Aus aktuellen Gründen…
Via @sonjajst auf FB
Google kündigt heute “Google Currents” an. Ein digitales Magazin, welches News, Blogposts und RSS Feeds zu einem interaktiven Magazin für Tablets und Smartphones zusammenfügen.
Die Idee ist zwar bahnbrechend, aber nicht neu. Die Flipboard App wird schon seit geraumer Zeit als DAS Beispiel für zukünftigen Medienkonsum gehandelt. Google Currents nur eine Kopie?
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Der Setup ist einfach. Google Currents gibt es derzeit als Apps für Android, iPhone oder iPad. Ich habe mir die Anwendung und jetzt kommt schon der erste Wermutstropfen – im US iTunes Store heruntergeladen. Die App ist im CH-iTunes Store derzeit nicht erhältlich (wie so vieles in Punkto Musik, Büchern und Verlagsinhalten).
Vorinstalliert kommen Inhalte von Forbes, 500px (sic!), The Daily Best etc. in die App. Über die “Search-Funktion” kann nach eigenen Inhalten (angebotene Feeds) gesucht werden, was etwas zum Spiessrutenlauf für schlecht indizierte Inhalte wird.
Komfortabler wird es dank dem Menupunkt “Google Reader”. Mit einem Klick kann ich meine bestehenden Google Reader Abos in meine Leseliste übernehmen. Und damit leider nur verfügbar für diejenigen, die das RSS Prinzip bislang begriffen haben und aktiv nutzen. Aber immerhin.
Im Vergleich zu Flipboard fehlt die Integration der eigenen Social Media Accounts (ohne einen Umweg über RSS). Das Social Konzept wäre ja gerade dieses: Ich füge alle meine Social Media Accounts hinzu und werde automatisch über die Updates meiner Community informiert und vermenge diese mit den Newsmeldungen der Medien.
Mein Hauptkritikpunkt; der Fokus der Newsmeldungen sollte primär auf meinen eigenen Newsquellen sein und nicht mit den vorkonfigurierten Newswebsites. Wären es deutschsprachige Newsquellen, wäre es vielleicht etwas erträglicher.
Alles noch ein bisschen Beta. Google Currents ziemlich heftig, Flipboard ebenso. Es bleibt vielversprechend, denn ich kann mir durchaus vorstellen, meine News künftig in dieser Form zu konsumieren, anstelle des andauernden digitalen Sonntagszeitungsdisasters.
Mit dem Update auf Mac OS X 10.7 / OS Lion haben sich die Apple Designer verwirklicht. Das Adressbuch und iCal, die Kalenderapplikation haben sich vom gewohnten Metall-Desgin verabschiedet und kommen neu in schwülstigem, analogem (Lederdesign) daher.
Nicht allen gefällts und drum gibt es verschiedene Varianten, das alte Design vom Kalender und Adressbuch wieder herzustellen.
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Bilder: Quelle Giga.de
Liontweak kann neben der Herstellung des alten Designs für Kalender und Adressbuch noch einige Dinge mehr, wie z.B. das RSS Icon auf Safari wieder anzeigen. Den Download gibt es unter http://ifredrik.com/applications/
Die Macnix Variante ersetzt die iCal und die Kalender App (vorher zu Backupzwecken manuell wegkopieren). Download unter: http://macnix.blogspot.com/2011/07/change-mac-os-x-107-lion-ical-and.html
Heute lösen wir ein Luxusproblem. Wie nutze ich einen iMac 27″ Monitor als erweiterten Bildschirm für das Apple MacBook Pro oder präziser gefragt: Wie bediene ich mehrere Apple Computer gleichzeitig mit nur einer Maus und nur einer Tastatur? Drag and Drop inklusive.
Ja. Es gibt Monitorkabel, Switchboxen, Remote- und Screensharing Lösungen über Netzwerk. Alles schon probiert, evaluiert, gekauft und für untauglich befunden. Aber jetzt habe ich eine bahnbrechende Multiscreen Lösung gefunden, die funktioniert.
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Bild Quelle: smokingapples.com
Teleport ist eine kleines, schnelles, cleveres, prämiertes Stück Software, das Julien Robert gratis zur Verfügung stellt.
Mit Teleport kann man über eine einzige Maus und Keyboard mehrere Macs gleichzeitig bedienen und nahtlos von Monitor 1 zum Monitor 2 rüber zum Monitor 3 fahren. Multiscreen. Seamless und schnell. Darüber hinweg können mittels Drag and Drop Files und Ordner zwischen den Bildschirmen verschoben werden und sogar die Zwischenablage kann optional übernommen werden.
