GPS, iPhone

Swisstopo veröffentlicht die Swiss Map Mobile iPhone Edition

Das Bundesamt für Landestopografie swisstopo veröffentlicht digitale Landeskarten für das iphone.

Ich habe mich im ersten Moment sehr gefreut, dass ein Bundesbetrieb auf so moderne Medien bzw. Applikationen setzt. Tracking und Waypoints in einer iPhone Anwendung und das auf Original Schweizer Kartenmaterial sind ja schon einmal vielversprechend.

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Screenshot: iPhone Angebot von swisstopo.admin.ch

Etwas grossmundig wird angekündigt “Voller Funktionsumfang für CHF 4.40”. Das heisst Startguthaben im Umfang von einem halben Kartenblatt zum Ausprobieren. Jeder Sektor kostet weitere CHF 89.00 (kein Tippfehler). Und davon gibt es 8 im Ganzen. CHF 712.00 für die gesamte Schweiz. WTF?

Kann mir bitte einer erklären, warum jemand CHF 712.00 für (zugegebenermassen sehr genaues aber) nicht sehr aktuelles Kartenmaterial und das nur für die Schweiz kaufen würde? Dazu gibt es keine Luftbilder, keine Strassenkarten nur die topografische Landeskarte.

Kann mir jemand sagen, welche Anwendungsfälle ich mit dieser App habe, die ich nicht mit den bekannten iPhone Applikationen wie Trails, MotionX, Everytrail oder auch Google Maps oder Google Earth erledigen könnte? Und es soll jetzt keiner schreiben, man brauche diese Kartenqualität auf Wanderungen und man verlasse sich im Gebirge auf ein iphone (angesichts der Akkulaufzeit).

Für CHF 712.00 könnte ich ganz anderes kaufen, wie ein ganzes iPhone, ein professionelles Garmin GPS Gerät. Zum Vergleich kostet ein vollwertige Turn-by-turn Navigation mit der Navigon Mobile Navigator iPhone Applikation CHF 149.—. Mit europäischem Kartenmaterial.

Ich bestreite nicht die Qualität des Kartenmaterials von Swisstopo, aber ich glaube, dass sämtliche Schweizer Amtsstellen den Wert ihrer Geodaten für die Endverbraucher komplett überschätzen (anders verhält es sich bei kommerziellen Anbietern). Vom Bundesamt, über die kantonalen GIS Zentralen bis hin zu den Grundbuchämtern in den einzelnen Gemeinden sitzen alle auf ihren Geodaten. Fein säuberlich und föderalistisch verteilt auf verschiedene Systeme mit verschiedenen Frontends.

In der Zwischenzeit etablieren sich v.a. die grossen Anbieter, wie Google und Microsoft mit ihren weltweiten Kartenanwendungen, aber auch auf nationaler Ebene hat sich mit http://map.search.ch ein Markteilnehmer eine Nische gesichert.

Sie befriedigen die Bedürfnisse der meisten Nutzer:

  • Schneller (Gratis) Zugang zu Kartenmaterial via Browser und Handy
  • Adresse finden
  • Routen planen
  • Routenplan ausdrucken (aha!)
  • Länderübergreifendes Material in gleicher Qualität (mindestens Europa, ggf auch Übersee)
  • Kein Datentransfer, bzw. Kartenmaterial offline verfügbar (Keine Roaming Gebühr bei mobilen Geräten)

Unter diesen Gesichtspunkten hat die Swiss Map Mobile Edition von Swisstopo “schlechte Karten” (billiges Wortspiel), am Markt auf breites Interesse zu stossen.

Ich stelle die Frage zu Schluss nochmals, weil ich vielleicht den entscheidenden Nutzen noch nicht gesehen habe: Was bringt mir das Swisstopo Material auf dem iPhone, was ich mit anderen Geräten nicht machen könnte? Ich bin gespannt.

25 Kommentare

  1. uiui, habe mich noch gefragt, wieso in twitter rumgeheult wird, wenn die app nur 4.40 kostet. dass die karten dann für bares eingekauft werden müssen, ist natürlich äusserst trickreich.
    eine ähnliche methode kenne ich von einer weiteren firma, bei denen es um eishockey bzw. strassenzustand schweiz geht. die apps kosten um die 2.20, nach 10 tagen testphase benötigst du jedoch ein abo von 5.– pro monat.
    hoffe, solche methoden machen keine schule, um die app günstig verkaufen zu können.

