abstand zwischen Platz 1 und Platz 50 in den ersten Twittercharts von Monat zu Monat.

Die Chartplatzierung wäre für mich aber kein Grund, etwas an meinen Tweets zu ändern. Ich twittere aus Psychohygiene, und wenn das nur 1363 Leute interessiert, dann ist es halt so.

Welches ist Dein liebster eigener Post?

Oh, das ist schwer zu sagen. Ich entdecke manchmal Posts von mir, an die ich schon seit Ewigkeiten nicht mehr gedacht habe, dann lese ich sie und denke: Das war ja eigentlich ganz lustig.
Der meistbesuchte Post in meinem Blog ist «Ehrenbetriebswirtin Verona Pooth», in dem ich mich darüber aufrege, dass die Fachhochschule Neu-Ulm Verona Pooth zur «Ehrenbetriebswirtin» ernannt hat und «Max» in einer Bildunterschrift schreibt, das sei «kaum zu glauben». Dieser Beitrag ist der Top-Treffer bei der Google-Bildersuche für “verona pooth nackt”, was pro Monat rund 3000 Leute anspült, also 100 am Tag. Das ist manchmal etwas frustrierend an der Bloggerei und an Google: Der gute, hart erarbeitete Content ist keineswegs der, der am besten zieht.

Hast Du neben Deinem Blog weitere Web Projekte laufen?

Ja, diverse, meine ganze Firma Blogwerk ist ja ein Web-Projekt. Im Moment laufen sicher zwei Dutzend WordPress-Blogs, die wir selbst betreiben oder für Kunden aufgesetzt haben.

Schreibst Du regelmässig Kolumnen oder Gastbeiträge auf anderen Blogs oder Medien?

Ich schreibe immer schon Fachartikel für die Netzwoche und so.
Neuerdings schreibe ich eine Kolumne im Anthrazit. Wir haben uns dort für ein Twitter-Format (max. 140 Zeichen) entschieden ohne zu erklären wieso. Ich bin gespannt, wie das weitergeht.

Was ist Dein Rekord an Kommentaren bei einem eigenen Artikel?

Oh, keine Ahnung. Ich habe ja schon in allen Blogs geposted. Ich müsste eine MySQL-Query über alle Datenbank machen (lassen, ich selbst könnte das nicht auf Anhieb), um das rauszufinden. Denke schon, dass einer mit über 100 Kommentaren dabei war. Unsere Artikel sind ja ausserdem oft gemeinsame Efforts, bei denen es letztlich egal ist, wer drüber steht. Ich freue mich über jeden Beitrag mit vielen Kommentaren, egal wer ihn geschrieben hat.

Hast Du eine eigene Blogger Attitude / Philosophie?

Nö. Ich geniesse es, immer mal wieder etwas Komisches im Blog machen zu können.

Welche Tipps gibts Du einem Blogger-Neuling?

Drück IMMER auf Publizieren, wenn Du mehr als zehn Minuten getippt hast. Ich habe sicher 50 Leichen auf die Blogs verteilt.

Hast Du ein Lieblings T-Shirt?

Nee, eigentlich nicht. Ich finde manche Geek-T-Shirt-Motive toll, würde sie aber selbst nicht tragen, weil ich ja kein Geek bin. «Theres no place like 127.0.0.1» finde ich sehr schön, vor allem, weil es kaum jemand verstehen würde. Ich habe immer den Drang, alles zu erklären und reite damit sicher manchen Witz tot.

Und bei Google Zürich habe ich in der Kantine jemanden gesehen, der hatte ein T-Shirt an mit: «I have root at google.com.» Sehr cool!
Ich selbst hätte eigentlich gern analog zu Blacksocks (die mir sehr geholfen haben, das Sockenproblem zu lösen, nein, das hier ist kein Trigami-Post) einen Service Black-T-Shirt.

Meine liebste Software ist…

Wenn wir bei Twitter bleiben wollen: Tweetie auf dem iPhone und TweetDeck auf dem Mac sind schon ziemlich schön. Wobei ich nicht verstehe, dass kein Twitter-Client bisher einen Auto-Complete für die Namen der eigenen Follower und Followees hat. Das gibt es bei Yammer seit dem ersten Tag. Das kann doch nicht so schwierig sein.
Sonst finde ich einige Mac-OS-X-Komponenten doch recht beeindruckend. Spotlight und Time Machine etwa erleichtern mir das Leben ganz schön.

Welche Blogs liest Du regelmässig?

Vollständig lese ich fast gar nichts, nicht mal unsere eigenen. I
ch habe natürlich einen RSS-Reader eingerichtet, aber habe nicht den Ehrgeiz, dass überall eine Null steht. Manchmal lasse ich mich treiben und lese eine halbe Stunde irgendwas, und dann höre ich auch wieder auf. Was richtig wichtig ist, sehe ich via Twitter und Rivva.

Welcher Bloggertyp wärst Du am ehesten (oder fehlt noch ein Button)?