Die Nerds haben es bereits begriffen. Für alle anderen etwas einfacher formuliert: Es stehen drei unterschiedliche Macs auf dem Tisch. Ohne verbindende Monitorkabel. Es kann nahtlos zwischen den drei unterschiedlichen Installationen auf deren Daten und Programme zugegriffen werden. Allerdings nur isoliert. Es ist nicht möglich, die Fenster vom iMac auf den Bildschirm des MacBook zu ziehen. Aber Files oder Ordner von Computer A auf Computer B via Drag & Drop zu kopieren. Und nochmals anders gesagt: Teleport ist keine Erweiterung der Bildschirmgrösse von z.B. MacBook auf iMac sondern die einzelnen Bildschirme bleiben autonom, isoliert für sich, können aber mit einer einzigen Maus und Tastatur bedient werden. Aber Drag & Drop von Files und Ordnern ist ja schon mal grossartig. Alles klar?
Ich habe zwei typische Anwendungsfälle. Entweder ich sitze vor dem MacBook und arbeite in Word, Browser, Email oder schreibe Blogposts. Mit Teleport bediene ich den zweiten Bilschirm des iMac, auf welchem die monolitsche Musikbibliothek ist und höre Musik über den Airport Express; ich habe zusätzlich mehrere Browserfenster auf dem iMac geöffnet für Recherche, Email, Skype und Twitter – auf dem grossen Monitor.
Andererseits sitze ich vor dem iMac, weil ich den grossen Bildschirm für Bildbearbeitung benötige oder parallel mehrere Office Dokumente und Browser offen habe. Das MacBook Pro wird dann zum Second Screen für Email, Skype, Twitter.
Seltenerweise steht auch noch das Airbook als dritter Mac auf dem Tisch, auf dem ich als 3rd Screen parallel noch “an Wartungsarbeiten herumgrümschele”. Dazu ist die Anwenung Teleport perfekt.
Das Tool gibt es gratis zum Download hier: http://www.abyssoft.com/software/teleport/
Danke @stoipi für den Tipp. Warum hat mir das niemand gesagt in all den Jahren? Das Tool gibt es schon seit 2005 und Renato hatte im Apfelblog bereits 2007 darüber geschrieben. Gut. 2007 war der Usecase mit mehreren Apple Geräten im Haushalt noch wesentlich exotischer und zentrale Datenhaltung in der Cloud noch kein Thema…
PS:
Neben all der Begeisterung für die Software; sie verhält sich selten etwas bitchy – mit Grafikfehlern wenn eines der Geräte in den Ruhezustand geht oder wenn das WLAN bockt, kann es zu Verbindungsunterbrüchen kommen. Selten und damit ertragbar.
Mein Konzerthighlight des Jahres 2011. Billy Corgan hat in intimem Rahmen im gut gefüllten Komplex 457 bewiesen, das der Geist der Smashing Pumpkins trotz der bewegten Vergangenheit noch immer lebt.
Volle Pulle, krachend laut einsteigen mit rotzig ungeschliffenem Rock. Binnen Sekunden gekonnt in die so typische filigran sphärische Dimension abdriften und mit nasaler Kopfstimme melodiös darüber singen – Das Geheimrezept funktioniert noch immer.
Super-straighte Drums – brilliant abgemischt – gepaart mit einer monoton-präzisen Rhytmus Gitarre bildeten einen klaren konzeptionellen Rahmen, der Billy Corgan alle erdenklichen Freiheiten lässt, um pure Gitarrensounds und wechselnde Effekte in Freestyle Manier darüberzuklatschen und exzessiv auszukosten.
In weiten Teilen scheint das Konzert spontan, aus dem Bauch und ungeplant in Jam-Session Manier gespielt, um dann binnen Sekundenbruchteilen in perfekt orchestrierten polyphonen Gitarrenpartituren zu münden, die sogar Queen erblassen lassen würden. Die Band funktioniert in allen Belangen.
Entgegen meiner Erwartung war das Konzert keine Reunion Veranstaltung. Kein Revival der erfolgreichen 90er. Und das macht die Smashing Pumpkins glaubwürdig. Sie haben die ganz grossen Hits clever umschifft, ohne dass diese gefehlt hätten. Die gefühlte Mischung mit brachialen Auszügen aus dem “Zeitgeist” Album abgewechselt mit zartem B-Side Groove von “Pisces Iscariot” und wenigen Songs mit klarem Grunge Anspruch wie sie aus “Siamese Dream” bekannt sind geben dem Combo Charakter. Einen Charakter der der erfolgreichen Vergangenheit wohl Rechnung trägt, sich treu bleibt aber sich nicht neu erfinden muss, sondern die unterschiedlichen Facetten gekonnt vermischt und zum Konzept erhebt.
