Blogger Portraits, Blogging

Blogger Portraits – Andreas Hobi

Profil von Andreas

Name Andreas Hobi
Blog Adressen www.schweizweit.net
autolos.com
Twitter www.twitter.com/andreashobi

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Portrait Andreas Hobi

Andreas Hobi, seit 2001 bei der SBB, seit 2004 beim Zugpersonal, seit 2007 einer der bekannteren ÖV-Blogger der Schweiz. Ursprünglich aus dem kaufmännischen Bereich kommend wechselte ich nach meiner Lehre zu den Fahrenden und bin seither fast täglich schweizweit unterwegs. Nebenbei bin ich (das inaktivste) Mitglied bei www.autolos.com, habe ein breites Interessenspektrum mit Schwerpunkt bei Themen wie Medien, Kommunikation und Information (dementsprechend viel lese ich auch Blogs, Zeitungen und Zeitschriften) und bin in meiner Freizeit oft unterwegs auf der Suche nach interessanten Aktivitäten. (z.B., das Ausprobieren des First-Fliegers bei Grindelwald.)

Worum geht es in Deinem Blog?

schweizweit.net beschäftigt sich mit Themen rund um den öffentlichen Verkehr der Schweiz. Ein Schwerpunkt liegt dabei – berufsbedingt – beim Zugpersonal. Wer sich für den ÖV im Allgemeinen oder die SBB im Speziellen interessiert, findet hier immer wieder interessante Artikel und Anekdoten aus meiner Welt.

Beschreibe Dich mit einigen Tags.

Ich soll mich gleich selbst schubladisieren? Na gut, versuchen wir’s mal:

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Bist Du ein digitaler Nomade und was schleppst Du an Hightech mit Dir herum?

Tascheninhalt
Der „Grundstock“ meines Tascheninhalts.

Je nach Situation und Jahreszeit finden dann jeweils auch noch andere Dinge in der acht Jahre (!) alten Tasche Platz. Fast immer, wenn ich die Stadt Chur verlasse, sieht man mich mit dieser Tasche. (Manchmal nehme ich auch noch das MacBook in einer eigenen Tasche mit.) Das wichtigste aus dem Tascheninhalt ist dabei immer: Portemonnaie, Lesestoff und iPhone.

Hast Du ein bestimmtes Gadget, von welchem Du Dich nicht trennen würdest?

Mein iPhone ist inzwischen unverzichtbar geworden! Ohne meinen „persönlichen Assistenten“ gehe ich kaum mehr aus dem Haus. Wenn man sich mal an seine iPhone-Programme und Helferlein gewöhnt hat (bei mir sind es 73 an der Zahl), kann man sich kaum mehr vorstellen, dass es auch mal ohne diese Apps ging. ;-) Am meisten nutze ich dabei den SBB-Fahrplan, Twitterrific, Facebook, Safari, Evernote, Mail und RTM. Twitterrific ist ein Programm für twitter.com, wo ich unter dem Namen „andreashobi“ vor mich hin zwitschere. Facebook ist eine Plattform, um sich mit anderen Leuten zu vernetzen (und mit der Anzahl der „Freunde“ zu prahlen) und Safari ist mein Internet-Browser, mit dem ich vorallem den Google Reader (RSS-Reader) aufrufe. Evernote ist ein kleines Programm, um sich alle möglichen Dinge zu notieren, Schnappschüsse zu schiessen (um sich etwas zu merken und Sprach-Notizen aufzunehmen; ein multimediales Notizbuch sozusagen). RTM steht für „Remember the Milk“ und ist ein unschlagbar tolles Programm, um seine Tasks und ToDos im Griff zu haben.

Wie sieht Dein Desktop-Hintergrund aus?

Bildschirm
Screenshot Desktop Hintergrund von Andreas Hobi

Welches waren oder sind Deine liebsten Computergames?

