iMac und MacBook mit einer einzigen Tastatur bedienen.

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Heute lösen wir ein Luxusproblem. Wie nutze ich einen iMac 27″ Monitor als erweiterten Bildschirm für das Apple MacBook Pro oder präziser gefragt: Wie bediene ich mehrere Apple Computer gleichzeitig mit nur einer Maus und nur einer Tastatur? Drag and Drop inklusive.

Ja. Es gibt Monitorkabel, Switchboxen, Remote- und Screensharing Lösungen über Netzwerk. Alles schon probiert, evaluiert, gekauft und für untauglich befunden. Aber jetzt habe ich eine bahnbrechende Multiscreen Lösung gefunden, die funktioniert.

Teleport - iMac und MacBook mit einer Tastatur bedienen

Bild Quelle: smokingapples.com

Teleport – mit einer Maus und Tastatur mehrere Macs bedienen

Teleport ist eine kleines, schnelles, cleveres, prämiertes Stück Software, das Julien Robert gratis zur Verfügung stellt.

Mit Teleport kann man über eine einzige Maus und Keyboard mehrere Macs gleichzeitig bedienen und nahtlos von Monitor 1 zum Monitor 2 rüber zum Monitor 3 fahren. Multiscreen. Seamless und schnell. Darüber hinweg können mittels Drag and Drop Files und Ordner zwischen den Bildschirmen verschoben werden und sogar die Zwischenablage kann optional übernommen werden.

Die Nerds haben es bereits begriffen. Für alle anderen etwas einfacher formuliert: Es stehen drei unterschiedliche Macs auf dem Tisch. Ohne verbindende Monitorkabel. Es kann nahtlos zwischen den drei unterschiedlichen Installationen auf deren Daten und Programme zugegriffen werden. Allerdings nur isoliert. Es ist nicht möglich, die Fenster vom iMac auf den Bildschirm des MacBook zu ziehen. Aber Files oder Ordner von Computer A auf Computer B via Drag & Drop zu kopieren. Und nochmals anders gesagt: Teleport ist keine Erweiterung der Bildschirmgrösse von z.B. MacBook auf iMac sondern die einzelnen Bildschirme bleiben autonom, isoliert für sich, können aber mit einer einzigen Maus und Tastatur bedient werden. Aber Drag & Drop von Files und Ordnern ist ja schon mal grossartig. Alles klar?

Meine Anwendungsfälle

Ich habe zwei typische Anwendungsfälle. Entweder ich sitze vor dem MacBook und arbeite in Word, Browser, Email oder schreibe Blogposts. Mit Teleport bediene ich den zweiten Bilschirm des iMac, auf welchem die monolitsche Musikbibliothek ist und höre Musik über den Airport Express; ich habe zusätzlich mehrere Browserfenster auf dem iMac geöffnet für Recherche, Email, Skype und Twitter – auf dem grossen Monitor.

Andererseits sitze ich vor dem iMac, weil ich den grossen Bildschirm für Bildbearbeitung benötige oder parallel mehrere Office Dokumente und Browser offen habe. Das MacBook Pro wird dann zum Second Screen für Email, Skype, Twitter.

Seltenerweise steht auch noch das Airbook als dritter Mac auf dem Tisch, auf dem ich als 3rd Screen parallel noch “an Wartungsarbeiten herumgrümschele”. Dazu ist die Anwenung Teleport perfekt.

Download

Das Tool gibt es gratis zum Download hier: http://www.abyssoft.com/software/teleport/

Danke @stoipi für den Tipp. Warum hat mir das niemand gesagt in all den Jahren? Das Tool gibt es schon seit 2005 und Renato hatte im Apfelblog bereits 2007 darüber geschrieben. Gut. 2007 war der Usecase mit mehreren Apple Geräten im Haushalt noch wesentlich exotischer und zentrale Datenhaltung in der Cloud noch kein Thema…

PS:
Neben all der Begeisterung für die Software; sie verhält sich selten etwas bitchy – mit Grafikfehlern wenn eines der Geräte in den Ruhezustand geht oder wenn das WLAN bockt, kann es zu Verbindungsunterbrüchen kommen. Selten und damit ertragbar.

The Smashing Pumpkins rocken Zürich. Ein Review.

Mein Konzerthighlight des Jahres 2011. Billy Corgan hat in intimem Rahmen im gut gefüllten Komplex 457 bewiesen, das der Geist der Smashing Pumpkins trotz der bewegten Vergangenheit noch immer lebt.

The Smashing Pumpkins - Konzert im Komplex 457 - Zürich

Volle Pulle, krachend laut einsteigen mit rotzig ungeschliffenem Rock. Binnen Sekunden gekonnt in die so typische filigran sphärische Dimension abdriften und mit nasaler Kopfstimme melodiös darüber singen – Das Geheimrezept funktioniert noch immer.

