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Alles Mac? Ich konvertiere.

Am Freitag ist mir nach erfolgreichem Windows7 Update vor lauter Temperament das Display des treuen Asus Laptop zerbrochen. Ein Wink des Schicksals? Am Samstag morgen habe ich ein Apple MacBook Pro im Apple Store gekauft.

Warum? Apple hat mich missioniert. Mit dem iPhone. Revolutionäre Bedienung, ein revolutionäres mobiles Konzept und konvergierender Content haben mein gesamtes Medienverhalten verändert. Abt Martin hatte schon Angst, ich konvertiere weiss Gott wohin (schönes Wortspiel).

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Musik, Digitalkamera, Karten, GPS, Twitter, Email, Notizen, Tasks, Games, Kalender, Kontakte alles ist im Hosensack. Und das bei akzeptablen (Daten) Preisen. Apple hat sich (sogar inklusive iTunes) in meinen Alltag eingeschlichen und ist kaum mehr wegzudenken.

Foto und Videobearbeitung brauchen Ressourcen

In den vergangenen Monaten haben sich meine Anforderungen an einen Homecomputer wesentlich verändert. Die Nikon D90 und damit immer mehr Fotos im RAW Format, die FlipCam und erstmals HD Videos bringen meinen Windows Rechner an die Grenzen der Belastbarkeit.

32bit vs. 64bit Windows Version – RAM ist alles

Mit der Verbreitung von Windows7 haben sich die meisten PC-Hersteller und Assemblierer in Richtung 64bit Architektur begeben. Damit können in Windowssystemen endlich mehr als 4GB RAM adressiert werden. Aber leider ist meine Kiste eben eine 32bitige und 4GB RAM reichen mir bei der Foto- und Videobearbeitung nicht mehr aus. Lebenszyklus meines PC also absehbar.

Desktop, Laptop, NAS, Cloud, Mobile

Desktop, Laptop, NAS, Cloud, Mobile. So sieht das Konzept eines “digitalen Nomaden” aus. Und Apple bietet einen spannende Produktepalette an, wenn es um Fotografie, Video und Musik geht. Eigentlich hat Apple auch im Bereich Cloud mit MobileMe ein Angebot. Ob ich das künftig nutzen will, weiss ich noch nicht. Vielleicht reichen Wuala und Dropbox für den Datenaustausch, da ich Kontakte, Kalender und geschäftliche Mails strikte von privatem trenne und via Blackberry bedient bin.

Das Macbook Pro ist ein weiterer Schritt zur Konsolidierung und Vereinheitlichung meiner Gerätschaften. Ich bin mir im Klaren, dass konsequenterweise bald einmal ein 27” Imac auf meine Tisch stehen müsste. Aber erst einmal begebe ich mich in mein Macbook Pro Abenteuer und schaue, was mir die schöne neue Apple Welt in den kommenden Monaten alles eröffnen wird.

Vom Saulus zum Paulus?

Das habe ich mit dem iPhone schon abgehakt. Vom Zweifler zum Fan. Und ein  Buch “Switching to the Mac” brauche ich nicht. Das ist nicht mein erster Mac im Haushalt. Aber mein erster eigener.

iPhone Import 246

Für mich ist “Apple oder Microsoft” (k)eine Glaubensfrage. Beide Welten haben ihre Vorzüge und ihre Berechtigung. Apple hat derzeit aber unbestritten einen massiven Innovationsvorsprung. Ob es Microsoft gelingt, diesen nur ansatzweise aufzuholen? Wir werden sehen.

Mit “Parallels” auf dem Mac und Windows7 auf dem Desktop Computer wird mich die ebenfalls neue Windows Welt noch eine Weile begleiten. Denn eigentlich bin ich auch ein grosser Windows7 Fan.

Ihr dürft gespannt sein. In den kommenden Monaten wird sich sicher der eine oder andere Apple Beitrag im Blog ergeben. Und vermutlich werde ich die Leser und Twitterfreunde öfters mit Supportanfragen belästigen.

Alles Mac oder was? Noch nicht ganz. Ich konvertiere in Raten.

Kategorie: Apple, Featured

von

Ralph Hutter. Digital Stuntman. Blogger. Twitter Aficionado. Digital Artist. Fotograf. Agile Product Manager. Dozent. Foodie. Geocacher.

16 Kommentare

  1. Na dann, viel Spass mit deinem neuen MacBook! :-)
    Ich bin vor 2 Jahren auch via iPhone / iPod zum Mac gekommen. Am Anfang war es für mich nicht immer leicht Alternativ-Software für das OS X zu finden, aber im grossen und ganzen bin ich nun sehr zufrieden.

  2. Another Convert sees the light! Why did it take so long?
    The only *downside* of converting to Mac and OS X is the queueing in the Apple Store on Bahnhofstrasse on Saturday afternoon :-)
    D

  3. ich bin vor fast einem Jahr auf einen 24er iMac umgestiegen und bin kurz davor den iMac standardmäßig mit Windows 7 zu bestücken.

    Mac OS ist aus meiner Sicht ein viel zu gehyptes Betriebssystem bei dem viele sich von Animationen und Optik beeindrucken lassen, wenn man jedoch die Optik mal zur Seite legt merkt man finde ich recht schnell das man mit dem Fensterwirrwarr nur sehr schleppend voran kommt. Ich kenne beide Seiten, und sehe nicht das ich unter Mac OS weniger „Fehler“ hätte oder produktiver wäre.

    Die Hardware ist unumstritten gut, aber beim OS wurde mir einfach zu viel versprochen. Software die die iLife-Programme sind für den Laien toll, aber was will ich mit iPhoto und iMovie wenn ich nicht nur Fotos von Tante Ernas Geburtstag bearbeiten will.

