Musik

CD Review: Massive Attack Heligoland

Da haben wir aber lange gewartet was? Die neue Scheibe von Massive Attack “Heligoland” ist seit anfangs Februar auf dem Markt. Ein epochaler Wurf?

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Kein epochaler Wurf. Obwohl viele Massive Attack Fans fast überirdische Erwartungen an das Album hatten. Aber auch keine Enttäuschung. Grossartiger Groove, typisch düstere Stimmung und viele grossartige Gastsänger wie z.B. Damon Albarn oder Hope Sandoval machen es zu einem veritablen Massive Attack Album.

Hope Sandoval zirzt fein in Paradise Circus, während bei Fatalism (Deluxe Edition) vor lauter Bass die Hosenbeine flattern. NIcht erwartet hätte ich einen Song wie Saturday come slow. Dieser hat eher Grunge Style in der Nähe von Stone Temple Pilots. Klar tragen die Vocals von Damon Albarn (Gorillaz) das ihre dazu bei. Die Akkorde von Girl I love you haben mich an alte Scheiben erinnert. Trip Hop in bestem Massive Attack Style. Leider mit einem Ende in Katzenmusik (In der Deluxe Variante im “She is Danger Remix” haben sie glücklicherweise darauf verzichtet. Dafür gefällt mir das analoge, voll straighte Drum in Atlas Air.

Ich höre die CD jetzt schon bald zwei Wochen täglich auf dem Arbeitsweg. Und mir gefallen  einige Remix Versionen der Deluxe Edition immer besser. Die Pray for Rain Version im (Tim Goldsworthy Remix) tönt schon fast nach Peter Gabriel aus den 90ern.

Eine heisse Scheibe. Irgendwie Kino für die Ohren. Vielfältig, vielschichtig. Kaufen gehen.

2 Kommentare

  1. Ja, habe mir die „Scheibe“ auch sofort heruntergekauft. Tolles Album, wer gut hinhört kriegt sogar versteckte Soundeffekte von anno dazumal mit. Supercool zum nachts autofahren.

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