Autor: Ralph

Dinge mit Gesicht. Ein Buch von Konrad Lischka

Seit langer Zeit habe ich wieder einmal etwas gewonnen. Das Buch „Dinge mit Gesicht“ von Konrad Lischka. Mit der Lancierung seines Buches hat Konrad einige Exemplare unter Retweets seiner Twitter Follower verlost. Ich habe eines gewonnen und freue mich sehr darüber. „Things with faces“ ist ein andauerndes Internet Meme. Das ist offenbar ein Phänomen, das Dir und mir öfters passiert. Dann und wann fotografiere ich auch „Gesichter“. Mein liebstes Bild aus meiner Serie gibt’s hier auf Instagram:

SimCity nun auch für Mac verfügbar

Endlich! Das neue SimCity ist nun auch für Mac User verfügbar. Und wer schon eine Lizenz für die Windowsversion auf Origin gekauft hat, kann nur kostenlos die Mac Version (im Origin Client) herunterladen. Wer Origin noch nicht installiert hat, findet hier die Anleitung für die Aufschaltung von SimCity bei EA. Ich hatte den Origin Client bereits installiert. SimCity war in der Spieleliste angezeigt und mit Klick darauf konnte ich auch die Mac Version herunterladen. Enjoy! Jetzt bin ich gespannt, was der alte iMac an Grafikleistung hergibt. Nebenbei gesagt; über die Distribution via Origin Client und Online Zwang wurde anfänglich ausufernd diskutiert. Am Ende scheinen mir diese neuen Plattform eben doch eine zeitgemässe Art Spiele zu beziehen. Die ganze Sammlung ist einfach organisiert, auf verschiedenen Rechnern (und wie hier sogar für verschiedene Betriebssysteme) verfügbar und die Zeiten der Installationsmarathons mit div. CD / DVD Boxen und späterem Patching gehören definitiv der Vergangenheit an.  

Prince Konzert in Montreux 2013 – Die alte Funk Diva macht dem Namen alle Ehre

Prince gastierte dieses Jahr gleich drei Nächte in Folge im Strawinski Auditorium am Montreux Jazz Festival. Funky Big Band Show und divaeskes Benehmen. Prince in Concert – Montreux 2013, Quelle: Youtube Um es vorweg zu nehmen; Prince, die alte Funk Diva machte am Sonntag Abend seinem Namen alle Ehre. Er liess die Gäste eine Dreiviertel Stunde auf einen unspektakulären Start warten. Bereits nach weniger als einer Stunde startet er mit einem „Good Night Montreux“, die Bühne verlassend sein Spielchen, welches den ganzen Abend andauern sollte: Noch ein paar Songs spielen, die Bühne verlassen und sich unter Applaus wieder auf die Bühne bitten lassen. Man würde meinen, ein Star wie er hätte solches nicht mehr nötig.  Aber offenbar ist das konstruierter Teil der Show. Prince hat sichtlich Spass daran. Soviel zum ärgerlichen Teil des Sonntag Abends. Die Show startet in fetter Funky-Soul-Big Band Manier. Prince könnte die Reinkarnation von James Brown sein. Frontman, Dirigent und Entertainer; erstaunlicherweise zu keinem Zeitpunkt mit eigener Gitarre auf dem Set. Spätestens nach „Raspberry beret“ sind die alten Fans in Schwung. …

Alp Diorama – Veränderung

Nach einem Jahr Produktion ist es nun endlich so weit „Alp Diorama – Veränderung“ ist im Apple Store zum Download verfügbar. Ich habe Fotos meines Alpganges beisteuert: „Eine Reise nach Zermatt. Das Matterhorn hüllt sich in Wolken. Impressionen von einem Ausflug auf den Gornergrat. Kargheit und Technokratie der Logistik.“ Die Bilder wurden entweder nativ (mit Kamera Kreativprogrammen) mit einer Lumix LX-5 aufgenommen. Unbearbeitet, 1:1 Ratio – oder mit einer Diana Mini. Ganzer Film überbelichtet und daher mit etwas digitaler Nachhilfe getrimmt. Das gesamte Diorama für iPad gibt es hier  im Apple Store zum Download und die Fotos meines Beitrages im Flickr Album.   Und was ist nun Alp? Das Konzept lautet wie folgt: „Wir reflektieren 100 Jahre lang den Kulturraum der Alpen. Dazu brechen wir einmal im Jahr auf. Eine Woche lang besuchen und untersuchen fünf bis sieben Teilnehmer einen Ort oder ein Tal. Es entstehen dazu Texte, Fotografien, Sounds, Grafiken…wir nennen das die Milch, die an einem Alpgang entsteht. Und wir „chäsen“ schon während dieser Woche. Das heisst: es entsteht ein Ergebnis, das diese Inhalte verarbeitet. …

