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	<title>Kommentare zu: Netzzunft: Politik 2.0 mit C&#233;dric Wermuth und Lorenz Keller</title>
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		<title>Von: Andreas Amsler</title>
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		<dc:creator>Andreas Amsler</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Sep 2009 19:31:57 +0000</pubDate>
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		<description>@&quot;K&#252;nftiger Parteienersatz: Politischer Flashmob der sich f&#252;r ein thematisches Anliegen zusammenrottet.&quot;

Bei der Zusammenrottung zu einem politischen Flashmob, der die n&#246;tige kritische Masse an TeilnehmerInnen &#252;bersteigt – die dann gew&#228;hrleistet, dass die Zusammenrottung auch von den Medien bzw. einer breiteren &#214;ffentlichkeit wahrgenommen wird – haben die Parteien mit ihren Ressourcen und ihrer Definitionsmacht (bzw. unserer Vorstellung, dass sie es sind, die f&#252;r uns Politiken definieren) heute entscheidende Vorteile. Sobald es aber der ersten nicht-parteigebundenen Interessengemeinschaft gelingen sollte, eine gen&#252;gend grosse Glaubw&#252;rdigkeit aufzubauen (vielleicht reicht es dazu ja &quot;einfach&quot;, ein bestimmtes Problem treffend beim Namen zu nennen, eine &#252;berzeugende L&#246;sung zu finden und diese mit &quot;Experten&quot; zu fundieren …?), um einen wirkungsvollen Flash-Mob zu organisieren, werden andere diesem Beispiel folgen. Und die Parteien ebenso. Und weil sie es damit weiterhin sind, die gem&#228;ss unserer Vorstellung daf&#252;r da sind, Politiken zu definieren und dann vor allem auch durch den etablierten politischen Prozess zu tragen, werden sie nicht verschwinden – aber sie werden sich wandeln.</description>
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<p>Bei der Zusammenrottung zu einem politischen Flashmob, der die n&#246;tige kritische Masse an TeilnehmerInnen &#252;bersteigt – die dann gew&#228;hrleistet, dass die Zusammenrottung auch von den Medien bzw. einer breiteren &#214;ffentlichkeit wahrgenommen wird – haben die Parteien mit ihren Ressourcen und ihrer Definitionsmacht (bzw. unserer Vorstellung, dass sie es sind, die f&#252;r uns Politiken definieren) heute entscheidende Vorteile. Sobald es aber der ersten nicht-parteigebundenen Interessengemeinschaft gelingen sollte, eine gen&#252;gend grosse Glaubw&#252;rdigkeit aufzubauen (vielleicht reicht es dazu ja &#8220;einfach&#8221;, ein bestimmtes Problem treffend beim Namen zu nennen, eine &#252;berzeugende L&#246;sung zu finden und diese mit &#8220;Experten&#8221; zu fundieren …?), um einen wirkungsvollen Flash-Mob zu organisieren, werden andere diesem Beispiel folgen. Und die Parteien ebenso. Und weil sie es damit weiterhin sind, die gem&#228;ss unserer Vorstellung daf&#252;r da sind, Politiken zu definieren und dann vor allem auch durch den etablierten politischen Prozess zu tragen, werden sie nicht verschwinden – aber sie werden sich wandeln.</p>
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