Fotografie

Neues GPS Spielzeug "Nikon Coolpix P6000" – Der Setup zum Testbericht

Die Nikon Coolpix P6000 vereint alles, was sich ein semi-professioneller Fotograf von einer kompakten „Bridge- Kamera“ wünschen kann. 

Vorgestern habe mich zu einem Spontankauf hinreissen lassen. Eigentlich auf der Suche nach dem perfekten Netbook, hat mich die Nikon Coolpix P6000 mit den GPS und LAN Features nicht mehr losgelassen.

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Neue Begleiter: Nikon Coolpix P6000

Schon länger wollte ich (als alter Canon-Fanboy) die Canon G9/G10 kaufen. Jetzt hat aber die integrierte GPS Funktion den Ausschlag gegeben, kritiklos zuzugreifen und ins Nikon-Lager zu wechseln. In den kommenden Wochen werde ich die Nikon auf Praxistauglichkeit und Qualität testen. Die Anforderungen sind hart:

Die Anforderungen

Die Anforderungen sind einfach zu beschreiben. Ich suchte eine kleine und sehr leichte Kamera, die darüber hinweg gut in der Hand liegt. Ich meine wirklich gut. So dass man sie auch eine Stunde lang in der Hand tragen könnte, ohne gleich den Krampf in den Fingern zu haben.

Als Schnappschiesser und Lomostyle Fotograf (der mit dem Unscharfgerät) ist es unabdingbar, dass die Kamera einhändig zu bedienen ist (ohne versehentlich irgendwelche Knöpfe und Schalter zu drücken). Einschalten, ausschalten, abdrücken. Mehr braucht es nicht.

Technische Anforderungen

  • Manuelle Einstellung von Zeit, Blende und Empfindlichkeit
  • Kurze Einschaltzeit und Auslöseverzögerung
  • Schnelle Speichergeschwindigkeit
  • Serienbild Funktion
  • SD Karte (und nicht nochmals ein anderes Speichermedium)
  • GPS (als langgehegter Wunsch)
  • Megapixel (ja, soll sie auch haben ;-))

Tatsächlich scheint die Kamera alles zu haben, was ich mir wünsche.

Doppelter Noob

In gewisser Weise bin ich jetzt doppelter Anfänger. Eine neue Kamera und erst noch von einem bislang nicht vertrauten Anbieter. Die ganze „User Education“ in punkto Nikon-Bedienkonzept liegt also ebenfalls noch vor mir.

Das Unboxing der Kamera habe ich hinter mir und erspare Euch die Geschichte mit den Kabeln, CD, Handbuch etc..

Ich mach es wie alle. Nix lesen. Erst mal Akku einlegen, aufladen und mal alle Knöpfe drücken, Menueinstellungen durchscrollen und Anschlüsse begutachten.

Eigentlich interessiert mich nur das GPS, aber das funktioniert weder auf dem Sofa, noch auf dem Balkon und die Testberichte auf dem Web sagen mir voraus, dass ich mich damit vermutlich länger beschäftigen und vielleicht auch nicht ganz glücklich werde.

In den kommenden Wochen gibt es einige spannende Gelegenheiten, die Kamera ganz ausgiebig auf Technik, Qualität und Praxistauglichkeit zu testen. Darüber werde ich hier im Anschluss nochmals schreiben.

Habt ihr schon Erfahrungen mit der Nikon Coolpix P6000 oder auch integrierten GPS Funktionen?

7 Kommentare

  1. tönt ja spannend diese neue Kamera. Ich muss sagen, ich bin mit meiner Olympus Superzoom auch nicht ganz glücklich und studiere zwar immer an einer SLR rum, würde mit jener aber auch nicht glücklich. Sowas kompaktes wie du hier zeigst wäre für mich wohl auch ideal. Und auch für mich ist es jeweils fast ein wenig komisch dass meine Kamera im Gegensatz zu meinem Telefon kein integriertes GPS hat. Ich werde auf jeden Fall deine ersten Bilder und Erfahrungen verfolgen.

    (Übrigens, die Typo von Thesis ist wirklich genial. Es wirkt sehr professionell hier)

  2. @leu Ich bin echt überzeugt von Thesis. Für die Standard Installation macht es tatsächlich einen sehr guten Eindruck inkl. Typo.

    Die Kamera ist echt toll. Die Qualität ist überzeugend bislang. Aber ich bin ja sehr detailversessen und drum werden die kommenden Wochen doppelt spannend.

  3. Gsponi sagt

    Salli Ralph
    Da bin ich mal gespannt auf deinen Bericht. Die Testergenisse sagen leider nicht viel gutes über das GPS Modul.
    Ich werde mir vermutlich einen Data Logger zulegen. Gruss s Gsponer’s :-)

  4. Die hatte ich letztens auch in den Fingern und habe mächtig gestaunt.
    Wenn du mich fragst, sind das die Features der Zukunft, welche nach und nach in die meisten Kameras einzug halten werden.

    Wenn sie nicht so gross wäre, hätte ich jetzt wohl auch so eine ;-)

  5. Habe mir auch schon einen kauf dieser Kamera überlegt, weil ich voll von der Geotagginitis angesteckt bin. Ich geotagge schon langer mit einem Wintec WBT 201 (http://www.wintec.com.tw/en/support_detail…p;support_id=65) doch mit diesem Gerät ist das Mergen der Daten immer sehr mühsam weil man extrem genau darauf achten muss das die Zeit der Kamera mit der Zeit die der Wintec vom Sateliten bekommet übereinstimmt. Meist brauche ich sehr viel Zeit um die GPS-daten ins Bild zu bekommen. Nun habe ich mir ein Teil von JOBO gekauft: http://www.jobo.com/web/photoGPS.150.0.html
    Dieses Teil zeichnet keine Tracks auf. Es wird auf den Blitzschu gesteckt und speichert die aktuelle Position immer dann wenn man ein Foto macht. Das Mergen ist dann nicht mehr von der Zeit abhängig, muss aber immer noch nachträglich am PC gemacht werden. Anfangs war ich skeptisch, weil doch jede andere GPS-Maus ca. 2-3 Min. braucht um die Sateliten zu finden. Doch mein erster Test hat mich eines Bessern belehrt. Kaum war ich aus dem Haus. habe ich schon ein Bild geschossen und das Teil hatte die Position schon. Nur die genauigkeit weich zeitweise um bis zu 10 m ab. Ansonsten bin ich mit dem Teil aber voll zufrieden.

  6. Kleiner Zusatz zum Jobo GPS: schade ist, das das Teil keine Tracklogs schreibt. Auf Reisen bin ich auch immer wieder froh, wenn ich ^mir auf einer Karte ansehen kann wo ich durchgelaufen oder gefahren bin. Das Jobo GPS zeichnet nur immer die Position auf wenn man ein Foto schiesst.

  7. Pingback: Testbericht Nikon Coolpix P6000

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