Fotografie, iPhone

TiltShiftGen – Tilt-Shift Experimente mit dem iPhone

Mit TiltShiftGen kommt eine weitere heisse Applikation (wie übrigens auch die Quadcam Applikation für iPhone) aus dem Hause Art & Mobile von Takayuki Fukatsu.

Die Anwendung ist einfach erklärt. Einfach ein Bild aufnehmen und danach ein lineares oder radiales Blurring auswählen, die Sättigung und Kontrast ein bisschen erhöhen und fertig ist das Tilt-Shift Bild.

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Um den einzigen Nachteil gleich vorweg zu nehmen: TiltShiftGen ist ausgelegt auf das iPhone bzw. Mobiltelefone. Die Applikation macht die Bilder maximal 800 Pixel hoch/breit. Darüber hinweg gibt es aber viel Positives zu berichten:

Die Applikation ist intuitiv bedienbar, schnell und beschränkt sich auf die Grundfunktionen, die für Tilt-Shift Fotografie nötig sind. Radiales oder linears Blurring, Vignettierung, Sättigung, Kontrast. Mehr braucht es nicht.

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Ge-tiltshiftet – Zürich Hauptbahnhof heute morgen früh 

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Ge-tiltshiftet – Coop City Chur

Die selbe Applikation ist übrigens gratis als Online Version des TiltShift Generators und sogar als Gratis Download als Adobe Air Applikation erhältlich.

Ich verzichte jetzt bewusst auf eine weitere Flickr Gruppe mit Tilt-Shift Photografie, denn davon gibt es schon einige. Ebenso verzichte ich auf Tipps und Anleitungen zur Tilt-Shift Photografie, denn es gibt bereits fantastische Tutorials für alle diejenigen, die Tilt-Shift nicht nur für Mobil sondern auch für hohe Auflösungen selber produzieren wollen.

Tipp: Hohe Auflösung auch per Email erhalten

Nicht über die programminterne Funktion “per Email versenden” versenden, da die Auflösung nur 460px ist. Besser ist es, das gespeicherte Bild direkt aus der iPhone Bildergallerie per Email zu versenden. So wird das Bild mit der vollen Auflösung von 800px gesendet.

Das ist eine weitere tolle Must-have-iPhone Applikation für alle Foto-Fanatiker. Ich bin gespannt auf Eure Erfahrungen mit der App.

 

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8 Kommentare

  1. Grundsätzlich eine gute App mit schönem Interface und intuitiver Bedienung. Auch die Resultate lassen sich sehen.
    Was mir aber fehlt, ist die Möglichkeit, radiales Blurring auch oval, nicht nur kreisrund, anzuwenden, weshalb ich die App TiltShift von Michael Krause bevorzuge. Auch bestehen hier keine Einschränkungen bezügl. Auflösung, was mich an TiltShiftGen extrem stört.

  2. @leu guter Tipp. das mit den Tipps wird in den kommenden Wochen erst aktuell, wenn ich ein bisschen mit Tilt-Shift experimentiert habe.

    @Andi die App habe ich mir jetzt auch noch heruntergeladen. Vielleicht schreibe ich danach einen weiteren Review.

  3. Zur Präzisierung: Mit einem TS-E Objektiv kann ich diesen Effekt wunderbar erzielen, allerdings nur dann, wenn das Objektiv getiltet wird (Schärfeebene zu Objektebene schwenken = Scheimpflug-Effekt). Mittels shiften werden die Linsen parallel zueinander verschoben. Dadurch können stürzende Linien korrigiert werden. Sollte dies das App können, dann stimmt der Name, falls nicht … dann ist’s einzig ein Tilt-Dingens.
    :-) Schös Wucheänd!
    Yves

  4. @dworni: genau. ceci n’est pas un shift-phone. und was der preis betrifft … alles relativ. schliesslich will am objektiv ein anständiges gehäuse hängen. siehe Ds und so.

  5. Daniel C. aus ZH sagt

    Das Tiltshift App kann übrigens auch in Originalgrösse exportieren. Schau in den Settings nach. Mehr Pixel – mehr Spass.

  6. @Daniel C. aus ZH

    Erst seit der kürzlich erschienenen Version 1.10.

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