Alle Artikel in: Fotografie

Vany Light Ringlicht – Ein Schweizer Crowdfunding Projekt

Drüben bei Indiegogo läuft eine unterstützenswerte Crowdfunding Kampagne. Alex Kühne hat hier in der Schweiz ein Ringlicht für mobile Geräte entwickelt. Das Ringlicht ist passt auf Smartphones und Tablets, aber auch auf die Webcam eines Notebooks. Und Alex meint, das Ringlicht wäre auch ein tolles modisches Accessoire ;-). Coole Idee, nicht nur für Fotografen. Ich werde damit besser ausgeleuchtete Fotos für meine Foodfotos machen und bei Facetime Anrufen abends hoffentlich etwas frischer strahlen. Jetzt bin ich gespannt, wie die Crowdfunding Kampagne läuft. Die Idee ist unterstützenswert. Vielleicht magst Du das Projekt auch weiteren Freunden empfehlen?  

Polarr - Online Foto Editor

Polarr – Neuer Cloud Photoeditor

Es offenbar Saison für neue Photo Editoren. Nach Pixlr erscheint mit Polarr ein neuer Kandidat im Spiel um cloud-, web- und app-basierte Phototools. Die Anwendung steht sowohl webbasiert als auch als Google Chrome App zur Verfügung. In der Praxis (auf einem älteren MacBook) läuft die Chrome Version performanter. Der Funktionsumfang enthält mehr als was es für die Basisbildbearbeitung benötigt: Basic, Lights and Shadows, Color Curves and Tones, Lens Physics, Artificial Distortions und Local Adjustment. Für einen detaillierten Funktionsvergleich ist es noch zu früh. Das Team arbeitet mit Hochdruck und in kurzen Zyklen an der Erweiterung, wie ein Blick in Ihre Change-Log / Product Blog zeigt. Allerdings gibt es einige nennenswerte Highlights. Mit dem aktuellsten Release können neu Bilder online in einem Album gespeichert werden. Ein guter Moment um seinen Usernamen, der auch zur Vanity-URL wird zu besetzen. Angewendete Kombinationen von Effekten können als eigene Styles gespeichert werden. Eine „intelligent processing engine“ soll mit der Zeit den eigenen Stil erkennen und versucht schon mal Vorschläge für die Bildbearbeitung zu machen. Das tönt spannend, ist aber noch hochgradig experimentell Ich werde diese Features in …

Pixlr – Photoshop Alternative neu als Desktop Version

Pixlr ist bislang bekannt für seine Online Version. Diese ist besonders für die Nutzung auf Geschäftscomputern beliebt, da oft die nötigen Administratorenrechte für die Installation eines Tools oder die Lizenz für ein Tool fehlt. Nun gibt es für Windows und Mac Benutzer auch eine kostenlose Desktop Version von Pixlr. Auch wenn die Gratis Variante nicht ganz über den selben Umfang verfügt; alle wichtigen Funktionen für eine schnelle Bildbearbeitung sind vorhanden: Crop, Resize, Rotieren, Farb- / Kontrast, Rote-Augen-Reduktion sowie Dutzende von Filtern, Rahmen, Effekte und Stickers. Ich brauche Pixlr hauptsächlich als „Instagram für Desktop“, d.h. für kreative Zwecke. Für die Bildbearbeitung hat sich bei mir Snapseed eingenistet, das in der Bedienung sehr ähnlich ist, mir vom Funktionsumfang her aber besser gefällt. Leider wurde die Weiterentwicklung von Snapseed durch Google eingestellt und mit Pixlr Desktop bietet sich eine attraktiver Ersatz. Downloads Download der Desktop Version für Windows / Mac      

