Fotografie

Pimping mit iPhoto – Quick-and-Dirty Postproduction

Kronenhalle Zürich

Heute Abend in der Kronenhalle Zürich. Wunderbares Ambiente. Gelegenheit für einige Fotos mit der neuen Lumix LX5 vor dem grossen Ansturm. Und Nachbearbeitung in wenigen Minuten in iPhoto zu Hause.

Kronenhalle Zürich

Langsam entwickelt sich mein persönliches „Quick-and-Dirty“ Format: Bilder mit der LX5 (quadratisch und mit persönlichen Presets) aufnehmen und in iPhoto mit wenigen Klicks „pimpen“. Ein bisschen  Tonwertkorrektur sowie Kontrast, Sättigung und Schärfe korrigieren. Fertig.

Für den Online Gebrauch hauptsächlich auf Flickr reichen die Ergebnisse vollkommen aus. Im Vergleich zu Bildern im RAW Format und der Postproduction in Lightroom, Aperture oder Photoshop brauche ich nur einen Bruchteil der Zeit für ansprechende Resultate.

Ich habe iPhoto lange Zeit verschmäht, weil es vermeintlich meinem fotografischen Anspruch nicht genügen wollte. Die vergangenen Monate sprechen aber eine andere Sprache. Für schnelle Resultate und Bilder reicht iPhoto aus. Zumal ich auch in den anderen Tools vorallem an der Tonwertkorrektur, Belichtung oder Kontrast schraube.

Der eigentliche Beweggrund ist allerdings ein anderer. Was nützt mich das ganze Bildgeschraube und -tuning, wenn ich meine Monitore gar nicht kalibriert habe? Realisiert habe ich das erst, nachdem ich Nächte damit verbracht habe, Scans von Lomonegativen und RAW Bilder der Nikon D90 in einen einheitlichen Stil zu bringen. Das ist mir gelungen. Nur haben die Resultate auf dem iMac anders ausgesehen als auf dem MacBook Pro und anders als auf verschiedenen PC bzw. deren Monitoren geschweige denn auf Fotopapier.

Meine Erkenntnis daher: Quick-and-Dirty für Online Verwendung ist ganz ok. Die grossen Aufwände erst für die Produktion auf Papier. Aber dann bitte mit Farbkalibrierung des Monitors. Vorhang auf für iPhoto! ;-). Ich hätte nicht gedacht, dass ich das je schreiben würde…

Und hier noch die Bilder der Flickrstrecke.

Kategorie: Fotografie

von

Ralph Hutter. Digital Stuntman. Blogger. Twitter Aficionado. Digital Artist. Fotograf. Agile Product Manager. Dozent. Foodie. Geocacher.

3 Kommentare

  1. Bin auch immer wieder überrascht wie viel dass iPhoto kann :) Doch am Schluss vertrau ich doch lieber auf mein Aperture.

    Das mit dem Bildschirmkalibrieren ist so eine Sache, ich brauch es sicher mal dafür, dass beide meiner Bildbearbeitungsbildschirme gleich aussehen. Doch wenn du das Bild danach ins Internet stellst und es von iPhones, iPads, MacBooks, Dells, etc. angesehen wird, lohnt es sich eigentlich überhaupt nicht.
    Nur wenns in den Print geht, ist es unumgänglich, schon zu viel wurde ich enttäuscht von den Print Resultaten die überhaupt nicht so ausgesehen haben wie man es sich wünscht.

  2. Quick&dirty ist schon cool, allerdings frage ich mich trotzdem wieso du auf RAW verzichtest. iPhoto kann damit ja auch umgehen und du hättest evtl. bei Tonwertkorrektur oder Belichtung mehr Reserven?

  3. Ralph sagt

    @Michael Bildschirmkalibrieren plane ich genau für diesen Fall. Wenn grössere Arbeiten in Print gehen. Da komme ich gerne mal für einen guten Rat auf Dich zu.

    @Thomas Guter Einwand. iPhoto kennt RAW. Könnte ich mal etwas experimentieren. RAW setze ich nur ganz gezielt bei Aufnahmen mit der DSLR ein, wenn ich diese nachbearbeiten will. Für Quick & Dirty und Monitorauflösung reichen die unkomprimierten JPG ganz gut.

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