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Facebook Phänomene auch in der Schweiz – Botellon – Updated

Updated 20.08.2008 – 18:42 Eigentlich wollte ich einen Artikel über Facebook schreiben, der neue Online Werbemöglichkeiten für Unternehmen in sozialen Netzwerken näher beleuchtet. Und während ich schreibe berichten TeleZüri und der Blick gestern, der Tagi heute (@mantelredaktion: 174 Kommentare sprechen für sich. Es funktioniert…) und auch 20min weiss davon schon länger, über geplante Massenbesäufnisse (das erste Botellon in Zürich), die über Facebook initiiert werden. Schlechtes Timing. Nun sind diese „Botellóns“ nichts Neues. Bezeichnung und Trend aus Spanien aber auch in England der Presse und natürlich mit britischen Nuancen (inkl. Kostümen) schon länger praktiziert. Tolle Headlines sind garantiert. So beschränke ich mich auf etwas Medienbeobachtung in den kommenden Tagen. Die Jugendlichen werden vermutlich nicht mehr saufen, als der durchschnittliche Open Air- oder Streetparade Besucher. Aber wir werden sicher einige Interviews mit Jugendpsychologen zu lesen und vielleicht auch noch einige Stimmen besorgter Mütter zu hören bekommen, die meinen, die Lehrer seien daran schuld. Vielleicht reicht’s sogar bis in die Sonntagspresse.

Flock – Der Social Web Browser für Social Media Junkies

Ich hätte nicht im Traum daran gedacht, dass es eine ernsthafte Alternative für meinen geliebten Firefox geben könnte. Da kommt nun Flock daher und schleicht sich in meine vertwitterten, flickrigen Blogger-Gewohnheiten ein. Auf der Startseite sind meine Feeds aufgeführt, was noch nichts weltbewegendes ist. Daneben findet sich eine Spalte "Friend Activity" im Sinne von Friend Feed. Spannend wird es aber, sobald ich mich in eines der unterstützten Social Networks oder Dienste wie Facebook, Digg, Flickr, Twitter, Pownce or YouTube einlogge. Flock fragt automatisch, ob ich meine Facebook Freunde, meine Fellow Twitterer oder meine geduggten Stories in die People  oder Media Sidebar hinzufügen möchte. Natürlich möchte ich das. Ach herrje. Man lese diesen Abschnitt nochmals und frage sich, ob das tatsächlich noch deutsche Sprache ist. Vermutlich ist das jetzt Social-Neudeutsch, eine Dialektform, an die man sich gewöhnen wird.