fujifilm_x100s_1200

Testbericht – Fujifilm X100S – Hightech in Retro

Auf die Fujifilm X100S habe ich lange gewartet und mit der ersten Charge erhalten. Die Kritik am Vorgängermodell bezüglich Geschwindigkeit des Autofokus und generell der Software sowie das Fehlen eines nativen quadratisches Bildformat hatte mich bislang vom Kauf abgehalten. Das ist nun Geschichte. Ein Erfahrungsbericht der ersten 14 Tage. Warum die Fujifilm X100S? Nach wie vor bin ein glühender Verehrer meiner geliebten Lumix LX5.  Aber als analog sozialisierter Fotograf hatte mir bislang immer eine digitiale „Reportageformat- Kamera“ mit analogen Bezügen (wie die Olympus 35 RC) gefehlt: optischer Sucher, Blendenring, Drehrad mit Verschlusszeiten und manuelle ISO Einstellungen mit einer Festbrennweite. All dies bei einer Qualität, die sich mit digitalen Spiegelreflexkameras vergleichen lässt und speziell in „Available Light“ Situationen punkten kann. Es hätte fast auch eine Systemkamera wie die X-Pro1 oder die X-E1 werden können, aber eben… Die sind in punkto Ausmass und Ausstattung einer DSLR schon so nahe, dass ich genau so gut die grosse Nikon in der Fototasche hätte mitnehmen können. Fazit der ersten 14 Tage Die X100S hat sich in den ersten Tagen überaus bewährt. Positiv zu erwähnen …

Neue Single von David Bowie – Where are we now

Zum 66. Geburtstags veröffentlichte David Bowie den Song „Where are we now?“ auf iTunes. Seit 10 Jahren endlich wieder eine Veröffentlichung. Auf iTunes ist der erste Song „Where are we now“ zum Download. Das gesamte Album kann auf iTunes vorbestellt werden. Die Veröffentlichung wird mit 12. März 2013 angegeben. Viel mehr erfährt man auch auf der offiziellen Website noch nicht. Das sind ja mal gute News zum Start ins 2013. Rock’n’Roll Thunder! Where are we now – Das Video

Geocache Box

Vorsatz für 2013 – Mehr Geocaching statt Facebook

Am Neujahrsmorgen einen Vorsatz gefasst: Mehr Zeit mit Geocaching statt mit Facebook verbringen und gleich einen Geocache in der Nähe geloggt. Ein kurzes Portrait von Geocaching – Vielleicht lassen sich einige mit dem Virus anstecken… Geocaching ist ein guter Grund für Geeks, etwas mehr Zeit in der Natur zu verbringen. Es kombiniert GPS Gadgets, Social Media mit Bewegung draussen. Ob zu Fuss oder per Bike und gemeinsam mit Freunden macht’s noch mehr Spass. Geocache Box mit Logbuch und Tauschobjekten Was ist Geocaching? Das Prinzip ist einfach. Es gilt einen versteckten Schatz, den Geocache mittels GPS Gerät oder Smartphone App zu finden. Alleine in der Schweiz gibt es tausende versteckte Geocaches. Vermutlich auch bei Dir gleich um die Ecke. Ein Geocache ist typischerweise eine wasserdichte Box, die ein Logbuch und in vielen Fällen auch kleine Tauschobjekte enthalten. Wenn Du die Box gefunden hast, trägst Du Dich ins Logbuch ein, nimmst ein Tauschobjekt heraus und hinterlässt etwas von gleichem Wert für den nächsten Finder. Die gefundenen Geocaches kannst Du online in Deinem Profil auf www.geocaching.com eintragen. Was braucht …

Xbox Dashboard in Metro Kachel Design

Drei Gründe die Xbox wiedermal zu starten.