fujifilm_x100s_1200

Testbericht – Fujifilm X100S – Hightech in Retro

Auf die Fujifilm X100S habe ich lange gewartet und mit der ersten Charge erhalten. Die Kritik am Vorgängermodell bezüglich Geschwindigkeit des Autofokus und generell der Software sowie das Fehlen eines nativen quadratisches Bildformat hatte mich bislang vom Kauf abgehalten. Das ist nun Geschichte. Ein Erfahrungsbericht der ersten 14 Tage. Warum die Fujifilm X100S? Nach wie vor bin ein glühender Verehrer meiner geliebten Lumix LX5.  Aber als analog sozialisierter Fotograf hatte mir bislang immer eine digitiale „Reportageformat- Kamera“ mit analogen Bezügen (wie die Olympus 35 RC) gefehlt: optischer Sucher, Blendenring, Drehrad mit Verschlusszeiten und manuelle ISO Einstellungen mit einer Festbrennweite. All dies bei einer Qualität, die sich mit digitalen Spiegelreflexkameras vergleichen lässt und speziell in „Available Light“ Situationen punkten kann. Es hätte fast auch eine Systemkamera wie die X-Pro1 oder die X-E1 werden können, aber eben… Die sind in punkto Ausmass und Ausstattung einer DSLR schon so nahe, dass ich genau so gut die grosse Nikon in der Fototasche hätte mitnehmen können. Fazit der ersten 14 Tage Die X100S hat sich in den ersten Tagen überaus bewährt. Positiv zu erwähnen …

Olympus 35 RC

Olympus 35 RC – Es muss nicht eine Leica sein.

 „Du sammelst doch alte Kameras oder? Ansonsten wird sie entsorgt.“ So bin ich zu einer Olympus 35 RC gekommen. Nicht nur ein unterschätztes Sammlerstück sondern eine grossartige, alltagstaugliche (Analog-) Kamera. Auf eBay keine fünfzig Franken wert, aber von Ken Rockwell  mit der Leica M7 verglichen – Das tönt nach einem Abenteuer. Heute habe ich die Olympus 35 RC mit auf die Bikestrecke rund um den Flughafen genommen und einen ersten Film geschossen. Die Resultate sind vielversprechend. Die Olympus 35 RC funktioniert rein mechanisch, nur die automatische Belichtungsmessung ist elektromechanisch. Glücklicherweise funktioniert die 1.35 V Batterie  noch, da die Automatik auf einer konstanten Stromzufuhr von 1.35 V basiert. Zwischenzeitlich gibt es zwar Alternativen und Hacks, da die Quecksilber Knopfzellen nicht mehr hergestellt werden. Der erste Eindruck: Die Olympus 35 RC ist grossartig. Alles ist selbsterklärend. Im Rangefinder sind sowohl Zeit als auch Blende angezeigt. Alles geht schnell. Am Blendenring die Automatik „A“ wählen und die Belichtungszeit manuell einstellen. Im Rangefinder wird sowohl Belichtungszeit als auch Blende angezeigt. Da geht nichts schief. Zusätzlich hat es eine „Dummy-Sicherung“. …

Stephen Shore. Grossmeister der Bildkomposition

Es gibt noch immer Gründe, Fotobücher zu kaufen. Stephen Shore ist einer davon. Einer der ganz grossen Fotografen, auf den ich heute wieder einmal (dank Pinterest) aufmerksam geworden bin. Abgesehen vom speckigen Charme der analogen Farbbilder mag ich vor allem die brillianten Bildkompositionen. Selbe Liga wie Henri Cartier Bresson. Inspiration genug für mich, die analogen Kameras wieder rauszukramen, Filme einzulegen und in die Tasche zu packen.    

Leme Camera - iPhone Photo App

Leme Camera – Eine Alternative zu Hipstamatic

Leme Camera – Yet another iPhone Photo App oder eine brauchbare Alternative zu Hipstamatic, Instagram, Pudding Camera und Co.? Früher wars die LomoLomo App. Nach einigem Naming Hickhack und Wechsel des Geschäftsmodells zur Gratisanwendung ist die Leme (Leme) Camera ein Versuch wert. Die App startet und speichert vergleichsweise schnell. Ebenso die Umstellung der Kameras, Filter und Linsen. Klar geht es schnell, ist die Bildgrösse doch am Ende nur 600×600 Pixel und damit auch der Kritikpunkt einer weiteren LoFi-Photo App: Lustig für Online Gebrauch, spontanes Knipsen und veröffentlichen auf verschiedenen Plattformen wie Flickr, Twitter, Tumblr, Facebook oder Picasa. Aber auch nicht mehr. Auf alle Fälle ist die App eine willkommene Abwechslung zu Hipstamatic, Instagram oder Pudding Camera. Sie hat ein paar coole Kameras wie Light Leak oder Double Exposure.