Das war wieder einmal ein Konzert in der Liga der legendären Gigs von Skunk Anansie und Chris Cornell – beide damals im X-tra. Ganz im Vergleich zur grauenvollen Serie der ehemaligen Superstars, die im Hallenstadion (und auf Welttournee) noch ihre Best-of Scheiben und Merchandise Kram verbraten und ich für eine ordentliche Kritik noch in meinen eigenen Kommentarspalten ordentlich gebasht werde.
Für die Einsteiger in die Smashing Pumpkins Welt empfehle ich nach wie vor das Album “Adore” von 1998.
PS:
Vor der Zugabe gab es einen längeren Dialog mit dem Publikum. Der grosse Lacher folgte auf die Frage: “Are you guys in the European Union?”.
Gestern Abend war Bastelstunde im Office. Ich habe eine zusätzliche SSD Harddisk anstelle des DVD Laufwerks ins Macbook eingebaut. Erfolgreich. In 30 Minuten.
Es gibt zwei typische Leidensgründe, warum man eine (zusätzliche) SSD Harddisk ins Macbook einbauen möchte:
Jetzt gibt es eine einfache Abhilfe. Mit dem Einbaukit von Hardwrk kann jeder halbwegs talentierte PC-Handwerker das DVD Laufwerk ausbauen und an dessen Platz die alte HDD oder eine zusätzliche SSD einbauen.
Die bestechende Idee dabei; die bestehende Festplatte kommt anstelle des DVD Laufwerks rein und enthält künftig die Daten (inkl. dem Benutzerordner). Auf die neue SSD Harddisk kommt nur das Betriebssystem Mac OS X und idealerweise auch die Programme – für einen blitzschnellen Start. Eine clevere Kombination. Schnelle Startgeschwindigkeit aber günstiger Massenspeicherplatz. Das DVD Laufwerk muss nicht in den Elektroschrott, sondern kann mit dem im Lieferumfang enthaltenen Gehäuse mit zwei Handgriffen in ein schickes externes Laufwerk verwandelt werden.
Mit der Step-By-Step-Anleitung mit Anweisungen und detaillierten Fotos habe ich keine 30 Minuten für den Einbau gebraucht. Denn alle Werkzeuge werden im SSD HDD Upgrade Kit mitgeliefert. EUR 79.- für den Einbaukit sowie zusätzlich die Kosten einer SSD Harddisk sind eine gute Investition.
PS:
Wieviel handwerkliches Geschick es braucht, sieht man am besten in der detaillierten Anleitung von Hardwrk hier.
Das Leben im Ikea Katalog ist nur Fassade. Auf Seite 23 bahnt sich ein Drama an.
SEITE 23 ist der erste Kurzfilm von Jeroen Houben, Tim Arts und Stefan van den Boogaard. Der Film räumte den Jury- und den Publikumspreis beim 48-Stunden-Film Project in Utrecht ab und war darüber hinweg in zahlreichen Kategorien nominiert.
Zum Abschluss seiner Serie Cinenascapes hat Aaron Hobson eine “Google Street View – Edition” veröffentlicht.
Eine Auswahl von bemerkenswerten Landschaftsaufnahmen aus Google Street View, die vielleicht gerade wegen ihrer Zufälligkeit und automatisierter Erstellung einen gewissen Charme haben. Die ganze Serie gibt es bei Aaron Hobson auf der Website. Hier ein paar Ausschnitte:
Quelle: Aaron Hobson
Quelle: Aaron Hobson
Quelle: Aaron Hobson
Meine Spielkonsolen haben schon aktivere Tage erlebt. Aber jedesmal wenn eine neue Version von GTA ansteht, werden sie entstaubt oder sogar die neue Version angeschafft. Ob es auch für GTA V so sein wird?
Der Trailer ist einmal mehr viel versprechend und erst kürzlich haben sich Rockstar-Games zum ersten offiziellen Statement hinreissen lassen. Erste Gerüchte kursieren: Die PC Version soll gleichzeitig mit den Konsolenversion veröffentlicht werden. Mit Multispielermodus! Mitte 2012 soll es auf den Markt kommen. Bis dahin kann man ja mit den offiziellen Wallpapers in Vorfreude schwelgen. Und Battlefield 3 spielen.
Ein 20-minütiges (sic!) episches Tilt-Shift Masterpiece vom Burning Man 2011 von James Cole und mit “motion controlled Time-Lapse” von Jason Phipps und Byron Mason.
Am besten Fullscreen auf Youtube anschauen…
Canon 60d, Canon digital rebel, Canon 5dII, shot as slow as 1 shot every 15 seconds and as fast as 6.5fps frames per second. Canon 90mm Tilt shift lens and a 17-35mm lens. Mumford Stepper Table and Time-machine for motion control.
via coilhouse