Seit etwa zwei Jahren spiele ich kaum mehr Games auf dem Computer. Damals jedoch hatte ich für meinen Windows-Dell-Laptop (*schäm*, aber inzwischen bin ich reifer geworden und auf Apple-Produkte umgestiegen) unzählige Wirtschaftssimulationen; von Sim City über Mall Tycoon-Games zu Casino Manager, Verkehrsplaner und anderen interessanten Programmen. Viele dieser Games würde ich auch heute noch sehr gerne spielen, aber einerseits fehlt mir die Zeit und andererseits das Microschrott-Betriebssystem Windows…

Du und Twitter?

Lese viel von dem, was jene Leute schreiben, denen ich folge, schreibe aber (im Vergleich zu diesen Leuten) sehr wenig. Wer mir folgen möchte: www.twitter.com/andreashobi

Welches ist Dein liebster eigener Post?

Sehr schwer, mich da zu entscheiden, da ich ja ausnahmslos nur excellente und hervorragende Artikel schreibe… ;-) Neee Quatsch, bei 80 Prozent meiner Artikel greife ich mir ein paar Monate nach dem Publizieren an den Kopf und frage mich: „Wie konntest Du nur so einen Stuss schreiben…?!?“ Nach wie vor witzig finde ich jedoch den Dialog, den ich mal mit einer Mitarbeiterin hatte; zu finden unter Sinnlose Gespräche vor dem Feierabend.

Hast Du neben Deinem Blog weitere Web-Projekte am Laufen?

Jein. Bei autolos.com bin ich seit Beginn dabei, habe jedoch kaum mehr Zeit, dort mitzuschreiben. Momentan ist meine Agenda ziemlich voll; ich hoffe jedoch, dass ich bald mal wieder Zeit für ein paar Artikel finde. Ansonsten habe ich keine weiteren Web-Projekte, bin nur bei den üblichen Verdächtigen wie Twitter, Facebook und so dabei. Jedoch spiele ich in letzter Zeit mit dem Gedanken, einen „typisch schweizerischen Blog“ auf die Beine zu stellen. (Genaueres will ich hier noch nicht verraten; nicht dass mir noch jemand die Idee klaut.) Aber wie gesagt: Momentan bleibt kaum Zeit für weitere Ideen und Projekte und zuerst würde ich für autolos.com schreiben, bevor ich mich in neue Abenteuer stürze.

Welche 3 Tipps gibst Du einem Blogger-Neuling?

1. Suche Dir eine Nische! Es bringt nichts, wenn du über „alles und die ganze weite Welt“ schreibst oder
die Artikel in deinem Blog den selben Inhalt haben wie dein Tagebuch. Besser ist es, sich ein Thema zu suchen, mit welchem man sich gern beschäftigt und in welchem man sich mit Vorteil überdurchschnittlich gut auskennt und dann ausschliesslich darüber zu schreiben. Mit viel Geduld und Glück erschafft man sich so eine Art Community und lernt interessante neue Leute kennen.

2. Habe Geduld! Du wirst nicht von Anfang an Leser haben, die Durststrecke ist lang. Viele Leser (die meisten!) werden nach dem ersten Besuch wieder abspringen. Kümmere dich nicht drum und schreibe von Anfang an so, als hättest du eine Stamm-Leserschaft. Bettle nicht um Kommentare und Besucher, sondern lass deinem Blog Zeit. Die Leser kommen von selbst, sobald du einige interessante Artikel online gestellt hast. BTW: Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut…

3. Sei direkt, offen und manchmal auch ein wenig provokativ! Kaum jemand da draussen will, dass du in deinem Blog so sachlich und „lieb“ wie möglichst schreibst. Sei direkt, teile deine Meinung offen mit und stehe hinter deiner Meinung, selbst wenn 90 Prozent der Leute komplett andere Ideen haben und gar nicht mit dir einverstanden sind. Ich jedenfalls bin oft sehr direkt, sage meine Meinung und provoziere auch gern (im Blog wie auch im Real Life). Dies ist einer der Gründe für die Popularität von schweizweit.net und im Real Life lieben mich meine Freunde für meine Offenheit, Ehrlichkeit und Direktheit. (Naja, das behaupten sie zumindest…) ;-)

Welche Blogs liest du regelmässig?

