Jahr: 2012

Xbox Dashboard in Metro Kachel Design

Drei Gründe die Xbox wiedermal zu starten.

Winterzeit ist Gaming Zeit. Nach (in der Tat) Jahren, habe ich meine XBOX wieder angeworfen. Und neben einem tollen Game auch zwei weitere neue Features entdeckt. Wenn ich mich recht entsinne, hatte ich meine XBOX nur gekauft, weil GTA IV nur mit Verzögerung auf dem PC erschienen war. In der Zwischenzeit hatte mich Sascha Corti / @techpreacher mit einer Promoversion von Forza Motorsport 3 ausgestattet. Beides waren zwei epische Games. Schon länger her ganz offenbar. Xbox Smart Glass App Feature Nummer eins ist die Smart Glass App. Die Xbox via iPad bedienen, Text komfortabel eingeben, Xbox Katalog durchsuchen und vorallem den 3D Avatar und das persönliche Profilvkonfigurieren. Damit kann man übrigens Stunden verbringen. Xbox neu im Windows Metro Design Nach langem Update zeigt sich das Windows Metro Kachel Design nun auch auf der Xbox. Die nahe Zukunft wird spannend. Ein einheitliches Benutzererlebnis in der Microsoft Welt über Desktop, Tablet, Windows Phone und Gamekonsole. Da kann auch Apple nicht ganz mithalten. Die Bedienung ist frisch, einfach und logisch. Auch mit dem Controller zu bedienen. Nun bin ich gespannt, …

CD Kritik Skunk Anansie – Black Traffic

Das Comeback von Skunk Anansie scheint anzudauern. Nach dem Reunion-Album „Wonderlustre“ und einem überraschenden Über-Konzert im X-Tra in Zürich scheint die Geschichte weiter zu gehen. Von Null auf Zweihundert. Die ersten drei Tracks hauen voll rein. Nahe am Erlebnis eines Livekonzerts: Einfach mal voll draufhauen. Wären da nicht die für die Skin Fanboys ungewohnten elektronischen Effekte dann und wann. Keine Angst. Das Album verkommt nicht zum Electronica Album (wobei das mit Skins Stimme ihren Reiz hätte). Das Album ist Rock’n’Roll-Thunder pur mit genügend Headbanger Partituren. Mit  gewohnt ruhigen Songs dazwischen, welche die Brillanz von Skins Stimme erst richtig zur Geltung lassen kommen. Zeitweise übertünken die Streicher und Chorals das Arrangement. Aber das gehört offenbar irgendwie in allen Alben mindestens einmal dazu. Das Album wurde offenbar nicht live eingespielt sondern in weiten Teilen „zusammengestellt“ und konstruiert. Das mindert nicht Qualität des Albums, aber es lässt die langjährigen Fans aufhorchen. Wortwörtlich. „Our Summer Kills The Sun“ fühlt sich zeitweise staccato mässig mit ungeplanten Unterbrüchen – für Skunk Anansie überarangiert-  an und man merkt, dass es Samples sind …

Die Wiederauferstehung von MySpace?

Auf Vimeo kursiert ein Video, welches ein neues MySpace Design detailliert zeigt. Grafisch sehr ansprechend mit vielen Anlehnungen an zeitgemässe Design- und Interaktionselemente aus Pinterest, Windows8, iTunes und Co.. Ist das die Wiederauferstehung? The new Myspace from Myspace on Vimeo. Es finden sich einige schöne Details wie die Volltextsuche in grossen Lettern oder animierte Infografiken / -icons. Mir gefällt der grossen Stellenwert von Musik in diesem Portal und die Anbindung an Twitter und Facebook. Warum nicht auch Spotify? Der ganze Film sieht noch ziemlich konzeptionell aus. Aber sowohl hier als auch bei vielen anderen Anwendungen kann ich mich einfach nicht mit horizontaler Navigation anfreunden. Ganz sicher nicht mit der Bedienung via Maus. Am Ende hat das Ding doch einiges Potenzial. Mindestens für alle Facebook-Müden und Early Adopters, die sich in Heerscharen registrieren werden (oder noch einen verwaisten Account seit vielen Jahren haben).

Schweine im Weltall

Scheininvalide, Scheinprofessoren, Scheine Grippen und Schweine Gripen

Scheininvalide, Scheinprofessoren, Scheine Grippen und Schweine Gripen, Schweine im Schauspielhaus und in Computerspielen.Heute ereilt mich das Hogenkampsche Syndrom. Starte einen Tweet, 140 Zeichen reichen nicht. Wechsle auf Google+ und lande im Blog. Die aktuelle Berichterstattung in den Schweizer Medien zwingt mir schweinische Wortspiele auf. Zusammenhanglos und ohne tiefere Bedeutung. Barer Wortfetischismus, welcher in 140 Zeichen keinen Platz gefunden hat. Scheininvalide, die keine sind, Scheinprofessoren, die keine sind, Scheine Grippen, die noch nicht sind, Schweine Gripen, die auch noch nicht sind, Schweine im Schauspielhaus, die sind,  Scheinblasen auf dem Mars, Bad Piggies in der Gaming Welt. Die aktuelle Gemütslage in der Schweizer Presse? Alles mehr mehr Schwein als sein. Schwein oder nicht sein. Das ist hier die Frage.

