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Fitbit is a bit Shit

Adieu Selbstvermessung. Fitbit is a bit Shit.

Das liebe Kind hat das Fitbit Armband ursupiert. Dauerhaft. Und so kam es dazu: Das Experiment hatte viel versprechend gestartet. Mehr Lebensqualität dank digitalem Fitnessbewusstsein versprechen die Health Tracking Apps und Devices. Ein Rückblick auf einen mehrmonatigen Selbstversuch mit dem Fitbit Armband dokumentiert meine Selbstvermessungsrealität. Auf die Minute genau. Wenn man es genau nimmt. Minus In meinem bruchstückhaften Online Dashboard sehe ich die Lücken, wann ich vergessen hatte in den Schlafmodus zu stellen. Ich sehe, wie oft ich nachts aufgestanden bin, um den Kleinen wieder in den Schlaf zu wiegen und wie lange ich wieder gebraucht habe, um selbst Schlaf zu finden. Ich erhalte Notifikationsfeuerwerke auf allen Kanälen, wenn ich dank einer vibrationsreichen Motorradfahrt das Tagesziel schon morgens um halb Neun erreicht habe oder wenn die Batterie langsam zur Neige geht oder wenn Freunde mich zu ihren ebenfalls bruchstückhaften Dashboards einladen möchten. Statt mehr Wohlgefühl habe ich eine weitere substanzielle Quelle digitaler Interruptionen geschaffen. Gerätemodus umschalten. Alle zwei Tage an das Aufladen denken. Täglich das Dashboard checken und die verpassten Aktivitäten und Schlafzeiten nacherfassen. Gewicht nachtragen …