    Sachen wie TimeMachine sind toll, aber nach einem halben Jahr dauern Backups nun auch bei lediglich 40MB Änderungen bereits 20 Minuten, so das die Festplatte nur noch am rotieren ist.

    Es muss halt doch noch Leute geben die auch an Windows noch gute Seiten sehen ;)

  4. Du hast recht.
    Apple macht zur zeit vieles richtig.
    Wir sind im moment einfach in ein alter gekommen wo alles einfach zu funktionieren hat. Und das macht es bei Apple.
    Mann muss sich nicht um Files, Installationen, Backup, Antivirus kümmern.
    Da ich genau das will, werde ich wohl nie ein voller Apple user werden. Ich bin im herzen zu sehr ein Individualist.
    Ich mag Windows7, das ist der perfekte Mix zwischen „tut einfach“ und „Ja, darfst du selber machen“

  5. fabio aresu sagt

    bei mir geht es schon fast in die andere richtung – ich habe immer auf mac gearbeitet und musste mich jetzt für ein projekt mit windows 7 befassen. und muss zugeben – ich bin positiv überrascht ;-)
    beide welten haben vor- und nachteile. für meine tägliche arbeit wirds aber weiterhin OSX sein. weils (für meinen bereich) wirklich einfacher und unkomplizierter ist :D

  6. als alter macianer sag ich “ Welcome home“. ich kenne da jemanden der hat noch vor nicht einen Jahr gesagt: „Mäc isch gägg“ mir fällt jetzt der Name nicht gleich ein….hmmm.. :-)

  7. Mit Win7 und einem HP-Notebook mit genügend Leistung fahre ich bis heute sehr gut. Seit Kauf des iPhone’s liebäugle ich aber auch mit der Anschaffung eines Mac’s. Vorallem die kleinen und handlichen Notebooks haben es mir dabei angetan…

    Da ich aber immer noch unsicher bin (Software, Bedienung, Benutzerfreundlichkeit, Unterschiede Win / Mac OS etc.), freue ich mich nun auf die zahlreichen Erfahrungen und Eindrücke des Pixelfreund’s.

  8. Ich kann deine Gedankengänge nur bedingt teilen. Ich finde, Apple wird in allen Bereichen zu sehr gehyped. Ich denke, im grossen und Ganzen stimmt es schon, dass vieles einfach tut. Aber genau bei allem anderen ist dann Feierabend. Beispiel iPhone und Multitasking. Für meinen Geschmack wird man einfach zu viel bevormundet. Lieber ein komplizierteres System, das hald manchmal Probleme macht als eine Blackbox wo alles tut. Nur einfach genau das, was ich im Moment bräuchte, grad nicht. ;)

  9. Ich bin als ehemaliger Windows Nutzer auch super happy mit dem Mac. Vor allem habe ich viel weniger Support im privaten Umfeld zu geben, seit ich damit begonnen habe, Macs zu empfehlen. Was mir beim MacBook (egal welches) am besten gefällt: Deckel zu, Deckel auf und weiterarbeiten, ohne lange Wartezeit, ohne Abstürze usw. ich weiss nicht, wann ich das Ding das letzte mal gebootet habe. Viel weniger updates und diese meistens ohne Restartzwang als bei Windows. Videocam und Mic. funktionieren einfach perfekt, überhaupt funktioniert einfach alles was da ist reibungslos. Wenn ich da an die diversen Sony Geräte, denke ich schon genutzt habe….
    Was mir weniger gefällt: Keine Maximize Window Funktion (oder ich kenne sie nicht), und die Performance Probleme bei Flash Videos.

    Welcome to the Club auf jeden Fall :-)

  10. Das Apple Marketing hat bei dir ja wirkung gezeigt :-). Bei mir beginnt es auch schon zu wirken. Vorerst gibt es bei mir aber noch keinen Mac.

  11. Viel Freude mit deinem Mac. Das Parallels hättest du dir allerdings sparen können. Mit Sun VirtualBox gibts ja auch eine kostenlose Virtualisierungslösung.

  12. Willkommen im Club! Ich habe den Schritt vor zwei Monaten gemacht. Grund für den Umstieg war auch mein IPhone, welches mich einfach überzeugt hat. Es sind die vielen liebenswerten Details die einen Mac so sympathisch machen. MobileMe nutze ich auch zu Adress und Datenverwaltung. So ist alles und überall gleich. Bin auf Deine Beiträge gespannt! Viel Spaß…es ist ein Umstieg und ein Aufstieg!!!

  13. glückwünsche! die entscheidung war ordentlich in ordnung, du wirst es niemals bereuen :)

    viel erfolg und spaß beim „konvertieren“ .. .. nach getaner arbeit kannst du dich stolz zurücklehnen und genießen.

  14. trebor redlef sagt

    Ich habe von einem halben Jahr den Sprung von einem Windows Rechner in die Macwelt gewagt. Ich habe mich mittels Foren, Userberichten und Videomaterialien auf der Apple-Website intensiv mit Mac-Rechnern beschäftigt.
    Bei einem Besuch in einem Apple-Store habe ich schliesslich auf ein Mac Book Pro zugegriffen und habe ich auf eine Herausforderung gefreut, was Bedienung und Einarbeitung in ein neues Betriebssystem betrifft. Erfreulicherweise wurde ich enttäuscht.
    Es gab keine Herausforderung, denn die Bedienung war und ist kinderleicht, die Einrichtung war ein Klacks und nach 3 Tagen hatte ich den Eindruck, bereits Jahre mit einem Mac zu arbeiten. Alle Anwendungen, die ich bisher auf meinem Windowsrechner gemacht habe, konnte ich auf meinem Mac genauso gut wenn nicht sogar besser.

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