Google Street View Cinemascapes von Aaron Hobson

Zum Abschluss seiner Serie Cinenascapes hat Aaron Hobson eine „Google Street View – Edition“ veröffentlicht. Eine Auswahl von bemerkenswerten Landschaftsaufnahmen aus Google Street View, die vielleicht gerade wegen ihrer Zufälligkeit und automatisierter Erstellung einen gewissen Charme haben. Die ganze Serie gibt es bei Aaron Hobson auf der Website. Hier ein paar Ausschnitte: Quelle: Aaron Hobson   Quelle: Aaron Hobson   Quelle: Aaron Hobson

Episches Burning Man Tiltshift Video

Ein 20-minütiges (sic!) episches Tilt-Shift Masterpiece vom Burning Man 2011 von James Cole und mit „motion controlled Time-Lapse“ von Jason Phipps und Byron Mason. Am besten Fullscreen auf Youtube anschauen… Ein Blick auf das Equipment Canon 60d, Canon digital rebel, Canon 5dII, shot as slow as 1 shot every 15 seconds and as fast as 6.5fps frames per second. Canon 90mm Tilt shift lens and a 17-35mm lens. Mumford Stepper Table and Time-machine for motion control.   via coilhouse

Street Photography – Drive-by Shooting. Die London Serie.

Ich habe ein neues Genre für mich entdeckt. „Drive-by Shooting – Street Photography“. Ein kleine Bilderserie, die aus dem fahrenden Taxi heraus enstanden ist. Es fühlt sich weder wie Street Photografie noch Reportagefotografie an, sondern wie etwas dazwischen. Spannend an diesem Format ist die Flüchtigkeit des Moments – weil sowohl Fotograf als auch Protagonist in Bewegung sind. In Sekundenbruchteilen entscheiden ob das Motiv, der Ausschnitt, die Kameraeinstellung etwas hergeben und abdrücken. Besonders herausfordernd mit Kameras ohne Serienbild Funktion. Diese Art der Fotografie ist eine gute Übung, sich mit der Kamera vertraut zu machen und die Kamera für mögliche Schnappschüsse bereit zu halten. Die richtige Programmvorwahl, Empfindlichkeit, Weissabgleich, Autofocus Einstellungen und evt. Zoomstufe sind so eingestellt, dass möglichst schnell abgedrückt werden kann und wenn es sein muss ohne Blick durch den Sucher oder auf den Display. Das bringt mich auf eine Idee: Statt eines Fotowalks einen Fotodrive zu machen. Ein grosser Bus, 8 Fotografen rein und dann einmal bitte durch Zürich während Hauptverkehrszeiten… Flickr Strecke – Street Photography London Die weiteren Bilder der Serie gibt es …

Bahnhofsymmetrie - Das Video

Bahnhofsymmetrie bewegt – Das Video.

Nach 100 (römisch durchnummerierten) Bildern von Bahnhofsymmetrien ist Schluss – gelobte Jürg. 600 Bilder und 35 Gruppenmitglieder später ist der Bann ungebrochen. Zeit für eine Premiere: Bahnhofsymmetrie in Bewegtbild. Irgendwann vor 9 Monaten muss es angefangen haben. Jürg hat mit quadratischen Bildern (übrigens der Hauptgrund, warum ich die LX-5 haben musste) von Bahnhofsymmetrien den Flickrstream geflutet und mich und eine ganze Flickr-Gruppe mit der Obsession angesteckt. Am Wochenende habe ich im 8mm Vintage Camera Fieber die erste Bahnhofsymmetrie in Video aufgenommen und „klick-klack“ auf Trailer „gepimpt“. Die nächste Evolutionsstufe der Bahnhofsymmetrien? Vermutlich nicht. Aber eine schöne Gelegenheit für einen staunenden Blick zurück und weitere mit dem Symmetriefieber anzustecken. Es sind noch längst nicht alle Symmetrien an den Bahnhöfen abgelichtet, abgelutscht und abgedroschen. Bahnhofsymmetrie – Das Video. Das Verrückte an der ganzen Geschichte ist ja, dass man – einmal angesteckt vom Fieber – vor lauter Symmetrien den eigenen Zug fast nicht mehr sieht… Die Flickr-Gruppe „Bahnhofsymmetrie“ steht allen Fotografen, ÖV Nomaden und Gleichgesinnten ohne Einschränkung offen. Mach mit!  

