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Am meisten gelesen. Interessantes aus den vergangenen Bloggerjahren.

Lumix LX5 Review – Erste Erfahrungen

Fast wie Weihnachten. Das tägliche Kameraequipment hat Verstärkung bekommen. Eine Lumix LX5. Eine Lumix LX5 aus ganz bestimmten Gründen, denn die LX2 funktioniert noch immer reibungslos. Die LX2 ist seit Jahren ein treuer Begleiter. Lichtstarkes Leica Objektiv, robust, verlässlich, handlich und von sehr guter Bildqualität. Die LX5 ist nicht nur einfach ein Nachfolgemodell. Sie bringt einige Funktionen mit, die im täglichen Gebrauch einige neue kreative Möglichkeiten bringt. Bekanntlich bin ich ein Zoom Verweigerer und belächle gerne die softwaremässigen Kreativprogramm-Presets auf Digitalkameras. Die LX5 lehrt mich eines Besseren. Erstmals setze ich Kreativmodi ein und finde Gefallen an einer aussergewöhnlichen Zoom-Funktion. Und klar. Nebenher ist alles andere sowieso bigger, better, faster. Oder so. Neue Funktionen 1:1 Aspect Ratio (und weitere) Am Objektiv kann nahtlos zwischen 1:1, 4:3, 3:2, 16:9 Format umgestellt werden. Vorallem die quadratischen Bilder (1:1 Aspect Ratio) faszinieren mich seit die ganze Hipstamatic Euphorie ausgebrochen ist.

Lomo LC-A – Ein Zwischenbericht nach 3 Monaten

Ende Juli hatte ich mir eine Original St. Petersburger Lomo gekauft. Seither experimentiere ich mit unterschiedlichen Filmen, Einstellungen und Labors. Ein Zwischenbericht. Ich bin ein untypischer Lomograph. Ich schaue durch den Sucher, ich kümmere mich um die wenigen möglichen Einstellungen, ich fixiere die Kameras und ich verwende keinen Farbblitz, der vielen Lomobildern den vermeintlichen „Touch“ gibt. Unter diesen Bedingungen, entstehen aber nicht DIE Lomobilder, die man erwarten würde. Dazu würde sich eine Holga besser eignen. Aber zur Holga demnächst mehr. Die Lomo Regeln waren mir nach einer Woche schon ziemlich klar. Aber trotzdem gute Fotos machen, die einen typischen Lomo Charme aufweisen ist nicht einfach. Warum?

Polaroid Seebad Enge

Polaroid? Selfmade!

Ich habe einen neuen Zeitvertreib. Polaroid faking. Das ist sehr entspannend und meist abendfüllend. Was habe ich Polaroid geliebt. Über Jahre hinweg habe ich von allen Gästen ein Polaroid Foto gemacht und an einer Metallschiene mit Magneten befestigt. Das sind hunderte von physischen Polaroids, die ich seit Jahren mal sortieren wollte. Zwischenzeitlich ist Polaroid eingegangen, aber die Marke wird noch verwertet wo immer es geht (neuerdings auch mit mangenhaften iPhone Apps, die ich erst wieder prüfe, wenn die hohe Auflösung implementiert ist). Seit März diesen Jahres ist das „Rettungsprojekt“ – The Impossible Project am Start, die wieder Instant-Filme für Polaroid Kameras fabrizieren. Noch nicht massentauglich, aber es gibt immerhin wieder Filme. Ich horte noch wenige Polaroid-Filme, die bereits 4 Jahre abgelaufen sind. Die Ergebnisse sind schlussendlich aber tatsächlich so experimentell, wie es sich anhört. Mit der Hipstamatic App für das iPhone ist zwar ein gefühlsmässiger, digitaler Ersatz für die alte Polaroid am Markt, die sich einer enormen Fan-Gemeinde erfreut. Dann und wann packt mich auch das Hipstamatic Fieber, aber irgendwie ist die fotografische Herausforderung einfach …

Microsoft Kinect – Gamen ohne Controller. Zu Besuch bei Microsoft

Bloggingtom und ich waren zu Besuch bei Tobias und Mila von Microsoft. In der XBOX Lounge konnten wir erstmals neue Kinect Games spielen. Für NICHT-Gamer kurz erklärt: Kinect ist ein Hardware Addon für bestehende XBOX360, welche Spielen ohne Controller, Joystick etc. erlaubt. Gespielt wird nur mit den baren Händen und Füssen bzw. Bewegung des Körpers. Die Spieler werden (nach einmaliger Konfiguration) über die Gesichtserkennung erkannt. Dazu sind in der kleinen Hardware ein Infrarot Sensor (für Bewegung und Position im Raum), eine Kamera (für Gesichtserkennung)  und ein 3D Mikrofon (für Speech Recognition) verbaut. Und so sieht das Ding aus:

Briefing Flugsimulator MD-83

Swiss Flugsimulator MD-83 – Bloggingtom und Pixelfreund im Cockpit

Zum 100-Jahr-Jubiläum der Schweizer Luftfahrt hat Swiss Aviation Training eine heiss begehrte Aktion gestartet. Für 100 Franken eine Flugstunde im Flugsimulator einer MD-83. Als (Möchtegern-)Aviatikblogger haben sich Tom und ich eine Stunde in das Cockpit einer MD-83 begeben. Unter fachkundiger Instruktion haben wir einen Übungsflug um den Flughafen Hongkong absolviert. Mit je zwei Starts und zwei Landungen. Der Simulator kostete mit CHF 45 Millionen mehr als das ganze Flugzeug selbst. Für dieses war 1981 ca. CHF 41 Millionen zu berappen. Nach einem kurzen Briefing und Schnellbleiche in T-Instrumenten haben wir im Simulator Platz genommen. Bloggingtom hat den Riesenvogel fast in einem Kartoffelacker Reisfeld in Hongkong versenkt. Aber seht selbst. Alle Details im Video.