Monate: Januar 2011

Bahnhofsymmetrie

Fotoserie „Bahnhofsymmetrie“ – Mach mit!

Seit einigen Wochen flute ich meinen Flickr Account mit Bildern von Bahnhofsymmetrien. Angesteckt hat mich Jürg Stuker, mein LX5 Kamera-Buddy. Offenbar ist das der perfekte Zeitvertreib für Agentur-ÖV-Nomaden. Die Serie ist auf Resonanz gestossen. Warum nicht also den Kreis erweitern? Öffentliche Flickr Gruppe – Werde Mitglied! Bist Du auch ÖV-Nomade, leidenschaftlicher Fotograf mit einer Schwäche für quadratische Bilder und Symmetrie? Einfach der Flickrgruppe beitreten. http://www.flickr.com/groups/bahnhofsymmetrie/ Regeln gibt es keine. Der Name ist Programm.  

Kronenhalle Zürich

Pimping mit iPhoto – Quick-and-Dirty Postproduction

Heute Abend in der Kronenhalle Zürich. Wunderbares Ambiente. Gelegenheit für einige Fotos mit der neuen Lumix LX5 vor dem grossen Ansturm. Und Nachbearbeitung in wenigen Minuten in iPhoto zu Hause. Langsam entwickelt sich mein persönliches „Quick-and-Dirty“ Format: Bilder mit der LX5 (quadratisch und mit persönlichen Presets) aufnehmen und in iPhoto mit wenigen Klicks „pimpen“. Ein bisschen  Tonwertkorrektur sowie Kontrast, Sättigung und Schärfe korrigieren. Fertig.

Lineup. Lomo. Lumix LX2. Lumix LX5

Lumix LX5 Review – Erste Erfahrungen

Fast wie Weihnachten. Das tägliche Kameraequipment hat Verstärkung bekommen. Eine Lumix LX5. Eine Lumix LX5 aus ganz bestimmten Gründen, denn die LX2 funktioniert noch immer reibungslos. Die LX2 ist seit Jahren ein treuer Begleiter. Lichtstarkes Leica Objektiv, robust, verlässlich, handlich und von sehr guter Bildqualität. Die LX5 ist nicht nur einfach ein Nachfolgemodell. Sie bringt einige Funktionen mit, die im täglichen Gebrauch einige neue kreative Möglichkeiten bringt. Bekanntlich bin ich ein Zoom Verweigerer und belächle gerne die softwaremässigen Kreativprogramm-Presets auf Digitalkameras. Die LX5 lehrt mich eines Besseren. Erstmals setze ich Kreativmodi ein und finde Gefallen an einer aussergewöhnlichen Zoom-Funktion. Und klar. Nebenher ist alles andere sowieso bigger, better, faster. Oder so. Neue Funktionen 1:1 Aspect Ratio (und weitere) Am Objektiv kann nahtlos zwischen 1:1, 4:3, 3:2, 16:9 Format umgestellt werden. Vorallem die quadratischen Bilder (1:1 Aspect Ratio) faszinieren mich seit die ganze Hipstamatic Euphorie ausgebrochen ist.

Photo10

Photo10 in der Maag Event Hall. Ein Review

Ein Sonntagsausflug an die Photo 10 in der Maag Event Hall. Eine schlechte Idee und eine gute Idee gleichzeitig. Eine schlechte Idee. An einem Sonntag bei schlechtem Wetter an eine tolle Veranstaltung im Trockenen gehen. Die Veranstalter wirds freuen. Die Halle war proppenvoll und ab Nachmittags 14:00 Uhr standen Schlangen vor dem Eingang. Eine gute Idee. Zwei Hallen voll von unterschiedlichsten Werken. Vom Quereinsteiger bis hin zum Profifotografen. Von Reisefotografie über Rockstar Portraits bis hin zu Hipstamatic Arbeiten, die mit dem iPhone geschossen wurden. Ich bin mir selber noch nicht ganz schlüssig. Ist die Messeeinrichtung schlicht genial und zweckmässig oder ist sie billig und wird den ausgestellten Werken nicht gerecht? Fakt ist, die ausgestellten Fotografien liegen auf Sagex-Quadern. Teilweise gerahmt, in Passpartouts, hinter Glas, aufgezogen auf Holz, Forex oder in Wechselrahmen. Auf Qualitätspapier belichtet, von billigem Digitaldruck gewellt vom Kälte / Hitze oder was auch immer. Die Frage bleibt unbeantwortet. Unabhängig davon habe ich die Ausstellung mit sehr viel Inspiration verlassen. Inspiration für noch mehr Lomo und noch mehr Analog Fotografie. Lust auf Mittelformat, aber …

Musik begreifen. Beethovens 5te in Bildern oder Datavisualization

Musik sehen und hören. Dank Datenvisualisierung ergibt sich eine komplett neue Dimension des Musikerlebnis. Ich habe schon viele nächtliche Stunden verbracht und versucht die Komplexität von Symphonien zu begreifen. Und zwar nicht via Notenblätter sondern durch bares Hören. Zwar weniger Beethoven sondern eher kontemporäre Stücke wie z.B. die 3. Symphonie von Henryk Górecki (hier auf Youtube). Stephen Malinowski visualisiert Musik. Auf seiner (antiquiert anmutenden) Website findet sich eine grossartige Geschichte der Musik Visualisierung. Eindrücklich und zeitgemässer präsentiert sich sein Youtube Channel mit Visualisierungen von Mozart’s kleine Nachtmusik oder einem meiner Favoriten, Brahms Piano Quartet in C minor, opus 60, third movement. Ein eindrückliches Beispiel, warum Datenvisualisierung immer wichtiger werden wird und wie es damit gelingt, komplexe Zusammenhänge darzustellen. Zurückliegen und geniessen. (via Ralf Augustin)