Jahr: 2014

Hightech – Low-Fi. Einladung zu meiner neuen Fotoausstellung

Ich stelle aus. Und Du bist herzlich eingeladen! In der bewohnten Gallerie von Peter Stocker – (Artune Architecture&Art) stelle ich analoge und digitale Werkserien der letzten Jahre aus unter dem Thema „Hightech Low-Fi“. „Hightech Low-Fi“ ist ein andauernder Werkzyklus bestehend aus einer kontradiktorischen Kombination von analogen und digitalen Technologien. Digitale Bildstörungen, Blendenflecke, Mehrfachbelichtungen  – die Schönheit technischer Unzulänglichkeiten wird zum ästhetischen Konzept erhoben.“ Die Werkserie verbindet meine Arbeiten der letzten Jahre mit analogen Kameras, speziell die Diana, Holga und Lomo Kameras, aber auch Digitalfotos, welche mit analogen Stilmitteln Lochkamera Objektiv, Plastiklinse etc. aufgenommen wurden. Termine 15.11.2014, 11 – 16 Uhr – Vernissage inkl. Führung 19.11.2014, 18 – 20 Uhr – Führung mit dem Künstler 25.11.2014, 18 – 20 Uhr – Finissage Vorschau Ort und Anfahrt Artune Architecture & Art Panoramaweg 29 5070 Frick Anfahrt

Plectrum Electrum

Der Prinz ist zurück. Zu 50 Prozent. – Eine Albumkritik.

Ende September 2014 hat Prince irgendwie klammheimlich zwei neue Studio Alben veröffentlicht. Plectrumelectrum und Art Official Age. Ein Erfahrungsbericht. Wenn man Dich nach Prince fragt; welches wären DIE Alben, die Du spontan nennen würdest? Purple Rain, Lovesexy, The Black Album und vielleicht noch Musicology. Das wäre zumindest meine Antwort. Nach dem 2013 Besuch in Montreux hatte ich eigentlich genug von Funk Diva Prince. Dummerweise habe ich nun zuerst das Album Art Official Age angehört und keine Anknüpfung an den Prince gefunden, den ich seit meiner Jugend still verehre. Das Album Plectrumelectrum blieb zunächst ungehört. Ein kapitaler Fehler. Plectrumelectrum ist ein Rock’n’Roll Thunder Album, welches einen schon im ersten Song gefühlsmässig in das Purple Rain Album versetzt, urplötzlich in Reminiszenzen an Lovesexy übergeht und in solider Rock-Manier einiger Musicology Tracks mündet. Über den letzten Funky Track mit Micky Mouse Stimme mag man einfach hinwegsehen und die unvermeidlichen Balladen als Prise typischer Prince Rogers Nelson Manier annehmen. Und jetzt aber der Reihe nach. Die Riffs von Track 3 „Aintturniinround“ könnten von Zakk Wylde stammen, die Vocals wären für Skunk Anansie prädestiniert.  Track 4 „Plectrumelectrum“ ist instrumentaler Südstaaten Rock wie …

Fitbit is a bit Shit

Adieu Selbstvermessung. Fitbit is a bit Shit.

Das liebe Kind hat das Fitbit Armband ursupiert. Dauerhaft. Und so kam es dazu: Das Experiment hatte viel versprechend gestartet. Mehr Lebensqualität dank digitalem Fitnessbewusstsein versprechen die Health Tracking Apps und Devices. Ein Rückblick auf einen mehrmonatigen Selbstversuch mit dem Fitbit Armband dokumentiert meine Selbstvermessungsrealität. Auf die Minute genau. Wenn man es genau nimmt. Minus In meinem bruchstückhaften Online Dashboard sehe ich die Lücken, wann ich vergessen hatte in den Schlafmodus zu stellen. Ich sehe, wie oft ich nachts aufgestanden bin, um den Kleinen wieder in den Schlaf zu wiegen und wie lange ich wieder gebraucht habe, um selbst Schlaf zu finden. Ich erhalte Notifikationsfeuerwerke auf allen Kanälen, wenn ich dank einer vibrationsreichen Motorradfahrt das Tagesziel schon morgens um halb Neun erreicht habe oder wenn die Batterie langsam zur Neige geht oder wenn Freunde mich zu ihren ebenfalls bruchstückhaften Dashboards einladen möchten. Statt mehr Wohlgefühl habe ich eine weitere substanzielle Quelle digitaler Interruptionen geschaffen. Gerätemodus umschalten. Alle zwei Tage an das Aufladen denken. Täglich das Dashboard checken und die verpassten Aktivitäten und Schlafzeiten nacherfassen. Gewicht nachtragen …