Albumcover - Richard Davis - Details

Musiktipp: Richard Davis – Details. „Der lange Schwanz lebt“.

Das Album „Details“ produziert in 2005, der Künstler mit improvisiertem Facebook Auftritt welcher verlinkt auf ein bescheidenes MySpace Profil, welches vermutlich zur Vermarktung des ersten Albums 2002 erstellt wurde und auf iTunes nicht eineindeutig gelistet – Jetzt beginnt die Geschichte des „Long Tail“. Gefunden habe ich Richard Davis über Spotify. Über die am meisten unterschätzte Funktion überhaupt „Ähnliche Künstler“ die es übrigens schon lange auf dem Dienst (wie war der Name schon wieder) Last.fm gab. Da kommt unerwartet brilliante Musik aufs Ohr. Groovy, mit sonor-knackiger Basslinie und simpler, virtuoser Gesangslinie entlang weniger Akkorde, wie sie von Damon Albarn stammen könnten. Electronica der ersten Liga, welche sich nahtlos in meine Playlist zwischen Bonobo, Kohiba, Little Dragon, Swan Dive und Gorillaz einfügt; zwischen Damon Albarn und Trentemoeller wollte ich eigentlich schreiben, bevor die Recherche meinte, er hätte bereits für Trentemoeller Vocals eingespielt, mit Gesangspassagen die von David Bowie stammen könnten (Track 10 – Details).

Olympus 35 RC

Olympus 35 RC – Es muss nicht eine Leica sein.

 „Du sammelst doch alte Kameras oder? Ansonsten wird sie entsorgt.“ So bin ich zu einer Olympus 35 RC gekommen. Nicht nur ein unterschätztes Sammlerstück sondern eine grossartige, alltagstaugliche (Analog-) Kamera. Auf eBay keine fünfzig Franken wert, aber von Ken Rockwell  mit der Leica M7 verglichen – Das tönt nach einem Abenteuer. Heute habe ich die Olympus 35 RC mit auf die Bikestrecke rund um den Flughafen genommen und einen ersten Film geschossen. Die Resultate sind vielversprechend. Die Olympus 35 RC funktioniert rein mechanisch, nur die automatische Belichtungsmessung ist elektromechanisch. Glücklicherweise funktioniert die 1.35 V Batterie  noch, da die Automatik auf einer konstanten Stromzufuhr von 1.35 V basiert. Zwischenzeitlich gibt es zwar Alternativen und Hacks, da die Quecksilber Knopfzellen nicht mehr hergestellt werden. Der erste Eindruck: Die Olympus 35 RC ist grossartig. Alles ist selbsterklärend. Im Rangefinder sind sowohl Zeit als auch Blende angezeigt. Alles geht schnell. Am Blendenring die Automatik „A“ wählen und die Belichtungszeit manuell einstellen. Im Rangefinder wird sowohl Belichtungszeit als auch Blende angezeigt. Da geht nichts schief. Zusätzlich hat es eine „Dummy-Sicherung“. …

Corporate Rockstars auf die Bühne – Referat an der ONE Konferenz

Heute habe ich an der ONE Konferenz 2012 im Banking 2.0 Track ein Referat zum Thema Content gehalten, dass ich gerne hier teile. Eingeleitet habe ich das Referat wie folgt: Der Social Media Hype und das App-Fieber der vergangenen Jahre haben Spuren hinterlassen. Spuren von ersten Gehversuchen: Iconflut auf Corporate Websites, Smartphone Apps mit Crap-Features, verwaiste Twitteraccounts und lahme Facebook Corporate Pages. Ist das alles, was von den visionären Strategien übrig geblieben ist? Die Geschichte wiederholt sich. Einmal mehr ist es nicht die Technologie sondern die Inhalte und deren zeitgemässe Adaption auf den elektronischen Kanälen. Dabei sitzen viele Unternehmen auf Goldschätzen. Professioneller Content, hochwertige Publikationen und kompetente Autoren verbleiben oftmals auf Hochglanzpapier oder hinter passwortgeschützten Wällen. Corporate Rockstars auf die Bühne View more presentations from Ralph Hutter