Nokia Stopmotion Film Gulp making-of

Weltrekord. Der grösste Stop-Motion Film

Fünf Tage, drei Nokia N8 Smartphones und ein vierzig Meter hoher Kran: Das sind die Ingredienzen für den Kurzfilm „Gulp“, der gerade den Weltrekord für den grössten Stop-Motion Film* gebrochen hat. Der Kurzfilm des Filmemacherduos Sumo Science wurde am Strand von Pendine Beach in South Wales gedreht. Die grösste Szene erstreckte sich über 1‘000 Quadratmeter – ein neuer Guinness Rekord. Gefilmt wurde mit drei Nokia N8 mit 12-Megapixel-Kamera und Carl Zeiss Objektiv. Sämtliche eingesetzten Elemente wurden in Lebensgrösse und in freier Natur gedreht – im Gegensatz zu den meisten Stop-Motion Kreationen, die in Studios entstehen. Stop-Motion Film „Gulp“ Spannend zu sehen ist auch das Making-of Video, dass Einblick in die aufwändige Produktion des Videos gibt.

Photo NightWalk Zürich 2011

Photo NightWalk Zürich 2011 – Jetzt anmelden

Dieses Jahr findet wieder ein internationaler Photowalk statt. Letztes Jahr habe ich den „Mobile City Walk“ in Zürich organisiert, dieses Jahr wird es der „NightWalk 2011“. Und Du kannst Dich jetzt anmelden. Was ist der Photo NightWalk? Der NightWalk 2011 – ein PhotoWalk in der Zeit von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang – führt in der Nacht vom 3. auf den 4. September 2011 während 2 Stunden durch diverse deutschsprachige Städte (Österreich, Deutschland, Schweiz).  Zeitgleich spazieren fotointeressierte Gruppen mit Kameras, Fotohandys oder Videokameras  durch bislang Berlin, München, Dresden, Frankfurt, Hamburg, Wien und Zürich. Eine aktuelle Liste der teilnehmende Städte gibt es hier. Alles klar? Ansonsten hier die offiziellen FAQ.

Diana Mini

Erste Schritte mit der Diana Mini – Die Fotos

Der erste Film geschossen mit der Diana Mini ist zurück. Ein Testrun um verschiedene Einstellungen zu prüfen und mich mit der Kamera vertraut zu machen. Die Resultate sind verheissungsvoll. Angeschafft habe ich die Kamera hauptsächlich wegen der beiden Formate „quadratisch“ und „Half-frame“ (zwei hochformatige Bilder nebeneinander auf einem Negativ) sowie der Möglichkeit zur Mehrfachbelichtung und manuellem Transport des Films. Das Fazit gleich vorweg: Die Ausbeute war überraschend hoch. Kaum unter- oder überbelichtete Bilder trotz unterschiedlicher Licht- und Wettersituationen. Die Diana hält, was sie verspricht: Sehr schöne Sättigung, starke Vignettierung, einfache und schnelle Bedienung (wenn auch ziemlich unkontrollierbar). Sie macht echt Spass und eröffnet neue Möglichkeiten und Formen der Fotografie.

Dreamy Diana Lens - Lomo Feeling für die DSLR

The Dreamy Diana Lens – Lo-fi Charme für die DSLR

Analoges Lo-Fi Feeling mit der modernen DSLR Kamera? Die Diana Dreamy Lens macht digitale Bilder im Lomo Stil. Die Dreamy Diana Linse ist ein original Diana 38mm Weitwinkel Objektiv komplett aus Plastik, welches zusammen mit einem Adapter für Nikon oder Canon DSLR ausgeliefert wird. Je nach Cropfaktor der DSLR wird daraus ein 50mm Aquivalent. Die Fotos gelingen im Stil der analogen Diana Kameras: Starke Vignettierung an den Rändern, die typische Sättigung, sehr viel Weichzeichnungseffekte und schöne Blendenflecke. Montage und Bedienungstipps Die Montage ist einfach. Objektiv auf den Adapterring und diesen an die Kamera geschraubt. Alles andere ist danach weniger einfach. Insbesondere das Fotografieren. Die Kamera wird das Objektiv definitiv nicht erkennen. Nix mit Automatikfunktionen. Keine Angaben zur Zeit, Blende, Iso und schon gar kein Autofokus. Da ist Handarbeit im manuellen Modus gefragt. Die Belichtung wird einzig über die Einstellung ISO Empfindlichkeit sowie die Belichtungszeit gesteuert. Das bedeutet für die Praxis viele Probebilder schiessen, bevor das perfekte Bild gelingt. Mit der Zeit finden sich Grössenordungen, die danach nur noch wenig Feintuning benötigen. Indoor 800 ISO bis …