Finde «Medienwichser» natürlich super, weil das Wort von mir ist. Hätte auch gern eine Medienkolumne, am liebsten in der SonntagsZeitung. Reichweite ist halt schon immer noch geil, da gibt’s nichts zu deuteln. Als ich mal auf dem Multimediabund war, haben mich wirklich unglaublich viele Leute angesprochen. In Deinen Bloggertypen fühle ich mich allerdings gut vertreten. «Delegierblogger» ist ja extra für mich, und «Blognetzwerk» bin ich eigentlich auch.

Hast Du ein bemerkenswertes ÖV Erlebnis?

Dutzende, man stumpft etwas ab und entwickelt einen gewissen Fatalismus. Das ist schade, denn man bloggt immer am besten, wenn man sich aufregt.

Eine Sorte Reisetypen habe ich im Blogpost “Die vorhersehbaren Seltenzugfahrergruppen” schon gewürdigt. Generell gehen mir Leute auf die Nerven, die meinen, man müsse die ganze Stunde Zugfahrt zum Telefonieren nutzen. Generell probiere ich es im Zug immer erstmal ohne Kopfhörer, aber sobald jemand loslegt, hole ich ihn sofort raus. Dann ist mir eigentlich alles egal, solange ich eine Steckdose habe.

Ich lege nur im Notfall Telefontermine in den Zug. Wenn man hochdeutsch telefoniert, wird man allerdings auch schneller vorwurfsvoll angeschaut, bilde ich mir ein.

Isst Du St. Galler Bratwurst mit oder ohne Senf?

Mit Senf, aber die St. Galler tragen ihre Abneigung über dieses vermeintliche Sakrileg sehr offen zur Schau. Ich habe es inzwischen wieder aufgegeben zu sagen: “Ich weiss, eigentlich macht man das nicht…”, denn das macht es oft noch schlimmer. An der OLMA dachte ich mal, die Frau nimmt mir die Wurst wieder weg, als ich nach Senf gefragt habe – obwohl sie die kleinen Thomy-Plastiktuben vorrätig hatte, natürlich versteckt.

Welche Webseite hat die schlechteste Usability?

Von den “grossen” Websites, die ich regelmässig nutze, sicher AirBerlin. Es fängt gut an mit der Flugauswahl, wird aber dann bei den Details zu Zahlung, Frequent-Flyer-Karte, Checkin und so weiter zum absoluten Debakel. Es ist mir ein absolutes Rätsel, wie eine Firma, für die das Web so wichtig ist, über Jahre die Usability so ignorieren kann.

Dein liebster Tweet / deine liebsten Tweets?

Aktuell elf sind unter http://twitter.com/phogenkamp/favourites abrufbar. Einer meiner dauerhaften Favoriten ist kosmar mit “wenn ich mittags sage, meine ich immer nachmittags. also so ab 19 uhr.” Oft bin ich etwas neidisch auf die Berliner Kreativität beim Twittern. Aber «wir Schweizer» schlagen uns auch nicht schlecht.

 

 

Das letzte Wort hat Pixelfreund – Peter und ich.

Mit Peter habe ich im letzten Sommer einen sympathischen Abend bei Wurst (in Zürich auch ungeniert mit Senf) und Bier am ZEIX Grillen verbracht. Dabei haben wir die gesamte Twittersphäre ausgelotet und Tränen gelacht ob der gegenseitigen Reisetypen Erlebnisse.

@phogenkamp hat mich zum Twittern angestiftet. Mit Tweets wie diesen:

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Wenn es so etwas wie eine Twitterkultur gibt, dann prägt er diese wesentlich mit. Nicht aufgrund der hohen Frequenz, sondern weil er im Gegensatz zu anderen keine Chance für einen guten Tweet auslässt und dabei eben das Hogenkampsche Auge für erwähnenswerte Alltagsbeobachtungen beweist. Mann Peter, manchmal lache ich laut heraus bei solchen Tweets.

Am vergangenen Blogcamp im Technopark hat Peter mich und die Menge unterhalten, in dem er während des Referats von Matthias Ackeret unaufhörlich twitterte. Dazu ist zu sagen, dass Ackeret ohne Infrastruktur und Präsentation angereist ist, um seine Erfahrungen mit Teleblocher zu präsentieren. Peter improvisierte mittels Google Suchabfragen, Wikipedia Einträgen und Teleblocher Videos (und eben Twitter Einlagen) das Referat und erntete so den einen oder anderen Lacher.

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Peter twittert während dem Ackeret Referat auf der Leinwand

 

 

In der Serie “Blogger Portraits” stelle ich wöchentlich einen Blogger vor oder besser, sich selber vorstellen lassen. Im Unterschied zu Bloggingtom’s Blogtipps stehen hier nicht die Inhalte der Blogs im Zentrum, sondern persönliche Facetten und kleine Einblicke in das Leben meiner Lieblingsblogger.

4 Kommentare

  1. Sehr gutes Portrait. Kleine Anmerkung für Peter. Schwarze T-Shirts kannst du auch bei Blacksocks abonnieren. Natürlich auch in Weiss oder Grau. ;-)

  2. Pingback: Steinis beim Pixelfreund

  3. Pingback: Internet Briefing Blog / Danke, ich raub Sie dann mal aus

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