Last.fm – R.I.P – Wie war ich?

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Last.fm bitte zu Kasse. Aber nicht alle in allen Ländern. In den USA, UK und Deutschland ist der Dienst weiterhin kostenlos unterwegs. In der Schweiz hingegen werden USD 3.00 fällig pro Monat fällig.

Hat es Dir gefallen? Das ist gleich sexy wie DIE Frage danach: “Na Schatz, wie war ich”? Wir drehen Dir treuen Nutzer jetzt den Saft ab. Dein Schnupperabo ist jetzt abgelaufen.

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Screenshot last.fm – Hat es Dir gefallen?

Die Hiobsbotschaft hatten wir bei netzwertig schon im März gelesen und gehofft, es treffe ja vielleicht doch nur “die anderen Länder”. Jetzt trifft es auch die Schweizer Nutzer, nachdem ich doch so euphorisch war.

Wie geht es nun weiter mit uns zweien? Ich tendiere zu….

…Scheidung, glaube ich. Obwohl last.fm ein tadelloser Dienst in punkto Qualität und Verfügbarkeit ist, sehe ich aus unerfindlichen Gründen nicht ein, warum ich dafür USD 3.00 bezahlen müsste und darüber hinweg noch Werbung anschauen muss.

Ich hatte last.fm einfach für die bare Berieselung im Background gebraucht und selten mal eine neue Band gebookmarkt. Vermutlich sehe ich darin einfach keinen echten Wert. Berieseln lassen kann ich mich auch durch andere Internet Radios. Und mit Shazam auf dem iphone finde ich auch neue Bands sogar aus dem Radio oder Fernsehen.

Und irgendwie bin ich jetzt einfach ein bisschen beleidigt, dass die Nachbarn im grossen Kanton den Dienst weiterhin gratis haben. Und drum R.I.P. last.fm. Ich werde schon wieder eine Neue finden…

 

Original Statement last.fm

Um auch weiterhin den besten Radiodienst im Web anbieten zu können, müssen wir unsere Hörer aus anderen Ländern als Deutschland, dem Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten bitten, Last.fm Radio für €3.00 zu abonnieren. Im Gegenzug erhaltet ihr unbegrenzten Zugriff auf das Last.fm Radio, und das Versprechen, dass wir hart daran arbeiten werden, unser Angebot auch in den nächsten Jahren stets zu verbessern.