  2. Mh, ich kenne SwissTopo schon vom Einsatz auf meinem GPS-Outdoor Gerät GPSmap 60CSx (http://blog.providerliste.ch/mem/8335/review_garmin_gpsmap_60csx.html) – dieses Gerät zielt primär auf einen ganz anderen Einsatzzweck ab (als eine Strassen-Navi wie eben Navigon für das iPhone). Das Gerät soll einem helfen, sich im Gelände (beim Wandern, Biken etc.) zurechtzufinden – eben z.B. anhand dieser Swisstopo Maps. Da alle Wanderkarten da drauf sind, ist es wirklich nützlich für die Orientierung. Hinter vorgehaltener Hand: der Preis ist schon heftig und zur Planung einer Wanderung taugts nicht, da fehlt einem (oder mir) einfach die Übersicht.

  3. Da wären wir dann wohl beim grossen Nachteil der In-App-Käufe angelangt. Das Kartenmaterial von Swisstopo mag sicher qualitativ um Längen besser sein als Google Maps, aber die Preise sind echt überrissen. Vorallem wenn man denkt, wieviel man für gedruckte Karten mit genau dem Material bezahlt!

  4. Ralph Bolliger sagt

    Man müsste mal in eine Buchhaundlung gehen (oder sons einen Laden, der Landerkarten des Swisstopo verkauft) und sich ALLE Karten kaufen oder sich vorrechnen lassen, was das kosten würde.

    Ich glaube, dass man dann etwa auf die gleiche Summe kommt.

  5. Da muss ich Ralph (Bolliger) recht geben. Ich denke sogar, dass du damit noch teurer fahren würdest. Eine 1:25000 Karte kostet im Shop 13.50 CHF. Und nur schon davon gibt es einige (überschlagsmässig 67, wären dann über 900 CHF und dann hast du erst die 1:25000 Karten).

    Und ich gehe mal davon aus, dass auch diese 1:25000 im Preis von 712.00 CHF inbegriffen wären.

    Insofern wäre die App im Gegensatz zu den Karten aus Papier schon fast ein Schnäppchen.

  6. Ralph sagt

    @Ralph Die physischen Karten hätten den Vorteil, dass man nicht limitiert ist auf die Akkudauer…

  7. Die Google-Earth Ära hat die (zumindest Computerisierte) Gesellschaft zum Kartenlesen und Luftbilder interpretieren gebracht, wie es kein Medium (Pfadi, Cevi, Militär?) im Vorfeld je geschafft hätte.

    Das Web 2.0 brachte das „Crowdsourcing“ (siehe z.B. Openstreetmap) zu Tage. Abertausende von Usererfassten GPS Punkten bilden dabei Strassenzüge. Branchenverzeichnisse werden durch Nutzer erstellt, alles Gratis. Wer garantiert die Qualität? Dies ist einer der Hauptaspekte warum die Preise des Schweizer Kartenmaterials sehr hoch erscheinen.

    Die Landeskarten für das iPhone zu nutzen ist sicher dann interessant, wenn man sich ab von TomTom Routen und bewegt. Dann wenn die topografische Orientierung zum Zuge kommt, dann wenn eine Senke ein Anhaltspunkt ist, dann wenn der Findling den Weg zum Ziel beschreibt. Ja Ralph, dann brauche ich eben diese Qualität der Karten.

    Technisch muss ich mich aus der Diskussion halten, noch bin ich Besitzer von vielen analogen Karten und einem Suunto KB-14. Sich im Gelände auf ein iPhone zu verlassen ist fahrlässig.

    Zurück zu Deiner abschliessenden Frage: … nicht viel, weil a) Format; b) Zuverlässigkeit eines stromabhängigen Gerätes und c) jede Analoge Karte mit einer digitalen Fotokamera abgelichtet werden kann und auf einem mobilen Endgerät Platz findet …

    Ehrrettend könnte sein, und das gilt für alle Handheld GPS-Telefon Geräte, sobald eigene Geodaten erfasst und in einer DB gespeichert werden können. z.B. mittels ArcPad von ESRI … kostet aber auch.