Polarr - Online Foto Editor

Polarr – Neuer Cloud Photoeditor

Es offenbar Saison für neue Photo Editoren. Nach Pixlr erscheint mit Polarr ein neuer Kandidat im Spiel um cloud-, web- und app-basierte Phototools. Die Anwendung steht sowohl webbasiert als auch als Google Chrome App zur Verfügung. In der Praxis (auf einem älteren MacBook) läuft die Chrome Version performanter. Der Funktionsumfang enthält mehr als was es für die Basisbildbearbeitung benötigt: Basic, Lights and Shadows, Color Curves and Tones, Lens Physics, Artificial Distortions und Local Adjustment. Für einen detaillierten Funktionsvergleich ist es noch zu früh. Das Team arbeitet mit Hochdruck und in kurzen Zyklen an der Erweiterung, wie ein Blick in Ihre Change-Log / Product Blog zeigt. Allerdings gibt es einige nennenswerte Highlights. Mit dem aktuellsten Release können neu Bilder online in einem Album gespeichert werden. Ein guter Moment um seinen Usernamen, der auch zur Vanity-URL wird zu besetzen. Angewendete Kombinationen von Effekten können als eigene Styles gespeichert werden. Eine „intelligent processing engine“ soll mit der Zeit den eigenen Stil erkennen und versucht schon mal Vorschläge für die Bildbearbeitung zu machen. Das tönt spannend, ist aber noch hochgradig experimentell Ich werde diese Features in …

Pixlr – Photoshop Alternative neu als Desktop Version

Pixlr ist bislang bekannt für seine Online Version. Diese ist besonders für die Nutzung auf Geschäftscomputern beliebt, da oft die nötigen Administratorenrechte für die Installation eines Tools oder die Lizenz für ein Tool fehlt. Nun gibt es für Windows und Mac Benutzer auch eine kostenlose Desktop Version von Pixlr. Auch wenn die Gratis Variante nicht ganz über den selben Umfang verfügt; alle wichtigen Funktionen für eine schnelle Bildbearbeitung sind vorhanden: Crop, Resize, Rotieren, Farb- / Kontrast, Rote-Augen-Reduktion sowie Dutzende von Filtern, Rahmen, Effekte und Stickers. Ich brauche Pixlr hauptsächlich als „Instagram für Desktop“, d.h. für kreative Zwecke. Für die Bildbearbeitung hat sich bei mir Snapseed eingenistet, das in der Bedienung sehr ähnlich ist, mir vom Funktionsumfang her aber besser gefällt. Leider wurde die Weiterentwicklung von Snapseed durch Google eingestellt und mit Pixlr Desktop bietet sich eine attraktiver Ersatz. Downloads Download der Desktop Version für Windows / Mac      

Powerpoint für iPad

Powerpoint für iPad – Und jetzt mal richtig.