Winterzeit ist Gaming Zeit. Nach (in der Tat) Jahren, habe ich meine XBOX wieder angeworfen. Und neben einem tollen Game auch zwei weitere neue Features entdeckt. Wenn ich mich recht entsinne, hatte ich meine XBOX nur gekauft, weil GTA IV nur mit Verzögerung auf dem PC erschienen war. In der Zwischenzeit hatte mich Sascha Corti / @techpreacher mit einer Promoversion von Forza Motorsport 3 ausgestattet. Beides waren zwei epische Games. Schon länger her ganz offenbar. Xbox Smart Glass App Feature Nummer eins ist die Smart Glass App. Die Xbox via iPad bedienen, Text komfortabel eingeben, Xbox Katalog durchsuchen und vorallem den 3D Avatar und das persönliche Profilvkonfigurieren. Damit kann man übrigens Stunden verbringen. Xbox neu im Windows Metro Design Nach langem Update zeigt sich das Windows Metro Kachel Design nun auch auf der Xbox. Die nahe Zukunft wird spannend. Ein einheitliches Benutzererlebnis in der Microsoft Welt über Desktop, Tablet, Windows Phone und Gamekonsole. Da kann auch Apple nicht ganz mithalten. Die Bedienung ist frisch, einfach und logisch. Auch mit dem Controller zu bedienen. Nun bin ich gespannt, …

CD Kritik Skunk Anansie – Black Traffic

Das Comeback von Skunk Anansie scheint anzudauern. Nach dem Reunion-Album „Wonderlustre“ und einem überraschenden Über-Konzert im X-Tra in Zürich scheint die Geschichte weiter zu gehen. Von Null auf Zweihundert. Die ersten drei Tracks hauen voll rein. Nahe am Erlebnis eines Livekonzerts: Einfach mal voll draufhauen. Wären da nicht die für die Skin Fanboys ungewohnten elektronischen Effekte dann und wann. Keine Angst. Das Album verkommt nicht zum Electronica Album (wobei das mit Skins Stimme ihren Reiz hätte). Das Album ist Rock’n’Roll-Thunder pur mit genügend Headbanger Partituren. Mit  gewohnt ruhigen Songs dazwischen, welche die Brillanz von Skins Stimme erst richtig zur Geltung lassen kommen. Zeitweise übertünken die Streicher und Chorals das Arrangement. Aber das gehört offenbar irgendwie in allen Alben mindestens einmal dazu. Das Album wurde offenbar nicht live eingespielt sondern in weiten Teilen „zusammengestellt“ und konstruiert. Das mindert nicht Qualität des Albums, aber es lässt die langjährigen Fans aufhorchen. Wortwörtlich. „Our Summer Kills The Sun“ fühlt sich zeitweise staccato mässig mit ungeplanten Unterbrüchen – für Skunk Anansie überarangiert-  an und man merkt, dass es Samples sind …

Die Wiederauferstehung von MySpace?

Auf Vimeo kursiert ein Video, welches ein neues MySpace Design detailliert zeigt. Grafisch sehr ansprechend mit vielen Anlehnungen an zeitgemässe Design- und Interaktionselemente aus Pinterest, Windows8, iTunes und Co.. Ist das die Wiederauferstehung? The new Myspace from Myspace on Vimeo. Es finden sich einige schöne Details wie die Volltextsuche in grossen Lettern oder animierte Infografiken / -icons. Mir gefällt der grossen Stellenwert von Musik in diesem Portal und die Anbindung an Twitter und Facebook. Warum nicht auch Spotify? Der ganze Film sieht noch ziemlich konzeptionell aus. Aber sowohl hier als auch bei vielen anderen Anwendungen kann ich mich einfach nicht mit horizontaler Navigation anfreunden. Ganz sicher nicht mit der Bedienung via Maus. Am Ende hat das Ding doch einiges Potenzial. Mindestens für alle Facebook-Müden und Early Adopters, die sich in Heerscharen registrieren werden (oder noch einen verwaisten Account seit vielen Jahren haben).

Schweine im Weltall

Scheininvalide, Scheinprofessoren, Scheine Grippen und Schweine Gripen

Scheininvalide, Scheinprofessoren, Scheine Grippen und Schweine Gripen, Schweine im Schauspielhaus und in Computerspielen.Heute ereilt mich das Hogenkampsche Syndrom. Starte einen Tweet, 140 Zeichen reichen nicht. Wechsle auf Google+ und lande im Blog. Die aktuelle Berichterstattung in den Schweizer Medien zwingt mir schweinische Wortspiele auf. Zusammenhanglos und ohne tiefere Bedeutung. Barer Wortfetischismus, welcher in 140 Zeichen keinen Platz gefunden hat. Scheininvalide, die keine sind, Scheinprofessoren, die keine sind, Scheine Grippen, die noch nicht sind, Schweine Gripen, die auch noch nicht sind, Schweine im Schauspielhaus, die sind,  Scheinblasen auf dem Mars, Bad Piggies in der Gaming Welt. Die aktuelle Gemütslage in der Schweizer Presse? Alles mehr mehr Schwein als sein. Schwein oder nicht sein. Das ist hier die Frage.