  8. Vor einem halben Jahr kaufte ich für den PC Swiss Map 25 der kompletten Schweiz. Laut Auskunft von Swisstopo müsste ich die Kartendaten fürs iPhone nochmals kaufen.

  9. Ralph Bolliger sagt

    @Ralph: Dein Akku ist ja eh immer voll. Wenn nicht hängst Du ihn vorzeitig ans Netz. Suche bei deinen analogen Karten nach einem Ort oder lass Dir vn der Karte zeigen, wo Du gerade bist.

    Digitale Karten haben also mindestens zwei Vorteile: Sie sind billiger und Du kannst zwischen den Massstäben wechseln und die Karte durchsuchen.

  10. @ Ralph B.: Pixelkarten haben einen fixen Masstab und haben entsprechend eine Erfassungsgenauigkeit. Der Masstab veränderst höchstens in der Darstellung, nicht aber in der Präzision der Daten.

    Und. Warum sollen digitale Karten billiger sein als Analoge? Schon mal einen Geodatenserver bestellt, installiert und gewartet?

  11. Don’t kill the messenger! Es geht um die Message (Inhalt, Kartendaten) und nicht um den Überbringer (Papier oder iPhone-App). Die Karten von Swisstopo sind im Outdoor-Bereich (wandern, joggen, biken, OL, Militär) weltweit unerreicht. Unglaubliche Qualität und Präzision. Die dazugehörige Software ebenfalls. Man kann z.B. einen x-beliebigen Punkt anwählen und dann die 360°-Aussicht von diesem Punkt analysieren (Sicht, Distanzen, Sonne/Schatten). Oder Sonnenverläufe analysieren. Wenn du dich also für eine Wohnung interessierst und nicht weisst, ob sie auch im Winter Sonne hat…

    Wer also bis jetzt bereit war, soviel Geld in dieses Qualitäts-Kartenmaterial zu investieren, der hat nun den Vorteil, dass dieses Material auch auf dem iPhone abrufbar ist. Wenigsten solange der Akku hält. Damit wäre auch meine Bedingung verknüpft, dass das gekaufte Kartenmaterial sowohl auf dem iPhone wie auch auf dem PC vorhanden sein muss. Ist dem so?

  12. Schon als ich bei den Verkaufs-Charts vom Appstore auf das Programm stiess, dachte ich „Wieso sollte ich 4.40 zahlen, wenn Google es mir gratis liefert??“. Und wenn ich nun von Ralph höre, dass man noch hunderte Franken draufzahlen sollte… WTF?? Dafür habe ich nun mal gar kein Verständnis!

    @ Rico:
    Habe ich Dich richtig verstanden? Diese Funktionen (Sicht, Distanzen, Sonne/Schatten) sind in der iPhone-App enthalten? Falls ja, könnte man über den Preis noch reden. Falls nein, sprichst Du über etwas völlig anderes als die iPhone-App.

  13. @Andreas Hobi
    Diese Funktionen sind auf der Software mit den Daten-CD’s drauf. Auf der iPhone-App wohl kaum. Es wäre wünschenswert, dass man bei Bezahlung der Kartendaten von CHF 712 auch die CD mit entsprechender Software geliefert bekommt. Wenn das Kartenmaterial lediglich auf dem iPhone zur Verfügung steht, ist’s tatsächlich eine Frechheit. #RipOff

  14. Dieser Blogeintrag ist höchst spannend. Spannend aus dem Grund zu erfahren wer was von einem „App“ verlangt und welcher Preis bezahlt werden will. Vor allem freut mich die Lizenzierungsfrage. Welche Daten darf ich wofür nutzen, obschon ich diese „gekauft“ habe?
    Als Bebilderer mache ich wohl Bilder, aber mein zweiter Beruf ist eben eher Vectornerd oder eben GIS-Spezialist … darum mag ich bei diesen Themen gerne mitreden :-)

    Geodaten werden sinnigerweise pro Projekt lizenziert, die Anwendung welche man nutzt um die Daten zu analysieren bleibt dieselbe und kostet zu allem hin massiv viel Kohle. Dafür ist diese entsprechend Leistungsfähig …

    Meine Frage an Rico, was willst Du mit der Schattenkarte analysieren und welche Features wären zusätzlich interessant?