Jahre lang war es eine Qual, Powerpoint Inhalte auf das iPad zu bringen und diese zu präsentieren. Mit der offiziellen Powerpoint App von Microsoft gibt es endlich eine vollwertige Lösung und erst noch gratis. Die Kombination der Gratis iPad App von Microsoft und dem kostenlosen Office Online Account inkl. 15 GB Speicherplatz in der Cloud ergibt eine praxistaugliche Lösung für Dozenten und Speakers. In diesem kostenlosen Setup können bestehende Dokumente geöffnet und im Präsentationsmodus abgespielt werden. Wer Präsentationen bearbeiten oder neue erstellen möchte, benötigt das kostenpflichtige Office 365 Abonnement.  Was braucht es dazu Die iPadApp „Microsoft PowerPoint für iPad“ Einen Microsoft Office Online Account Die OneDrive Desktop App für Mac oder für Windows und andere Geräte / PS Dieser Setup ist für mich die perfekte Lösung um Präsentationen auf das iPad zu transferieren und vom iPad zu präsentieren.  Ob ich mir einen kostenpflichtigen Office 365 Account zulegen werde, wird sich in der Zukunft weisen.    

Boom - Mac Systemlautstärke anpassen

Mac Systemlautstärke lauter machen? Boom!

Die Mac Besitzer können ein (leises) Lied davon singen. Die maximale Systemlautstärke für die Standardlautsprecher oder Kopfhörer sind vermutlich zu wenig laut. Das liegt vermutlich an der Hardware sondern an den Voreinstellungen von Mac OS. Eigentlich wollte ich neue Kopfhörer kaufen. Solche mit etwas mehr Power, mehr Bass und mehr Kick und so. Nach ausgiebiger Recherche habe ich mich entschieden, anstelle eines dreistelligen Betrags in „Pendler-Gear“ On-ear Kopfhörer zu investieren, zuerst die Software Variante für CHF 4.00 auszuprobieren. „Boom“ eine Mac OS App schafft Abhilfe. Mittels eines individuellen Equalizers können nicht nur die Systemlautstärke sondern auch verschiedene Klangprofile definiert werden. Die Lautstärke kann auch pro Anwendung wie Netflix, Skype, iTunes separat definiert werden. Darüber hinweg können einzelnen Musikdateien einzeln bearbeitet / verbessert werden. Ich behalte meine schicken Urbanears Kopfhörer mit völlig neuem Klangerlebnis. Für den Büroalltag habe ich eine kostengünstige Lösung gefunden. Die App gibt es auf dem iTunes Store. Aktuell übrigens mit Rabatt. Und jetzt BOOM – Blow away the silence.  

Black Sabbath in Concert, Zürich

Black Sabbath und Soundgarden – Rocktitanen im Hallenstadion

Gestern abend im Hallenstadion haben sich zwei Titanen die Klinke in die Hand gegeben. Black Sabbath und Soundgarden. Zugegebenermassen; zwei Titanen unterschiedlicher Generationen. Das hat sich auch in punkto demographischer Verteilung der Konzertbesucher manifestiert: Viele Väter mit verwaschenen, viel zu engen original T-Shirts in Begleitung von Kindern (mit brandneuen T-Shirts vom Merchandising Stand), langhaarige Mitfünfziger in Jeansgilets, junge Blacklabel Society Fans, ganze Familien ausgestattet mit PopCorn und Ohrstöpseln und die Grunge Fans aus den 90ern. Hauptsächlich haben wir den Gig wegen Soundgarden besucht. Und das ist gleichzeitig auch der Disclaimer für diesen Beitrag. Black Sabbath kenne ich vom Jugendtreff im Pfarreiheim. Black Sabbath und Iron Maiden haben die „krassen Heavy Jungs“ gehört. Die anderen Foreigner, Scorpions und AC/DC. Und dann gab es später diejenigen, welche Gun’s’s and Roses und aufkommenden „Hardrock“ Bands favorisierten. Rockmusik-technisch wurde ich erst in den 90ern richtig sozialisiert. Pearl Jam, Soundgarden, Nirvana, Faith no More, Stone Temple Pilots, Rage against the Machine. Wie auch immer man diese ein ein Genre verpacken möchte; Black Sabbath, Led Zeppelin und Konsorten waren die geistigen Väter …