Eine Zusammenstellung, ohne näher auf die einzelnen Blogs einzugehen:

So, das wären die Blogs aus meinem RSS-Reader gewesen, welche ich regelmässig lese. (Entspricht etwa einem Drittel meiner RSS-Abos.) Wie gesagt: Ich lese gerne und viel; und mein Interessenspektrum ist seeehr breit. ;-)

Welcher Bloggertyp wärst Du am ehesten?

Mmh, am ehesten übereinstimmen würde vermutlich „Mainstream“. Aber so richtig passt dies auch nicht… Mmh… Wie wäre es mit ÖV-Blogger (für alle, welche über den ÖV schreiben, sei dies nun aus der Perspektive eines Mitarbeiters, Pendlers oder Ausflüglers.) oder noch deutlich besser gefällt mir Mobilitätsblogger (für alles, was mit Mobilität zu tun hat. Dann hätten die beiden Piloten aus meiner oben aufgeführen Blog-Liste auch Platz.)

Hast Du ein bemerkenswertes ÖV-Erlebnis?

Täglich! ;-) Nachzulesen unter schweizweit.net.

Das letzte Wort hat Pixelfreund – Andreas und ich.

Wir teilen die Liebe zu Graubünden und zu Chur. Da sitze ich nun täglich im Zug nach Chur und schreibe Reisetypen. Ich hätte schon lange gerne diesen Tag getippt:

Reisetypen im Zug: „Blogger Kondukteure“. @andreashobi schaut sich mein GA gar nicht richtig an, sondern spricht lieber über Blogs.

Aber leider haben wir uns in der langen Pendlerzeit erst einmal kurz im Zug getroffen. Und zwar just dann, als ich zum „Bonzen-Twitter-Treffen“ in der neuen SBB Lounge am HB Zürich unterwegs war. Schade, konnte Andreas nicht dabei sein. Sowohl Andreas, aber auch der Leu und ich haben kurz darüber berichtet. Das war gute SBB PR zum Start der Lounge.

Ansonsten erhalte ich via Twitter regelmässig Antwort von Andreas, wenn ich nicht weiss, wo die Steckdosen sind, wenn ich mich über Verspätung beschwere, wenn ich den Kondukteur-Zahlen-Kauderwelsch nicht verstehe oder aber am meisten, wenn ich wieder einen meiner Reisetypen veröffentliche.

Und so hoffe ich, dass wir demnächst einmal mehr Zeit (vielleicht wieder in der SBB Lounge) haben, um über Blogs, Twitter und natürlich Bahngeschichten zu sprechen.

In der Serie “Blogger Portraits” stelle ich wöchentlich einen Blogger vor oder besser, sich selber vorstellen lassen. Im Unterschied zu Bloggingtom’s Blogtipps stehen hier nicht die Inhalte der Blogs im Zentrum, sondern persönliche Facetten und kleine Einblicke in das Leben meiner Lieblingsblogger.

4 Kommentare

  1. Interessantes Portät, danke. Und dieser Hinweis

    „Windows-Dell-Laptop (*schäm*, aber inzwischen bin ich reifer geworden und auf Apple-Produkte umgestiegen)“

    ist doch klar als Wink an den @pixelfreund zu verstehen, oder nicht?

  2. @ Rico:
    Nicht nur an @pixelfreund… ;-) Nein, mit dieser Aussage bewies ich nur wieder meine oben beschriebene Eigenart, gerne ein wenig zu provozieren. :)

    Schlussendlich soll doch jeder selber entscheiden, mit welchen Programmen und Systemen er besser „z’Schlag chunt“. Für mich hat sich das Zusammenspiel iMac-iBook-iPhone-MobileMe einfach extrem bewährt.

    Danke noch an Ralph für das Portrait!

  3. der Begriff “Bonzen-Twitter-Treffen” – BTT – gefällt mir irgendwie, klingt viel besser als tweetup ;-)

  4. Pingback: Steinis beim Pixelfreund

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