Fotografie

Erste Schritte mit der Diana Mini – Die Fotos

Diana Mini

Der erste Film geschossen mit der Diana Mini ist zurück. Ein Testrun um verschiedene Einstellungen zu prüfen und mich mit der Kamera vertraut zu machen. Die Resultate sind verheissungsvoll.

Angeschafft habe ich die Kamera hauptsächlich wegen der beiden Formate „quadratisch“ und „Half-frame“ (zwei hochformatige Bilder nebeneinander auf einem Negativ) sowie der Möglichkeit zur Mehrfachbelichtung und manuellem Transport des Films.

Diana Mini

Das Fazit gleich vorweg: Die Ausbeute war überraschend hoch. Kaum unter- oder überbelichtete Bilder trotz unterschiedlicher Licht- und Wettersituationen. Die Diana hält, was sie verspricht: Sehr schöne Sättigung, starke Vignettierung, einfache und schnelle Bedienung (wenn auch ziemlich unkontrollierbar). Sie macht echt Spass und eröffnet neue Möglichkeiten und Formen der Fotografie.

Schon vom Start konnte die Kleine überzeugen. Das Einlegen des 35mm Films ist im Vergleich zur Holga und zur Lomo LC-A ein Kinderspiel. Der Transport greift sofort und gibt gute Rückmeldung, dass der Film auch korrekt transportiert würde.

Das Umstellen zwischen den Formaten Single / Halfframe und der Transport danach ist aber gewöhnungsbedürftig und alles andere als klar. Welches Halbbild nun auf dem Negativ neben welchem zustanden kommt ist Zufall. Auch ob der Filmtransport gleichmässig und zuverlässig funktioniert ist eher Glückssache als Können. Ungeplante Überlagerungen, Mehrfachbelichtungen kommen pro Film das eine oder andere Mal vor. Ebenfalls Glücksache sind scharfe Bilder. Aber das gehört zum Konzept einer Plastiklinse mit vier groben manuellen Schärfeneinstellungen.

Ein guter Start in ein neues Fotoprojekt. Noch ausstehend sind die ersten Gehversuche mit Blitz und Langzeitbelichtungen. Darüber mehr zu einem späteren Zeitpunkt.

 

Kategorie: Fotografie

von

Ralph Hutter. Digital Stuntman. Blogger. Twitter Aficionado. Digital Artist. Fotograf. Agile Product Manager. Dozent. Foodie. Geocacher.

3 Kommentare

  1. Das ist eine ganz eigene Kunstform. Erinnert mich ein bisschen an Grunge, Nirvana, … Das ist auch nicht ganz sauber, perfekt und hat immer ein bisschen Zufall dabei. Aber das macht es ja erst so spannend.

  2. Manny sagt

    Das ist ein interessantes Fotoprojekt. Mit der Kamera kann man seinen eigenen Stil entdecken, was die Fotographie angeht. Dafür dass die Bilder eigentlich zu Testzwecken gedacht waren, können sich die Bilder wirklich sehen lassen. Die Belichtung ist gut und die EIndrücke scheinen auch gut rüberzukommen. Ich finde die Halben Bilder ineressant. Da kam man bestimmt tolle Ideen verwirklichen.

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