Super-straighte Drums – brilliant abgemischt – gepaart mit einer monoton-präzisen Rhytmus Gitarre bildeten einen klaren konzeptionellen Rahmen, der Billy Corgan alle erdenklichen Freiheiten lässt, um pure Gitarrensounds und wechselnde Effekte in Freestyle Manier darüberzuklatschen und exzessiv auszukosten.

In weiten Teilen scheint das Konzert spontan, aus dem Bauch und ungeplant in Jam-Session Manier gespielt, um dann binnen Sekundenbruchteilen in perfekt orchestrierten polyphonen Gitarrenpartituren zu münden, die sogar Queen erblassen lassen würden. Die Band funktioniert in allen Belangen.

Entgegen meiner Erwartung war das Konzert keine Reunion Veranstaltung. Kein Revival der erfolgreichen 90er. Und das macht die Smashing Pumpkins glaubwürdig. Sie haben die ganz grossen Hits clever umschifft, ohne dass diese gefehlt hätten. Die gefühlte Mischung mit brachialen Auszügen aus dem “Zeitgeist” Album abgewechselt mit zartem B-Side Groove von “Pisces Iscariot” und wenigen Songs mit klarem Grunge Anspruch wie sie aus “Siamese Dream” bekannt sind geben dem Combo Charakter. Einen Charakter der der erfolgreichen Vergangenheit wohl Rechnung trägt, sich treu bleibt aber sich nicht neu erfinden muss, sondern die unterschiedlichen Facetten gekonnt vermischt und zum Konzept erhebt.

Das war wieder einmal ein Konzert in der Liga der legendären Gigs von Skunk Anansie und Chris Cornell – beide damals im X-tra. Ganz im Vergleich zur grauenvollen Serie der ehemaligen Superstars, die im Hallenstadion (und auf Welttournee) noch ihre Best-of Scheiben und Merchandise Kram verbraten und ich für eine ordentliche Kritik noch in meinen eigenen Kommentarspalten ordentlich gebasht werde.

Für die Einsteiger in die Smashing Pumpkins Welt empfehle ich nach wie vor das Album “Adore” von 1998.

 Flickr Strecke – Ein paar wacklige Eindrücke aus dem Konzert

PS:
Vor der Zugabe gab es einen längeren Dialog mit dem Publikum. Der grosse Lacher folgte auf die Frage: “Are you guys in the European Union?”.

SSD Harddisk anstelle DVD Laufwerk ins Macbook eingebaut. Erfolgreich!

Gestern Abend war Bastelstunde im Office. Ich habe eine zusätzliche SSD Harddisk anstelle des DVD Laufwerks ins Macbook eingebaut. Erfolgreich. In 30 Minuten.

Hardwrk - SSD in Macbook Pro einbauen

Es gibt zwei typische Leidensgründe, warum man eine (zusätzliche) SSD Harddisk ins Macbook einbauen möchte:

  1. Beim Kauf damals aus Kostengründen eine langsame S-ATA Harddisk dafür mit viel Speicherplatz gewählt und jetzt dürfte es beim Starten des OS und der Programme einfach schneller gehen.
  2. Beim Kauf damals eine kleine, dafür superschnelle SSD gewählt und nun hat es definitiv zu wenig Speicherplatz für die monolithische iPhoto Bibliothek und das Lebensarchiv aller MP3

Jetzt gibt es eine einfache Abhilfe. Mit dem Einbaukit von Hardwrk kann jeder halbwegs talentierte PC-Handwerker das DVD Laufwerk ausbauen und an dessen Platz die alte HDD oder eine zusätzliche SSD einbauen.

Die bestechende Idee dabei; die bestehende Festplatte kommt anstelle des DVD Laufwerks rein und enthält künftig die Daten (inkl. dem Benutzerordner). Auf die neue SSD Harddisk kommt nur das Betriebssystem Mac OS X und idealerweise auch die Programme – für einen blitzschnellen Start. Eine clevere Kombination. Schnelle Startgeschwindigkeit aber günstiger Massenspeicherplatz. Das DVD Laufwerk muss nicht in den Elektroschrott, sondern kann mit dem im Lieferumfang enthaltenen Gehäuse mit zwei Handgriffen in ein schickes externes Laufwerk verwandelt werden.

Mit der Step-By-Step-Anleitung mit Anweisungen und detaillierten Fotos habe ich keine 30 Minuten für den Einbau gebraucht. Denn alle Werkzeuge werden im SSD HDD Upgrade Kit mitgeliefert. EUR 79.- für den Einbaukit sowie zusätzlich die Kosten einer SSD Harddisk sind eine gute Investition.

PS:
Wieviel handwerkliches Geschick es braucht, sieht man am besten in der detaillierten Anleitung von Hardwrk hier.

Page 23 – Das Leben im Ikea Katalog

Das Leben im Ikea Katalog ist nur Fassade. Auf Seite 23 bahnt sich ein Drama an.

