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Testbericht – Fujifilm X100S – Hightech in Retro

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Auf die Fujifilm X100S habe ich lange gewartet und mit der ersten Charge erhalten. Die Kritik am Vorgängermodell bezüglich Geschwindigkeit des Autofokus und generell der Software sowie das Fehlen eines nativen quadratisches Bildformat hatte mich bislang vom Kauf abgehalten. Das ist nun Geschichte. Ein Erfahrungsbericht der ersten 14 Tage.

Warum die Fujifilm X100S?

Nach wie vor bin ein glühender Verehrer meiner geliebten Lumix LX5.  Aber als analog sozialisierter Fotograf hatte mir bislang immer eine digitiale „Reportageformat- Kamera“ mit analogen Bezügen (wie die Olympus 35 RC) gefehlt: optischer Sucher, Blendenring, Drehrad mit Verschlusszeiten und manuelle ISO Einstellungen mit einer Festbrennweite. All dies bei einer Qualität, die sich mit digitalen Spiegelreflexkameras vergleichen lässt und speziell in „Available Light“ Situationen punkten kann. Es hätte fast auch eine Systemkamera wie die X-Pro1 oder die X-E1 werden können, aber eben… Die sind in punkto Ausmass und Ausstattung einer DSLR schon so nahe, dass ich genau so gut die grosse Nikon in der Fototasche hätte mitnehmen können.

Fazit der ersten 14 Tage

Die X100S hat sich in den ersten Tagen überaus bewährt. Positiv zu erwähnen sind:

  • Die Verarbeitung ist hochwertig. Bis hin zum Objektivdeckel aus Aluminium und ebenfalls hochwertig ist die Qualität der Fotos
  • Kompliment für die herausragende Bedienerfreundlichkeit.  Alles ist selbsterklärend und die wichtigsten Funktionen direkt über einen Knopf (Quick Button, Drive, ISO oder Sucherwahl) bedienbar

  • Der Hybrid Sucher verbindet analoge Sicht mit zusätzlichen Informationen und Bildrahmen (und in rein digitalem Modus auch Vorschau Bildergebnis, Fotografieren im Dunkeln, oder manuelles Scharfstellen )

  • Und ja, die X100S hat auch den zusätzlichen Schnickschnack, den ich mag:(Mehrfachbelichtung, 1:1 Bildverhältnis, Tiltshift (Fake) Modus und ein natives Schwarz/weiss Programm…

Es gibt nicht viel Negatives zu berichten.

  • Der Grip ist gut, aber nicht perfekt. Der richtige Handgriff will gelernt sein
  • Für genügend Schärfe bei Nahaufnahmen muss ich noch üben und der Makromodus (unter 10cm Abstand) ist vorhanden aber nicht sehr berauschend

Dies ein erster Bericht. Der nächste folgt auch mit Fotos…

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von

Ralph Hutter. Digital Stuntman. Blogger. Twitter Aficionado. Digital Artist. Fotograf. Agile Product Manager. Dozent. Foodie. Geocacher.

5 Kommentare

  1. Willkommen in der Welt der digitalen Messsucher! Werde mich wohl mal um eine Testfahrt mit der Hübschen bemühen müssen.

  2. Tony sagt

    Toller Bericht Ralph, habe mir auch auch schon eine bestellt :-) Schade, das noch keine LE-Version, bzw. schwarze Version erhältlich ist. Gruss

  3. Hallo Ralph

    Durch Zufall diesen Post gefunden und gemerkt, dass wir die gleichen Entwicklung gemacht haben. Vor meiner x100s hatte ich auch eine LX5 im Einsatz und die Gedanken zur neuen Kamera sind auch die gleichen ;) Gut, ich habe die x100s erst seit ein paar Wochen und konnte die noch nicht wirklich gut testen, aber deine Artikel kann ich so unterschreiben.

    Gruss
    Oliver

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