Albumcover - Richard Davis - Details

Musiktipp: Richard Davis – Details. „Der lange Schwanz lebt“.

Das Album „Details“ produziert in 2005, der Künstler mit improvisiertem Facebook Auftritt welcher verlinkt auf ein bescheidenes MySpace Profil, welches vermutlich zur Vermarktung des ersten Albums 2002 erstellt wurde und auf iTunes nicht eineindeutig gelistet – Jetzt beginnt die Geschichte des „Long Tail“. Gefunden habe ich Richard Davis über Spotify. Über die am meisten unterschätzte Funktion überhaupt „Ähnliche Künstler“ die es übrigens schon lange auf dem Dienst (wie war der Name schon wieder) Last.fm gab. Da kommt unerwartet brilliante Musik aufs Ohr. Groovy, mit sonor-knackiger Basslinie und simpler, virtuoser Gesangslinie entlang weniger Akkorde, wie sie von Damon Albarn stammen könnten. Electronica der ersten Liga, welche sich nahtlos in meine Playlist zwischen Bonobo, Kohiba, Little Dragon, Swan Dive und Gorillaz einfügt; zwischen Damon Albarn und Trentemoeller wollte ich eigentlich schreiben, bevor die Recherche meinte, er hätte bereits für Trentemoeller Vocals eingespielt, mit Gesangspassagen die von David Bowie stammen könnten (Track 10 – Details).

Olympus 35 RC

Olympus 35 RC – Es muss nicht eine Leica sein.

 „Du sammelst doch alte Kameras oder? Ansonsten wird sie entsorgt.“ So bin ich zu einer Olympus 35 RC gekommen. Nicht nur ein unterschätztes Sammlerstück sondern eine grossartige, alltagstaugliche (Analog-) Kamera. Auf eBay keine fünfzig Franken wert, aber von Ken Rockwell  mit der Leica M7 verglichen – Das tönt nach einem Abenteuer. Heute habe ich die Olympus 35 RC mit auf die Bikestrecke rund um den Flughafen genommen und einen ersten Film geschossen. Die Resultate sind vielversprechend. Die Olympus 35 RC funktioniert rein mechanisch, nur die automatische Belichtungsmessung ist elektromechanisch. Glücklicherweise funktioniert die 1.35 V Batterie  noch, da die Automatik auf einer konstanten Stromzufuhr von 1.35 V basiert. Zwischenzeitlich gibt es zwar Alternativen und Hacks, da die Quecksilber Knopfzellen nicht mehr hergestellt werden. Der erste Eindruck: Die Olympus 35 RC ist grossartig. Alles ist selbsterklärend. Im Rangefinder sind sowohl Zeit als auch Blende angezeigt. Alles geht schnell. Am Blendenring die Automatik „A“ wählen und die Belichtungszeit manuell einstellen. Im Rangefinder wird sowohl Belichtungszeit als auch Blende angezeigt. Da geht nichts schief. Zusätzlich hat es eine „Dummy-Sicherung“. …

Corporate Rockstars auf die Bühne – Referat an der ONE Konferenz

Heute habe ich an der ONE Konferenz 2012 im Banking 2.0 Track ein Referat zum Thema Content gehalten, dass ich gerne hier teile. Eingeleitet habe ich das Referat wie folgt: Der Social Media Hype und das App-Fieber der vergangenen Jahre haben Spuren hinterlassen. Spuren von ersten Gehversuchen: Iconflut auf Corporate Websites, Smartphone Apps mit Crap-Features, verwaiste Twitteraccounts und lahme Facebook Corporate Pages. Ist das alles, was von den visionären Strategien übrig geblieben ist? Die Geschichte wiederholt sich. Einmal mehr ist es nicht die Technologie sondern die Inhalte und deren zeitgemässe Adaption auf den elektronischen Kanälen. Dabei sitzen viele Unternehmen auf Goldschätzen. Professioneller Content, hochwertige Publikationen und kompetente Autoren verbleiben oftmals auf Hochglanzpapier oder hinter passwortgeschützten Wällen. Corporate Rockstars auf die Bühne View more presentations from Ralph Hutter