  15. @Der Bebilderer
    Die Schattenkarte eignet sich z.B. gut für „Ortsunkundige“, um sich ein Bild über Sonnen- und Schattenlagen während dem ganzen Jahr zu machen. Z.B. für Wohnungsmiete oder -kauf. Durchaus überlegenswert in den Alpen…

  16. Ralph sagt

    @yves @rico @jürg @ralph spannende Diskussion hier. Ich sehe den Vorteil des Swisstopo Materials im Gelände. Für Wanderer, OL Läufer oder Artillerievermesser, aber in Kombination mit dem iPhone (in punkto Akku Laufzeit), dem zusätzlichen Lizenkosten für jene, welche das Material bereits auf einem anderen Kanal lizenziert haben ist die App für mich ein FAIL.

  17. @ Rico: Für die Schattenberechnung benötigt man nebst Sonnenhöhe zum Zeitpunkt an Ort y auch noch die Geländedaten. Das DOM (Digitale Oberflächenmodell) bildet die Schweiz in der 2.5 Dimension ab, inkl. Dachlandschaften und Vegetationsstrukturen, je nach Bereinigungsgrad. Fakt ist, diese Daten bekommt man als maximal unhandliche 2GB ASCII Files oder in einem sogenanten Raster oder GRID. Die „Echtzeitberechnung“ dieser wirklich Interessanten Analyse, wird wohl nie auf einem iPhine zu Rechnen sein, die Akkuladung des iPhones reicht vermutlich knapp um den Datensatz zu kopieren …

    Meiner Ansicht nach haben WMS-Dienste, (Online Kartendienste) das grösste Potential. So kann dann eben ein App in Echtzeit ein vorgerechnetes JPG laden, georeferenziert und möglichst Aktuell.

    Finaler Gedanke: Für 712.- kann man noch manch KB Bildchen vom Server laden …

  18. Man sollte hier auch noch beachten, dass auch seitens Garmin Bestrebungen da sind, das Mobile Phone mit dem „Navigationsgerät“ verschmelzen zu lassen. Dafür sind sie eine Kooperation mit ASUS eingegangen und wollen in den nächsten Monaten ein Nüvi Mobile Phone auf den Markt bringen. Jedoch handelt es sich hier mehrheitlich um Strassenkarteninformationen.

    Ausserdem ist bei einem Outdoor-Navi auch die Beschaffenheit wichtig. So sollte es wasserfest, stossfest und auch sonst robust in der Handhabung sein. Diese Kriterien erfüllt das iPhone auch nicht wirklich. Zudem wenn schon Topographiekarten, dann sollte man auch einen Höhenmesser in das iPhone integrieren. Oder gibt’s diese App schon.

    Fazit: die Karte auf dem iPhone macht also wenig Sinn.

    P.S. OL Läufer dürfen nicht mit GPS rennen…. sonst wäre es ja zu einfach :-)

  19. Ralph sagt

    Je länger die Diskussion andauert, um so mehr komme ich zur Ansicht, dass es sich hierbei eigentlich um einen Artikel für http://www.nutzlos.ch handelt.

    80% nutzlos. Mega Fail.

    @christof uups. Jetzt habe ich mich geoutet als OL-Noob. Aber in diesem Fall 90% nutzlos.

  20. Die Swisstopo-Karten (ab Mst 1:25’000) gibts bei uns für Windows-Mobile Handys kostenlos! Die Funktionalität ist um Meilen besser als die von SwissTopo. Wir sind am überlegen, ob wir die Software auch aufs iPhone und Symbian (Nokia) portieren wollen. Also keinesfalls Geld ausgeben, für etwas, das es allenfalls wesentlich besser und kostenlos fürs iPhone gibt!
    Mehr dazu unter http://www.GPS-Tracks.com