Kindle Touch

Kindle Touch – Ein Testbericht

Vor einigen Tagen in der Mailbox gefunden: Die vollmundige Ankündigung „Begrüssen Sie Kindle Touch“, was ist Tat und Wahrheit heisst „Sie können diesen vorbestellen. Erscheinungsdatum 27. April 2012“. Nach erster Verärgerung habe ich den Kindle Touch dann bei Amazon vorbestellen wollen. Kurz vor Abschluss des Bestellprozesses unterbricht die sinngemässe Meldung „Das Gerät kann nicht in das Zielland geliefert werden“. Deutschland, Österreich etc. OK. Schweiz leider nein. Vor lauter Ärger habe ich den Kindle Touch einfach bei Digitec bestellt und am nächsten Tag aus der Post gefischt. Nicht vorregistriert, nicht mit deutscher Menuführung aber immerhin sofort verfügbar und mit deutschsprachigem Content im Amazon Kindle Shop in Massen. Darunter über 5500 kostenlose, urheberrechtsfreie Klassiker. Was noch nicht funktioniert, ist der direkte Download von Büchern ab dem Kindle Touch Reader. Der Einkauf auf Amazon.de Website und die Synchronisation über WLAN geht allerdings einwandfrei in Sekundenschnelle. Wer sich an die Touchbedienungskonzepte von iPad und Co. gewöhnt ist, wird den neuen Kindle Touch nun endlich als bedienbar taxieren.  „Touch“ bei Kindle ist allerdings nicht ein elaboriertes Touch- und Gestenkonzept wie beim …

doorset gold tip - more often than not

In 3 Schritten zu Deiner fiktiven Band. Name, Cover, Albumtitel. Zägg.

Keine neue Geschichte sondern eine alte Blogparade aus 2009, neu entdeckt dank Pascal. Erstelle ein fiktives Plattencover, Deiner fiktiven Band mit fiktivem Albumtitel. Alles ganz „zufällig“ mit Hilfe von Wikipedia, Quotationspage und Flickr. Machst Du mit? Mach mit. So geht’s: Go to Wikipedia and hit random. The first random Wikipedia article you get is the name of your band. Go to quotationspage.com and hit random. The last four or five words of the very last quote of the page is the title of your first album. Go to Flickr and click on “explore the last seven days”. Fourth picture no matter what, it is, will be your album cover. Use Photoshop or similar (picnik.com is a free online photo editor) to put it all together. Post it with this text. Jetzt bin ich gespannt auf Eure Vorschläge und Random Album Art Work.    

Stephen Shore. Grossmeister der Bildkomposition

Es gibt noch immer Gründe, Fotobücher zu kaufen. Stephen Shore ist einer davon. Einer der ganz grossen Fotografen, auf den ich heute wieder einmal (dank Pinterest) aufmerksam geworden bin. Abgesehen vom speckigen Charme der analogen Farbbilder mag ich vor allem die brillianten Bildkompositionen. Selbe Liga wie Henri Cartier Bresson. Inspiration genug für mich, die analogen Kameras wieder rauszukramen, Filme einzulegen und in die Tasche zu packen.    

Valentinstag

Eigentlich wollten die Reporter von Info-TV-Leipzig ja nur eine kleine Strassenumfrage machen… …jetzt ist ein rüstiger Renter zum Youtube Star avanciert.

Leme Camera - iPhone Photo App

Leme Camera – Eine Alternative zu Hipstamatic

Leme Camera – Yet another iPhone Photo App oder eine brauchbare Alternative zu Hipstamatic, Instagram, Pudding Camera und Co.? Früher wars die LomoLomo App. Nach einigem Naming Hickhack und Wechsel des Geschäftsmodells zur Gratisanwendung ist die Leme (Leme) Camera ein Versuch wert. Die App startet und speichert vergleichsweise schnell. Ebenso die Umstellung der Kameras, Filter und Linsen. Klar geht es schnell, ist die Bildgrösse doch am Ende nur 600×600 Pixel und damit auch der Kritikpunkt einer weiteren LoFi-Photo App: Lustig für Online Gebrauch, spontanes Knipsen und veröffentlichen auf verschiedenen Plattformen wie Flickr, Twitter, Tumblr, Facebook oder Picasa. Aber auch nicht mehr. Auf alle Fälle ist die App eine willkommene Abwechslung zu Hipstamatic, Instagram oder Pudding Camera. Sie hat ein paar coole Kameras wie Light Leak oder Double Exposure.

Dropbox Foto Import

Dropbox verschenkt 5 GB Speicher. Für Betatester.

Dropbox experimentiert mit einer neuen Funktion. Ein automatischer Upload von Fotos ab Speicherkarte, Smartphone oder Digitalkamera.Für Betatester gibt es so bis zu 5 Gigabyte zusätzlichem, kostenlosen Speicherplatz. Die Teilnahme ist simpel. Dazu muss die letzte Beta-Version der Desktop Software installiert werden. Danach wird (erstmals) beim Anschliessen eines Smartphones, Digitalkamera oder Speicherkarte automatisch ein Upload Dialog angezeigt. Die Bild- und Video Files werden synchronisiert und beim nächsten Anschliessen nur die neu fotografierten Elemente zusätzlich synchronisiert. Damit habt ihr die Möglichkeit, bis zu 5 GB zusätzlichen Speicher zu erlangen, der auch nach dem Löschen der Fotos bestehen bleiben wird. Bildquelle und via: Computerworld  Jetzt Beta Client herunterladen und FAQ lesen (und sich nicht über Bugs in Betasoftware auslassen).