SEITE 23 ist der erste Kurzfilm von Jeroen Houben, Tim Arts und Stefan van den Boogaard. Der Film räumte den Jury- und den Publikumspreis beim 48-Stunden-Film Project in Utrecht ab und war darüber hinweg in zahlreichen Kategorien nominiert.

Google Street View Cinemascapes von Aaron Hobson

Zum Abschluss seiner Serie Cinenascapes hat Aaron Hobson eine “Google Street View – Edition” veröffentlicht.

Eine Auswahl von bemerkenswerten Landschaftsaufnahmen aus Google Street View, die vielleicht gerade wegen ihrer Zufälligkeit und automatisierter Erstellung einen gewissen Charme haben. Die ganze Serie gibt es bei Aaron Hobson auf der Website. Hier ein paar Ausschnitte:

Quelle: Aaron Hobson

 

Quelle: Aaron Hobson

 

Quelle: Aaron Hobson

GTA V – Grand Theft Auto V Trailer

Meine Spielkonsolen haben schon aktivere Tage erlebt. Aber jedesmal wenn eine neue Version von GTA ansteht, werden sie entstaubt oder sogar die neue Version angeschafft. Ob es auch für GTA V so sein wird?

Der Trailer ist einmal mehr viel versprechend und erst kürzlich haben sich Rockstar-Games zum ersten offiziellen Statement hinreissen lassen. Erste Gerüchte kursieren: Die PC Version soll gleichzeitig mit den Konsolenversion veröffentlicht werden. Mit Multispielermodus! Mitte 2012 soll es auf den Markt kommen. Bis dahin kann man ja mit den offiziellen Wallpapers in Vorfreude schwelgen. Und Battlefield 3 spielen.

Episches Burning Man Tiltshift Video

Ein 20-minütiges (sic!) episches Tilt-Shift Masterpiece vom Burning Man 2011 von James Cole und mit “motion controlled Time-Lapse” von Jason Phipps und Byron Mason.

Am besten Fullscreen auf Youtube anschauen

Ein Blick auf das Equipment

Canon 60d, Canon digital rebel, Canon 5dII, shot as slow as 1 shot every 15 seconds and as fast as 6.5fps frames per second. Canon 90mm Tilt shift lens and a 17-35mm lens. Mumford Stepper Table and Time-machine for motion control.

 

via coilhouse

Street Photography – Drive-by Shooting. Die London Serie.

Ich habe ein neues Genre für mich entdeckt. “Drive-by Shooting – Street Photography”. Ein kleine Bilderserie, die aus dem fahrenden Taxi heraus enstanden ist.

Es fühlt sich weder wie Street Photografie noch Reportagefotografie an, sondern wie etwas dazwischen. Spannend an diesem Format ist die Flüchtigkeit des Moments – weil sowohl Fotograf als auch Protagonist in Bewegung sind. In Sekundenbruchteilen entscheiden ob das Motiv, der Ausschnitt, die Kameraeinstellung etwas hergeben und abdrücken. Besonders herausfordernd mit Kameras ohne Serienbild Funktion.

Street Photography - Camera ahead
Camera ahead. Vor Verkehrskamera noch schnell schön machen.

Diese Art der Fotografie ist eine gute Übung, sich mit der Kamera vertraut zu machen und die Kamera für mögliche Schnappschüsse bereit zu halten. Die richtige Programmvorwahl, Empfindlichkeit, Weissabgleich, Autofocus Einstellungen und evt. Zoomstufe sind so eingestellt, dass möglichst schnell abgedrückt werden kann und wenn es sein muss ohne Blick durch den Sucher oder auf den Display.

Das bringt mich auf eine Idee: Statt eines Fotowalks einen Fotodrive zu machen. Ein grosser Bus, 8 Fotografen rein und dann einmal bitte durch Zürich während Hauptverkehrszeiten…

Flickr Strecke – Street Photography London

Die weiteren Bilder der Serie gibt es hier auf Flickr zu sehen.

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Photo Nightwalk Zürich. Die Route steht fest.

Am Samstag Abend ist es soweit. Wir gehen an der Start zum Photo NightWalk. Hier noch einmal alle Details zu Treffpunkt, Route, Teilnahme etc.. Derzeit haben sich 38 Mitglieder in der Flickr-Gruppe zu Teilnahme gemeldet. Vielversprechend!

Details zum Zürcher Event – NightWalk 2011

  • Thema: Lichter in der Nacht
  • Datum: 3. September 2011
  • Ort: Zürich Landesmuseum (gleich hinter Hauptbahnhof)
  • Uhrzeit: 20:03 Uhr – 22:03 Uhr (Sonnenuntergang wird um 20:03 Uhr sein)
  • Gear: Digitale (oder auch analoge) Kameras, Fotohandys oder Videokameras

Photo NightWalk Zürich 2011

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