  21. Hirzli sagt

    Na, das lockt mir nur ein müdes Lächeln hervor. Da ist GPS-Tracks für Windows-Handy (www.GPS-Tracks.com) wesentlich weiter:
    – Installation per SMS (was habe ich jetzt schon über Installationsprobleme beim SwissMap gelesen…)
    – Kostenlos
    – Ganz genau wählbare Kartenausschnitte auf dem Handy speicherbar (vergleichbare Kosten wie SwissMap).
    – Topo Deutschland, Topo Österreich mit dabei und komplett kostenlos auf dem Handy speicherbar.
    – Weltweit: Openstreetmaps (ebenfalls kostenlos auf dem Handy speicherbar).
    – Riesige Datenbank an fertigen Touren direkt abrufbar.
    – Komplettes Schweizer Wanderwegnetz ladbar.
    – Routing über Wanderwegnetz
    – Online-Suite auf [url]www.GPS-Tracks.com[/url] um Touren zu planen mit Übertragung „Over The Air“ zum Handy!
    – Aufgezeichnete Touren können auf dem gleichen Weg zurück aufs Handy übertragen werden.
    – …

    Von Insidern habe ich erfahren, dass dort ebenfalls eine iPhone-Version in Produktion ist.
    Mein Tipp: Warten mit Geldausgeben – das gibt es bald viel besser und kostenlos!

  22. Gerade dieses Wochenende versuchte ich im lokalen Wald, mittels Google Maps ausfindig zu machen, wo ein bestimmter Weg hinführt. Fehlanzeige, keinerlei Waldwege waren vorhanden. Das wäre mit dem genannten Topomaterial wohl nicht passiert.

    Es gibt also durchaus Anwendungsbereiche. Auch wandern tut man nicht tagelang. bzw. das iPhone muss ja auch nicht permanent als Navi laufen.

    Aber auch wenn es Anwendungsbereiche gibt: Den extrem hohen Preis wird das in den meisten Fällen wohl kaum rechtfertigen. Allerdings: Meistens genügt ja vermutlich der Kauf des Sektors, in dem man sich vorzugsweise bewegt. Muss ja nicht die ganze Schweiz sein.

    Ich hab‘ mir damals die Topo-Karten für mein Garmin-Bike-Navi gekauft. Aber auch da nur einen kleinen Teil (ich glaube Ost-CH), da ich auf meinen Bike-Touren selten (sprich nie) vom Zürcher Oberland bis nach Bern oder ins Wallis komme. :-)

  23. Jennifer sagt

    Hey Leute
    Das Topo-Amt ist ein Bundesamt. Ein Bundesamt wird mit Steuern bezahlt. Also durch uns alle. Das Vermessungs- und Fotoflugzeug betreibt die Luftwaffe. Dieses bezahlen wir folglich auch. Die gesammten Produktionskosten dieses Apps haben wir schon teuer bezahlt. Und – ihr wisst was jetzt kommt – es ist total vermessen und absolut unverschämt, uns nocheinmal um 700 Stutz zu prellen.
    (das betrifft selbstverständlich auch alle sauteuren gedruckten Erzeugnisse)
    Uebrigens wäre dieses Amt endlich einmal eines, dass was Produktives hervorbringt. Diese Unglaublichkeit scheint ihren realistischen bundgenormten Blick total vernebelt zu haben.
    Tschou zäme…(ich koche sonstwo noch ein wenig weiter)

  24. Martin sagt

    Warum eigentlich diese Aufregung über die Preise? Wer mit schlechterem, dafür aber billigerem Kartenmaterial unterwegs sein will, soll dies doch tun.
    Im weiteren sind die digitalen Karten massiv billiger als das herkömmliche Kartenmaterial. Ein Sektor kostet wie gesagt CHF 89.00. Darin sind ca. 40 1:25000 Kartenblätter enthalten. Bei CHF 12.50 pro Kartenblatt muss man nicht lange rechnen…
    Ich werde das digitale Kartenmaterial v.a. im Gebirge nutzen und sehe es wie Paddy: Das GPS-Gerät (in diesem Falle das iPhone) muss nicht dauernd laufen und wird nur im Notfall (z.B. bei Nebel auf einem Gletscher) eingeschaltet. Somit ist die Diskussion um die Akkulaufzeit obsolet.

    Für mich ist die Zielgruppe klar: Nicht der Autofahrer mit dauernd (nutzlos) eingeschaltetem Gerät, sondern Outdoorfreaks, welche auf perfektes Kartenmaterial zählen, werden dieses Produkt nutzen und kaufen.

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